„Zionistischer Terrorstaat“ kostet DGB-Gewerkschaftsfunktionär Ehrenämter

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Nach einem Facebook-Eintrag über die israelische Siedlungspolitik ist ein DGB-Funktionär aus dem Rhein-Taunus-Kreis nun seine beiden Ehrenämter los. Dieser war Mitglied im Kreisvorstand des DGB Wiesbaden/Rheingau-Taunus und  stellvertretender Kreisvorsitzender der IG BAU und musste auf Drängen des Kreisvorsitzenden Sascha Schmidt zurücktreten. Dieser empfand die Aussage: „Israel als „zionistischer Terrorstaat“ habe Palästinenser völkerrechtswidrig vertrieben, „damit die ‚jüdischen Herrenmenschen‘ dort ihren Anbau betreiben können“ als eindeutigen israelbezogenen Antisemitismus und ein Rücktritt sei die einzige Schlussfolgerung. Dass es bei den Arbeiterverrätern der Gewerkschaften mit Meinungsfreiheit nicht sonderlich gut bestellt ist, durfte nun ein als links geltender Gewerkschafter aufgrund einer kritischen Äußerung gegen Zionismus mal am eigenen Leib spüren.