Feder und Schwert XXXVII – Briefe an einen jungen Nationalrevolutionär (2/3)

Junger Kamerad,

ich danke für deine offenen Worte, mit denen du mir deine Eindrücke der ersten Monate bei uns geschildert hast. In vielem finde ich mich selbst wieder, als ich als junger Mann ins nationale Lager gekommen bin und den Widerstand gegen die zersetzende Moderne aufgenommen habe. Du hast mich gebeten, dir einen genaueren Einblick in unser grundsätzliches Denken zu geben. Diesen Wunsch will ich dir gerne erfüllen. Ich will dir unsere Weltanschauung an drei Begriffen näher bringen. Ich möchte im Folgenden von Wurzeln, Selbstbehauptung und Transzendenz sprechen.

Wenn ich von Wurzeln spreche, dann meine ich damit, daß der europäische Mensch und gerade auch der Deutsche von Natur aus ein Wurzelwesen ist, welches erst durch Perversion und Demagogie zum Wurzellosen geworden ist. Diese Wurzeln verbinden uns mit unserer Heimat, unserem Volk, unserer Geschichte. Wir sind keine kosmopolitischen Weltenbürger, die überall und somit nirgends zuhause sind. Wir haben eine feste Scholle, welche wir mit unserem Schweiß beackern und mit unserem Blut verteidigen wollen. Diese Scholle, in welche unsere Wurzeln greifen, nähren sich von unserer Volksgeschichte und Tradition, welche von Generation zu Generation weitergegeben wird und stets durch frisches Blut erneuert werden. Diese Wurzeln geben uns Halt und Zuversicht, sie weisen uns den Platz, welchen wir in der Geschichte einnehmen, und erlauben uns so, unsere Pflicht, welche wir als Glied einer unendlichen Kette haben, zu erfüllen. Wurzellos sein, heißt keine Geschichte zu haben, keine Tradition und letztendlich nicht einmal eine materielle Heimat, geschweige denn eine seelische.

Da der moderne Mensch wurzellos geworden ist, findet er keinen höheren Sinn mehr im Leben und versucht, dieses Vakuum durch Materialismus und Hedonismus auszufüllen. Am treffendsten läßt sich dieser Zustand als Konsumerismus bezeichnen. Der moderne Mensch existiert nur noch, um zu konsumieren. Dieser Konsumerismus wirkt ähnlich wie eine Droge. Die Dosis muß zunehmend gesteigert werden, um den Süchtigen zufrieden zu stellen.Du siehst dies in vielen Bereichen des alltäglichen Lebens, sei es im Bereich der Technik, welche etwa jedes Jahr ein neues Mobilfunkgerät auf den Markt wirft, das jedoch nur minimale technische Änderungen zum Vorgänger hat. Die sexuellen Entartungen nehmen jedes Jahr groteskere Züge an und machen nicht einmal mehr vor Kleinkindern halt. Die legalen Drogen Alkohol und Rauchen, welche so viel Unheil anrichten, genügen der Masse schon nicht mehr – die Forderungen nach der Legalisierung von Rauschgift wie Cannabis werden laut, deßen Konsum jedoch faktisch jetzt schon ohne größere juristische Schwierigkeiten möglich ist. Dem gegenüber stellen wir die Selbstbehauptung in den Fokus unserer Weltanschauung. Den Verführungen der Moderne zu widerstehen und dem verderblichen Hedonismus zu entsagen, das ist unser Ziel. Wir wollen im Denken wie im Tun Vorbild für andere sein. Körperliche Ertüchtigung, zu der neben dem klassischen Sport auch der Kampfsport gehört, ist uns ebenso wichtig, wie geistige Aktivität. Eine gesunde Ernährung gehört zu unserer Weltanschauung ebenso, wie die Förderung uns gegebener Talente. Uns durch Selbstbehauptung aus den Fängen des Konsumerismus zu befreien, dies ist genauso wichtig, wie die Sicherung der Landesgrenzen oder die Pflege unseres völkischen Brauchtums.

Zuletzt möchte ich dir den Begriff der Transzendenz ans Herz legen. Transzendenz steht dafür, daß es höhere Wahrheiten im Sein gibt, die über das Materielle hinausgehen. Transzendent sein heißt, sich für die Religion zu öffnen und sich selbst als religiöses Wesen zu begreifen. Transzendenz heißt, nach dem Göttlichen zu greifen. Verwechsle dies nicht mit dem täglichen Gebet oder dem Kirchgang. Religiös sein heißt in erster Linie zu begreifen, daß man als Einzelner Teil von etwas Größerem ist, deßen Wahrheiten über das rein Menschliche hinausgehen. Diese Transzendenz zu fassen, ist wohl eine der größten Herausforderungen für uns, da die Feindlichkeit, welche gegen alles Religiöse schon seit über hundert Jahren auf unserem Kontinent wütet, bereits reiche Ernte eingefahren hat. Es wäre unangebracht, dir Ratschläge geben zu wollen, wie du zu dieser Transzendenz findest. Diesen Weg mußt du selbst gehen. Doch das erkennen der eigenen Wurzeln und die aufrechte Selbstbehauptung werden dir eine wertvolle Hilfe auf eben diesem sein.

