Lösungen zum Julrätsel 2019

Mit Beginn des Jahres 2020 möchten wir die Lösungen zu unserem Julrätsel aus dem Jahr 2019 bekanntgeben. In wenigen Tagen werden wir die Sieger hier veröffentlichen. Vielen Dank nochmal für die rege Beteiligung.

1) An welchem Ort Flanderns gingen im Ersten Weltkrieg deutsche Soldaten mit dem Lied der Deutschen zum Angriff über?

Antwort: Langemark

2) Nach der Uniform welches Freikorps stammen die Farben der Fahne Schwarz-Rot-Gold?

Antwort: Lüzowsches Freikorps

3) Welcher (ehemalige) Nationalist schrieb den ersten Verkaufsschlager der Nachtkriegsgeschichte?

Antwort: Ernst von Salomon

4) Von welchem Dichter stammt der patriotische Gedichtband Leyer & Schwert?

Antwort: Carl Theodor Körner

5) Welchen deutschen Nationalist der Nachkriegszeit nannte man auch “Anwalt für Deutschland”?

Antwort: Jürgen Rieger

Weitere Infos findest du hier.

6) Was schlug Dr. Pierre Krebs im Interview mit dem Nationalrevolutionären Radio zur Erhaltung bzw. Überwachung der weltanschaulichen Ausrichtung bzgl. der Parteipolitik der führenden III. Weg Poltiker vor?

Antwort: Einen Rat der Weisen

7) Wie hieß das zweite Buch vom III. Weg?

Antwort: Der Nationalrevolutionär – Handbuch für Aktivisten unserer Bewegung

8) Welches Vitamin kann man über getrocknete Hagebutte in den Wintermonaten hervorragend zu sich nehmen?

Antwort: Vitamin C

9) Wie sind in der nordischen Mythologie die Namen der beiden Raben Odins?

Antwort: Hugin und Munin

10) Wie bezeichnete man im ursprünglichen Sinne die berittene Infanterie, die ihre Pferde primär zum Transport, nicht aber für den Kampf verwendete?

Antwort: Dragoner

11) Welchen Namen trägt der zuletzt gegründete Stützpunkt der Partei “Der III. Weg”? Bitte Gründungsdatum noch ergänzen.

Antwort: Rheinland

12) Wie hieß der “Retter des Vaterlandes”, der Oberfehlshaber der finnischen Armee im Winterkrieg 1939/1940 und im Fortsetzungskrieg 1941 und von 1944 bis 1946 finnischer Staatspräsident war?

Antwort: Carl Gustaf Emil Mannerheim

13) Welcher deutsche Kaiser ruht der Sage nach im Kyffhäuser-Berg, um in der Stunde größter Gefahr die deutsche Nation zu retten?

Antwort: Friedrich I. Barbarossa

14) Welcher Politiker ging auch als “Eiserner Kanzler” in die Geschichte ein?

Antwort: Otto von Bismarck

15) Auf welchen Komponisten geht die Aussage “Deutsch sein heißt, eine Sache um ihrer selbst Willen zu machen” zurück?

Antwort: Richard Wagner

16) Welcher deutscher König stiftete das Eiserne Kreuz?

Antwort: König Friedrich Wilhelm III.

17) Auf welches Datum fällt im Jahr 2020 der traditionelle Heldengedenktag?

Antwort: Auf den 15. März

Entgegen dem heutigen Brauch, der Gefallenen der Kriege am Volkstrauertag im Herbst zu gedenken, wurde im letzten Jahrhundert das Soldatengedenken im Spätwinter/Frühling ins Leben gerufen. Der Volkstrauertag wurde 1919 vom Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge als Gedenktag für die gefallenen deutschen Soldaten des Ersten Weltkrieges vorgeschlagen. Im Reichstag fand die erste Gedenkstunde schließlich 1922 statt und der erste reichsweite Gedenktag wurde am 1. März 1925 abgehalten. 1926 wurde schließlich entschieden, den Volkstrauertag regelmäßig am fünften Sonntag (Sonntag Reminiscere) vor Ostern zu begehen, und war damals ebenso wie heute an den kirchlichen Kalender gebunden.

