Zwickau: Gedenken an Bombardierung am 19.03.1945

Vor 74 Jahren, am 19. März 1945, erlebte die westsächsische Stadt Zwickau das schlimmste Bombardement ihrer Stadtgeschichte. Alliierte Luftmörder warfen aus 177 amerikanischen B17-Bombern ihre tödliche Fracht tonnenweise auf die Muldestadt und im Stadtgebiet starben nach offiziellen Angaben 441 Zivilisten. Die genaue Opferzahl ist schwer zu beziffern und dürfte vermutlich noch deutlich höher ausgefallen sein.
Durch den Bombenhagel wurden etliche Häuser vollständig zerstört, viele weitere unbewohnbar. Obwohl der Krieg zu dieser Zeit schon nahezu zu Ende war, flogen alliierte Bomberverbände noch unzählige Angriffe gegen deutsche Städte. In vielen suchten Flüchtlinge aus den deutschen Ostgebieten Schutz vor der herannahenden Roten Armee. Und fanden den Tod, der vom Himmel fiel.

Am Abend des 19. März gedachten daher Aktivisten und Freunde unserer Partei der ermordeten Kinder, Frauen und Männer, die kurz vor Kriegsende dem alliierten Bombenterror in Zwickau zum Opfer fielen. Es wurden Kerzen entzündet und im Stillen an das Grauen und die Qualen gedacht, das unsere Ahnen damals zu erleiden hatten, als die angeblichen “Befreier” das Land in die Demokratie bombten. Auch heute noch sind die USA der imperialistische Kriegstreiber schlechthin und führen für Öl und Dollar Kriege rund um den Erdenball.

Vergeben und vergessen werden wir das Leid, das über unser Land gebracht wurde niemals. Die Mörder von damals sind die Kriegstreiber von heute.