Ich hoffe, dir mit diesen wenigen Worten einen Einblick in unsere Weltanschauung geben zu können, welcher dir unser Sein verständlicher macht. Mögest du sie für dich Weise nutzen.

In verbundenem Gruße,

dein…

Teil 3 erscheint am nächsten Sonntag.

Feder und Schwert ist die Kolumne der Netzseite der nationalrevolutionären Partei Der III. Weg. Sie erscheint in regelmäßigen Abständen.

Zum Nachlesen: Teil 1





3 Kommentare

  • Alles, was auf dieser Seite geschrieben steht, ist ausgemachter Schwachsinn. Zurzeit besuche ich noch die Schule, aber selbst mir als Schüler ist klar, das alles was Ihre Partei ausmacht, Rassismus, Verbitterung und Selbsthass sind.
    Schönen Tag und mit den besten Grüßen
    Ich

    Markus Krüger 03.09.2019
    • Inwiefern sollen wir verbittert sein? Wo erkennen Sie den Selbsthass und welche Definition von Rassismus liegt Ihnen vor? Mit der Beantwortung von Fragen sollte ein Schüler keinerlei Probleme haben.

      Bis dahin und schöne Grüße an Sie und alle Lehrer die im Geistes von 1968 stehen.

      DZ 03.09.2019
      • Sehr geehrter unbekannter,

        Ich habe das mal für Sie recherchiert. Hier sehen Sie die Definition des Begriffes Ras-sismus aus dem Wörterbuch:
        „(meist ideologischen Charakter tragende, zur Rechtfertigung von Rassendiskriminie-rung, Kolonialismus o. Ä. entwickelte) Lehre, Theorie, nach der Menschen bzw. Bevöl-kerungsgruppen mit bestimmten biologischen Merkmalen hinsichtlich ihrer kulturellen Leistungsfähigkeit anderen von Natur aus über- bzw. unterlegen sein sollen.“

        Wenn Sie wie im zweiten Absatz dieses Textes davon sprechen, Ihr Heimatland – und ich gehe davon aus, dass Sie dies meinen, wenn Sie von Ihrer Scholle sprechen – mit Blut zu verteidigen und in Ihrem Parteiprogramm von Volkstod sprechen, kommt mir die Galle hoch. Sollte es nicht vielmehr so sein, dass man bereit ist, die Werte, wie Frei-heit, Gleichheit und Brüderlichkeit, die unser Land ausmachen, zu verteidigen? Für mich wirkt es nicht gerade so, als lägen Ihnen diese Grundsätze am Herzen, wenn Sie auf Ihrer Website Artikel wie den vom 28.08.2019 posten, in denen Sie im Zuge des Christopher Street Day von „Genderwahn“ und einem „traditionellen Familienaufbau“ schreiben. Da stellt sich mir auch die Frage, ob Sie nicht gar gegen das Grundgesetz verstoßen in dem es in Artikel 3 lautet: „Alle Menschen sind vor dem Gesetz gleich.“
        Weiter heißt es dort auch: „Niemand darf wegen seines Geschlechtes, seiner Abstam-mung, seiner Rasse, seiner Sprache, seiner Heimat und Herkunft, seines Glaubens, sei-ner religiösen oder politischen Anschauungen benachteiligt oder bevorzugt werden. Niemand darf wegen seiner Behinderung benachteiligt werden.“

        Und welchen Kurs streben Sie an, wenn Sie in Ihrem Programm den Austritt Deutsch-lands aus der NATO und der Europäischen Union fordern? Beides Bündnisse, die in der Nachkriegszeit entstanden und die für Deutschland seither wirtschaftlichen Wachstum und Frieden bedeuteten.

        Andere Personen – von Ihnen oft als Gutmenschen oder auch einfach Ausländer be-zeichnet – für die eigenen Probleme und gescheiterten Lebensläufe verantwortlich zu machen, kann man meiner Meinung nach nicht anders beschreiben, als mit dem Wort Rassismus.

        Falls Sie diesen überschwelligen Rassismus und Hang zum Nationalsozialismus Ihrer Partei nicht zu erkennen vermögen, sollten Sie professionelle Hilfe zu Rate ziehen.

        Mit den Besten Grüßen

        Markus aus dem Jahr 2019

        Markus Krüger 06.09.2019

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