Stützpunkt Sauerland – „Der III. Weg“ erneut am Rothaarsteig!

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Ganz nach Turnvater Jahn´s Redewendung „frisch, fromm, fröhlich, frei“, machten sich zwischen den Jahren Aktivisten vom „III. Weg“- Stützpunkt Sauerland auf, um erneut eine Etappe am Rothaarsteig zu begehen. Bereits im Oktober zog es unsere Mitglieder in das Hochsauerland, um gemeinsam das Gefühl der Heimat zu erleben. Da das Klima in Winterberg durch die Höhenlage, ungünstige Geländeformen und Niederschlagsreichtum als sehr rau, kalt und nass bezeichnet werden kann, ist jedem Wanderer wetterfeste Kleidung zu empfehlen und so ging es auch für die jungen Deutschen unserer Bewegung gerüstet für alle Individualitäten wieder auf Wanderschaft.

 

 

Der Startpunkt lag an diesem Tag im beschaulichen, überregional bekannten Wintersportort Winterberg. Vom dortigen Kreuzberg aus, ging es zum sogenannten „Franzosenkreuz“. Laut Erzählungen soll ein französischer Offizier hier von seinem Burschen erschlagen worden sein. Gegenüber des Kreuzes befinden sich eine Schutzhütte samt einem Schnadestein, den der Heimat- und Geschichtsverein Winterberg zusammen mit dem Schützenverein aufgestellt hat. Er markiert die Grenze der Kernstadt Winterberg und die der Dörfer Züschen und Hesborn in Richtung Bollerbergturm, welcher vor Einbruch der Dunkelheit erreicht werden musste.

 

 

 

Weiter ging es für die Wandergruppe über gefrorene Waldwege, steile Anstiege und teils unwegsames Gelände Schritt für Schritt weiter in Richtung Ziel. Doch auch wenn die Zeit drängte, nutzten unsere Mitglieder die Möglichkeit, das atemberaubende Panorama zu genießen, welches das Hochsauerland dem heimatliebenden Menschen bietet.

 

 

Kurz vor Einbruch der Dämmerung erreichte die Gruppe ihr Ziel, welches schon von Weitem durch den winterlichen Nebel zu erahnen war. Der Bollerbergturm wurde im Jahr 1936 auf der Gipfelregion des Bollerbergs als 15 Meter hoher Aussichtsturm aus Holz gebaut. In dieser Form gab es ihn bis 1945. Zu dessen Zerfall und Neubau gibt es verschiedene Geschichten. Die „offizielle“ Version besagt, dass dieser Turm alleine aufgrund seines Alters und den Witterungsverhältnissen zerfallen sei. Die Dorfbewohner allerdings sagen, dass dieser durch die alliierten Stoßtruppen zerstört wurde, weil dieser Berg eine hervorragende Artilleriestellung in Richtung Winterberg hergeben würde und den Frontverlauf so weitergeführt hätte.

 

 

Der heutige Bollerbergturm wurde 1976/1977 errichtet. Er ist ebenfalls 15 m hoch. Von der obersten seiner fünf Aussichtsplattformen, wohin 84 Treppenstufen führen, bietet sich ein Panoramablick über Teile des westlich gelegenen Rothaargebirges und in östliche Richtung auf Hesborn und Teile der Medebacher Bucht, hinüber zum Kellerwald, Burgwald und Habichtswald und bei sehr guter Fernsicht sogar bis zum Harz, wobei dann auch in südlicher Richtung der Große Feldberg im Taunus sichtbar ist. Rund um den Bollerberg liegen außerdem vier Naturschutzgebiete mit verschiedener Baumbestandsprägung.

 

 

 

Ein Tag im Schoß seiner Heimat, welcher frei von schädlichen Einflüssen des Zeitgeistes ist, verdeutlichte wieder einmal mehr, warum dieser Fleck Erde mit allen uns zur Verfügung stehenden Mitteln gegen die Vernichtungspolitik der BRD zu verteidigen ist. Es gilt konsequent den Kampf um unsere Heimat zu führen, denn wir haben nur die eine!

 

 


Die Liebe zu dem Fleck,

der uns geboren,

schließt hundert Kräfte in sich ein!

– Theodor Fontane

1 Kommentar

  • Wo bleibt die Wanderung zum Gedenkmarsch incl Fackelübergabe?

    Nationaler Widerstand Duisburg 11.01.2020
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