AfD/CDU-Fraktion – ein Ehepaar vs. AKK

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„Ich werde morgen den Bundesvorstand bitten, mir die Prokura zu geben, (…) jedes Mittel durchzuprüfen, um eine Zusammenarbeit und eine Annäherung an die AfD wirklich auch zu verhindern“, Annegret Kramp-Karrenbauer bei „Anne Will“ am 26.06.2019.

Annegret Kramp-Karrenbauer gibt sich stark und will die CDU klar gegen die oppositionelle AFD positionieren. Mitglieder ihrer Partei sehen das anders und handeln gegen die Linie der CDU-Bundesvorsitzenden. So geschehen in Frankenstein in der Pfalz.

Dort lebt das Ehepaar Schirdewahn. Horst Franz Schirdewahn, Kandidat für die AfD, bekam bei der Wahl 2019 für den Gemeinderat einen Sitz, seine Frau Monika Schirdewahn, welche für die CDU antrat, ebenfalls. Die beiden schlossen sich umgehend zu einer Fraktionsgemeinschaft mit dem Namen „Fortschritt Frankenstein“ zusammen. Somit ist dies die erste offizielle Fraktion aus CDU und AfD. Als Parteimitglied jedweder Strömung gibt es Interna, welche nicht außerhalb der Partei verbreitet werden sollen. Kann dies bei Ehepaaren tatsächlich gewährleistet werden? Ist die Ehe doch neben der Verbundenheit zu den eigenen Kindern wohl die engste Beziehung, welche zwei Menschen eingehen können. Führt dies nicht zwangsweise zu schwerwiegenden Konflikten?

Die Folgen, gerade für Frau Schirdewahn, dürften gravierend sein. Der CDU-Kreisverband sieht dieser Entwicklung „mit großer Sorge“ entgegen. Die AfD hingegen sieht es als Triumph und freut sich über den Ärger innerhalb der „feindlichen“ CDU. Schließlich würde die CDU sich auch nicht an das Verbot der Zusammenarbeit mit der Partei „DIE LINKE“ halten. Diese hatte zur Wahl des CDU-Kandidaten in Görlitz aufgerufen, um den ersten AfD-Bürgermeister zu verhindern. Nun ist es nicht zweckgemäß, auf den Sinn und Unsinn eines Vergleiches zwischen einer Wahlempfehlung und einer Fraktion einzugehen.

Wir erinnern uns an die Zählgemeinschaft aus Penzlin, als die AfD für ein effektiveres Postengescharre bereits mit der CDU zusammenarbeitete (hier!).

Die Frage, die sich hier abermals stellt, ist, warum sich die AfD mit Volksverrätern verbrüdert, wenn diese doch den Feind darstellen? Die Christdemokraten haben in der Vergangenheit ihre Linie klar bewiesen. Sie stehen für Überfremdung und Ausbeutung. Die aktuelle Kanzlerin dieser Partei nahm im März 2008 den Orden der jüdischen Geheimloge B´nai B´brith entgegen und öffnete die Grenzen für die ungezügelte Massenmigration und ihr „sozialer“ Flügel CSU, vertreten durch Horst Seehofer, will gerade jede oppositionelle Gruppe verbieten. Überhaupt ist die gesamte Politik der CDU der letzten Jahrzehnte volksfeindlich. Mit dieser Partei soll eine Zusammenarbeit für Deutschland und das deutsche Volk bewerkstelligt werden? Fragen, die sich die AfD auch parteiinternen Kritikern stellen muss. Wie weit reichen die Kompromisse beim Wunsch, vom Establishment anerkannt zu werden und an der Regierung beteiligt zu werden? Voraussichtlich zu weit.

1 Kommentar

  • In der AFD gibt es auch gute Leute aber die Funktionäre gehören allesamt zu Israel connection, das ist genauso wie bei der NPD die einfachen Mitglieder sind Nationalisten durch und durch aber die Funktionäre kann man in der Tonne hauen.die NPD ist vom Verfassungsschutz total verseucht. Wenn der dritte Weg Erfolg haben will muss man sich die Mitglieder und Interessenten genau ansehen

    Chris 21.07.2019
    • Die Kritik an der AFD bezieht sich auf die Parteiführung und ihr anti-völkisches/bürgerliches/neoliberales Weltbild. Der gute Teil der AFD, die Basis, muss erkennen, dass sie keine Alternative für ein besseres Deutschland darstellt.

