Kampfsport zum Umsturz?

Ob von den Medien, Verfassungsschutzämtern oder von dem politischen Gegner, immer wieder wird kolportiert, Kampfsport diene als Vorbereitung für den Umsturz oder gar einen ominösen und allseits gefürchteten „Tag X“. Dieser Vorwurf ergeht freilich nur, wenn es sich bei den Kampfsportlern um heimattreue Frauen und Männer oder, um es im Agitationsjargon der im „K(r)ampf gegen Rechts“ vereinten Gegnerschaft auszudrücken, um sogenannte „Rechtsextremisten“ handelt. Da unsere Partei mit ihrer Arbeitsgruppe „Körper & Geist“ sich auch der körperlichen Ertüchtigung verschrieben hat und im Rahmen dieser Gemeinschaft eben auch Kampfsport betrieben wird, stehen wir natürlich ebenfalls  auf der „Abschussliste“ der Propagandakompanien bundesdeutscher Medien.

Dass uns von den politisch motivierten Tintenrittern aus den Redaktionskommunen stets ein hohes Gewaltpotential unterstellt wird, ist nichts Neues. Dass wir Gewalt als Mittel zur Durchsetzung unserer politischen Ziele ablehnen und dies auch offen kommunizieren, blenden die Propagandisten bewusst aus. Wir wollen eine Revolution für das deutsche Volk und mit dem deutschen Volk erstreben – eine Revolution der Geisteshaltung, welche sich niemals durch Gewalt erzielen lässt. Wir streben einen gewaltlosen politisch-kulturellen Wechsel an. Das uns als Vorwurf an den Kopf geworfene Attribut „gewaltbereit“, lehnen wir deshalb jedoch nicht grundsätzlich ab. Jeder Mensch ist ab einem gewissen Grade „gewaltbereit“, spätestens wenn es um die Verteidigung seiner selbst oder seiner Familie in einer Notwehrsituation geht. Wer hier zu keiner Gewaltbereitschaft fähig ist (oder auf die Hilfe eines Gewaltbereiten zählen kann), den wird der Lauf der Dinge zwangsläufig aus dem Leben werfen. Durch das Vorliegen gewisser Kenntnisse, steigert der Einzelne in solchen Extremsituationen die Überlebenschance seiner selbst und derjenigen, die er beschützt. Darin können wir nichts Verwerfliches finden. Wer unsere Demonstrationen oder Veranstaltungen beobachtet, der wird auch unweigerlich feststellen, dass die Aggressoren nicht in unseren Reihen zu finden sind. Die Polizeiberichte stützen diese Wahrnehmung. Für einen Großteil unserer politischen Gegner ist Gewalt ein Mittel zur Durchsetzung ihrer Ziele und wird auch ganz offen propagiert. Kampfsport und ähnliche körperliche Ertüchtigungen legen wir daher jedem unserer Mitglieder wärmstens ans Herz. Wenn uns alleine die Weigerung, uns zu leichten Opfern von kriminellen Angreifern machen zu lassen, den Vorwurf der „Gewaltbereitschaft“ einbringt, so nehmen wir dies eben hin – ein Hinhalten der zweiten Backe wird es von uns auf jeden Fall nicht geben.

Mit Knüppeln bewaffnete Linksextremisten

Die der in der Regel nicht objektiven Schreiberlinge versteigen sich in ihren Berichten zunehmend zu absurden Verirrungen. Schreckensmeldungen über „Neonazi-Kampfsportler“, die den gewaltsamen Umsturz anstreben, schießen wie Giftpilze aus dem Boden. Einer der illustren Vertreter der Spezies der selbsternannten Rechtsextremismus-Experten, Robert Klaus, faselt beispielsweise davon, dass Kampfsport dazu diene, sich „körperlich auszurüsten und fitzumachen für den politischen Umsturz“. Belege für diese steile Behauptung kann das Mitglied der Amadeu-Antonio-Stiftung und Magister in Gender Studies (!sic) nicht vorlegen. Ferner wird im Kampfsport nun sogar auch noch eine Weiterentwicklung von sogenannten „Wehrsportübungen“ gesehen. Laut der in Deutschland sehr linkslastigen Internetenzyklopädie Wikipedia können Wehrsportübungen „Gelände- und Orientierungsmärsche, Hindernisläufe, Schießübungen, Nahkampftraining, Angriffs- und Verteidigungstaktiken“ umfassen. Antworten, inwiefern Boxen oder Mixed Martial Arts (MMA) eine Weiterentwicklung von Schießübungen oder Orientierungsmärschen sein sollen, bleiben die vermeintlichen Experten freilich schuldig.