Nach der Machtübernahme der Nationalsozialisten hielt man dieses Datum erst einmal aufrecht und das Heldengedenken wurde ab 1934 als staatlicher Feiertag verankert. Im Jahr 1939 beschloss jedoch die damalige Reichsregierung den Heldengedenktag um den 16. März zu legen, dem Tag der Einführung der allgemeinen Wehrpflicht. So sollte der Heldengedenktag zu Ehren der toten Helden unseres Volkes zum 16. März stattfinden, wenn dieser an einen Sonntag fiel, andernfalls sollte er am Sonntag vor dem 16. März begangen werden. Mit diesem Schritt wurde auch die Bindung an die christliche Zeitrechnung aufgegeben.

18) Von welchem Maler der Frühromantik, gelebt und gewirkt 1774 bis 1840, stammen die Worte: „Die Kunst tritt als Mittlerin zwischen die Natur und den Menschen. Das Urbild ist der Menge zu groß, zu erhaben, um es erfassen zu können.“

Antwort: Casper David Friedrich

Weitere Infos findest du hier.

19) Welche ostpreußische Stadt wurde am 31. Oktober 1353 gegründet?

Antwort: Allenstein

20) In welcher Stadt fand 1989 die erste Massendemonstration auf dem Gebiet der ehemaligen DDR statt, die nicht von Sicherheitskräften aufgelöst werden konnte.

Antwort: Plauen

Zum 40. Jahrestag der Republik am 7. Oktober 1989 wurde mittels maschinengeschriebener Zettel und Mundpropaganda zu einer Demonstration in der Innenstadt aufgerufen. Die Stasi wusste zwar davon, unterschätzte die Lage jedoch völlig. Gegen 15 Uhr versammelten sich Tausende Menschen auf dem Theaterplatz und dem Otto-Grotewohl-Platz (Tunnel), ohne konkret zu wissen, was passieren würde. Die Polizei versuchte mit dem Einsatz von Wasserwerfern (mangels eigener Fahrzeuge wurden welche der Freiwilligen Feuerwehr eingesetzt) und eines Hubschraubers, die Menge aufzulösen und den Platz zu räumen, was ihr aber nicht gelang. Etwa um 16:15 Uhr formierte sich ein Demonstrationszug, der vorerst in Richtung Bahnhofstraße zog und um etwa 17:30 Uhr wieder vor dem Rathaus eintraf. Dabei wurden Transparente mit Losungen wie „Wir brauchen Reformen“, „Für Reformen und Reisefreiheit gegen Massenflucht – vor allem Frieden“ oder „Reisefreiheit – Meinungsfreiheit – Pressefreiheit“ mitgeführt. Vor dem Rathaus wurden Rufe laut, die verlangten, dass der Oberbürgermeister Norbert Martin herauskommen sollte, um mit ihm Gespräche zu führen. Durch den besonnenen Einsatz von Superintendent Thomas Küttler, der zwischen Rathaus/Polizei und Demonstranten vermittelte, blieb die Demonstration friedlich und löste sich mit dem Ruf „Wir kommen wieder“ gegen 18 Uhr langsam auf, nachdem beschlossen worden war, am nächsten Sonnabend erneut zu demonstrieren, und es außerdem Gespräche zwischen Plauener Bürgern und dem Oberbürgermeister geben sollte. Quelle: Wikipedia

21) Wo befand sich von April bis Juni 1945 das größte US-Kriegsgefangenenlager für den süddeutschen Raum?

Antwort: Langenzenn

Vom 17. April 1945 bis Ende Mai 1945 diente das sogenannte „Prisoner of War Temporary Enclosure“ der US-Army in Langenzenn als Durchgangsstation für ca. 100.000 bis 350.000 Gefangene. Viele von ihnen starben durch die Hunger- und Durstfolter der Bewacher, an Krankheiten wie der Ruhr oder durch die Gewaltorgien der amerikanischen Soldaten. Für die meisten Soldaten ging es nach teilweise mehrwöchigem Aufenthalt in Langenzenn weiter in die Hungerlager an den Rheinwiesen, wo sie ein noch schrecklicheres Schicksal erwartete. (siehe auch)

Die Gewinner des diesjährigen Julrätsels werden die nächsten Tage bekanntgegeben.

 





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