      DZ 22.07.2019
  • Die Frage die ich mir ständig über dem Begriff „Zusammenarbeit“ stelle ist; wie sieht denn eine solche aus bzw. was sind die Vorstellungen einer solchen?
    Ich betrachte die immer wieder erscheinenden Verweigerungen einer Zusammenarbeit dieser und jener nicht rechtskräftigen Vereine als Betrug an den Volkswillen einer stattgefundenen „Wahl“, indem man sich diesem widersetzt; jedoch ebenso ein Verrat an ihrer so vielgepriesenen und grundbeständigen Demokratie – ganz gleich ob irgendwelche Gruppierungen gegensätzliche Ansichten & Ziele beherbergen.

    Des weiteren erachte ich das Eingangszitat von Annegret Kramp-Karrenbauer als bezeichnend, indem sie um Prokura bittet.
    Ein Element, welches ausschließlich in der Wirtschaft/Unternehmen im Gebrauch ist und eine erteilte Prokura ins Handelsregister eingetragen werden muß.
    Dies bestätigt erneut, daß Politik und Bund ein einziges Wirtschaftsunternehmen darstellen.

    Ron 21.07.2019
    • Die BRD wurde nunmal vor etwas mehr als 70 Jahren als GmbH gegründet. Laut Konrad Adenauer sollte sie bestenfalls zehn Jahre lang bestehen und in dieser Zeit den Deutschen die Möglichkeit geben, ihr Deutschland wieder aufzubauen. Es war möglicherweise zu der Zeit gar nicht geplant, die BRD bis in alle Ewigkeit am laufen zu halten oder gar zu behaupten, die BRD sei Deutschland.
      Man entgegnet bei solchen Äußerungen wie dieser hier gerne, daß das alles rechte Verschwörungstheorien seien und die BRD sehr wohl ein souveräner, deutscher Staat wäre. Und dennoch finden sich in den Dokumenten der Vereinten Nationen, die (ich glaube im Jahre 1941) als Bündnis aller Feinde des Deutschen Reiches gegen das Reich selbst gegründet wurden, folgende Angaben:

      BRD – Mitglied
      Deutsches Reich – Feindstaat

      Wirft man den BRD-Anhängern diese Sache vor, kommt bestenfalls die Antwort, daß die Erwähnung des Deutschen Reiches (und übrigens auch des Japanischen Kaiserreiches, ebenso bis heute als Feindstaat geführt) längst obsolet seien, also ohne juristische oder politische Relevanz.
      Nur stellt sich doch die Frage, warum solche angeblich obsoleten Einträge nicht gelöscht bzw. entfernt werden?
      Tatsächlich ist die Sache der GmbH aber trotzdem schwierig zu beweisen, da man auch den Eindruck haben kann, es gäbe den Staat BRD und zugleich die BRD Finanzagentur GmbH, beides könnten also zwei verschiedene „Dinge“ sein.

      Mein Argument gegen die BRD als echten deutschen Staat ist aber das folgende: Wenn die BRD das wäre, was sie zu sein vorgibt, müßte sie in den ausgegebenen Ausweisen und Reisepässen vermerken, daß die Inhaber der Dokumente die deutsche Staatsangehörigkeit haben. Das ist aber nicht der Fall, es wird dort lediglich die Nationalität angegeben, anders als in Ausweisdokumenten anderer Nationen. Bei uns steht also „deutsch“ irreführend unter der Rubrik „Staatsangehörigkeit“, es zeigt aber lediglich die Nationalität an. Ein Beispiel an Österreich: Dort steht nicht „österreichisch“, sondern Republik Österreich unter der Staatsangehörigkeit.
      Meine Theorie ist also folgende: Der BRD ist es als Übergangslösung, welche sie nunmal seit 1949 ist, von Rechts wegen nicht gestattet, die Staatsangehörigkeit auf die Ausweisdokumente zu drucken; Dies dürfte nur der rechtmäßige deutsche Staat.

      Ist das von Relevanz, oder haltlose Theorie? Falls sich hierzu jemand wirklich auskennt, bitte einfach melden.

      Thomas G. 22.07.2019
      • Ich vermeide es die BRD als GmbH zu bezeichnen, da es gewissermaßen Widersprüchlich ist.