Doch auch Journalisten, die ihren Beruf noch ernst nehmen – sprich unabhängig, nachhaltig und neutral recherchieren, um zu berichten (oder dies zumindest im Ansatz versuchen), kommen um die in den Raum gestellten Vorwürfe nicht herum. Wird ein Sportler unserer Partei interviewt, so kommt sicherlich irgendwann die Frage, ob die Trainings für klassisches Boxen, Kickboxen, MMA oder Selbstverteidigungskurse für Kinder und Frauen auch dazu dienen, einen gewaltsamen Umsturz vorzubereiten. Meist muss dann der Interviewte erst einmal schmunzeln, ist es doch mehr als offensichtlich, dass die oben genannten Disziplinen in der Konfrontation mit der hochgerüsteten Staatsmacht zwangsweise immer unterliegen. Seit der Erfindung des Schießpulvers, spätestens jedoch mit der standardmäßigen Ausrüstung staatlicher Ordnungsorgane mit Feuerwaffen, stellt Kampfsport nicht mehr den „Stand der Technik“ für eine Konfrontation dar. Da hilft es auch nicht, wenn durch das Ausüben von Kampfsport Kenntnisse vorhanden sind, „jemanden so umzustoßen, dass er zu Boden fällt“ (Zitat Robert Klaus).

Dass die Konfrontation mit der Staatsmacht von unserer Seite weder gewünscht ist noch gesucht wird, sei an dieser Stelle noch einmal deutlich vermerkt, auch wenn wir uns sicher sind, dass – sofern aus diesem Artikel zitiert wird – dieser Satz keine Erwähnung finden wird.

 

Polizeibeamte mit Maschinenpistolen

 

Trotzdem meinen die Pressevertreter diese Frage durchaus ernst. In jedem Artikel, der die Thematik beleuchtet, findet sich auch mindestens ein Satz, in dem gewarnt wird, dass Kampfsport ein Training für den politischen Umsturz sei. Durch die dauerhafte Indoktrination kommt offenbar auch die Fähigkeit abhanden, die Abwegigkeit der auf die Matte geworfenen Anschuldigungen und Vorwürfe zu erfassen.

Dass es auch uns heimattreuen Kampfsportlern einfach nur um ein gegenseitiges Kräftemessen, dem Zeigen des Gelernten, dem Erhalt und der Verbesserung der körperlichen Fitness und dem unvergleichlichen Gefühlscocktail vor, während, und nach einem Kampf geht, kommt den gutmenschlich umnachteten Agitatoren freilich nicht in den Sinn. Natürlich sehen wir es als sinnvoll an, unser Wissen in Selbstverteidigungskursen auch weiterzugeben. Dass diese kostenlosen Angebote stets gut besucht sind, bestätigt uns auch in der Notwendigkeit dieser Aktionen.

Fairness und Disziplin. Zwei Gegner nach ihrem Kampf

Wer allerdings glaubt, Kampfsport wie Boxen, Kickboxen oder MMA diene der Vorbereitung auf einen gewaltsamen politischen Umsturz, der ist entweder politisch verblendet, im höchstem Grade naiv, oder einfach nur dumm. Für den von uns angestrebten gewaltlosen politisch-kulturellen Wechsel erfüllt das Betreiben eines Kampfsportes (wie jeder anderen Sportart auch) vor allem die Förderung der Selbstdisziplin und der Entwicklung und Stärkung eines selbstbewussten Charakters.





1 Comment

  • Wenn mir einer diese Frage stellte (ob der Sport einem Umsturzversuch bzw. dessen Vorbereitung dient), so lautete meine Antwort in Form einer Gegenfrage: Wie sollten die 34.000 bewaffneten, hier in Deutschland stationierten Streitkräfte der Vereinigten Staaten von Amerika mit reinem Körpereinsatz bezwungen werden?
    Und auch gegen einen Wasserwerfer nützt der fortschrittlichste Kampfsport nichts.
    Auch eine mögliche Gegenfrage: Kann man mit einem gestählten Muskel die BRD zu Fall bringen? – Nein, natürlich nicht. Das kann niemand ernsthaft glauben, selbst die linken Schreiberlinge nicht.

    Thomas G. 14.05.2019