        Zutreffend ist jedoch; die BRD ist ein Wirtschaftskonglomerat, also eine Vereinigung der besetzten Wirtschaftsgebiete (ohne Mitteldeutschland), mit dem Titel „Der Bund“. Mit seinen ausführenden Organen nimmt es hoheitliche Aufgaben war, die einer staatsähnlichen Funktion nahe kommen, aber dennoch eine Verwaltung bleibt. Aus dieser Begebenheit hat sich populär die Annahme eingeschlichen, die BRD sei ein Staat. Aber erstens kann ich keinen Staat im Staate (Deutsches Reich) gründen und zweitens hat es Carlo Schmid – der GG Mitverfasser – deutlich gemacht, keinen Staat gründen zu wollen.

        Was die Staatsangehörigkeit betrifft ist nun folgende:
        In der betreffenden Zeile ist deutschen Dokumenten nur „DEUTSCH“ zu lesen, was nicht unbedingt falsch ist, weil die Zeile immer so lautet:

        Staatsangehörigkeit/Nationality/Nationalité

        Das heißt im Ausland ist es üblich die Nationalität und nicht die Staatsangehörigkeit anzugeben.
        Im deutschen Sinne müßte da also nicht Staatsangehörigkeit stehen, sondern wie in den anderen Sprachen dahinter, Nationalität.
        Warum da noch Staatsangehörigkeit aufgeführt wird, kann ich mir nur aus geschichtlicher Situation denken; denn in der Tat stand damals im Dritten Reich in den Dokumenten unter Staatsangehörigkeit >Deutsches Reich<.

        Einige Verwirrungsstifter behaupten, Hitler hätte den Begriff "deutsch" geprägt, was Unsinn ist.

        Merkwürdigerweise kam mir ein Dokument vom 3. April 1930 (also Weimarer Republik) zu Händen, worin fest eingedruckt steht "Staatsangehörigkeit: Deutsch".
        In den Reisepässen im Dritten Reich steht fest eingedruckt "Staatsangehörigkeit: Deutsches Reich".
        1946, also nach dem Krieg, gab es dann Kennkarten mit fest eingedruckt "Deutsches Reich".

        Aber das nur so nebenbei.
        Mich würde interessieren was man unter Zusammenarbeit im Parlament versteht.
        Wenn jene nicht gewillt sind mit anderen zusammen zu arbeiten/wirken, hieße das in meinen Augen; als kleine Partei mit einen oder wenigen Sitzen werden von jenen größeren Altparteien komplett ignoriert und man kann den Volkswillen nicht entgegenkommen. Dann sind die Altparteien doch offenkundig gegen ihr eigenes System.

        Ron 24.07.2019
      • Grüße,

        meiner Erfahrung nach führen solche Diskussionen selten zu einem befriedigenden Ergebnis. Der Deutsche ist gelangweilt von solchen Erkenntnissen, weil die Erkenntnis nicht zielführend ist. Die BRD ist kein souveräner Staat, die Mitgliedschaft in der EU, der NATO, der Vereinten Nationen beweißt dies. „Souverän ist, wer über den Ausnahmezustand entscheidet“ (C. Schmitt), über diesen entscheidet kein Politiker der BRD. Letztlich kann man über den Status der BRD spekulieren, was sie nun genau darstellt oder was sie eben nicht darstellt, meine Frage dazu: Warum sollte man sich damit aufhalten?

        Ob die BRD nun eine GmbH ist oder doch ein echter Staat, der dafür aber von fremden Mächten diktiert wird, spielt für mich eine untergeordnete Rolle. Entscheidend ist den Deutschen davon zu überzeugen, dass eine Revolution, eine Erneuerung der Nation von Nöten ist. Es bedarf grundlegender Änderungen in der Struktur der Herrschaft, um die deutsche Nation wieder handlungsfähig zu machen. Mit weiteren „Diskussionen unter Gleichen“ (gemeint sind die Altparteien und Pseudo-oppositionelle) und einer Armee von Abgeordneten wird das nichts. Es brauch eine klare Linie, eine starke Hand.

        Ob diese Änderung nun „Reichserneuerung“ genannt wird oder eben anders ist mir egal, wichtig ist das Deutschland wieder das wird was der Name verheißt – das Land der Deutschen, in dem deutsche Menschen regieren und der Fokus auf den Erhalt und den Wohlstand des deutschen Volkes gelegt wird.

        DZ 25.07.2019
        • Ein schönes Schlußwort für dieses Thema.

          Thomas G. 27.07.2019
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