AG Feder & Schwert: Seminar in Plauen

Am 29.02.2020 veranstaltete die Arbeitsgemeinschaft Feder & Schwert ihr erstes eigenes Seminar in Plauen. Neben Vorträgen zu den Themen US-Imperialismus und Nationalismus und Digitalisierung gab es mehrere Buchvorstellungen und ein kulturelles Rahmenprogramm. Als besondere Überraschung wurde das neuste literarische Werk der Arbeitsgemeinschaft, der Roman „Rebellische Herzen“, vorgestellt. Hauptredner war einer der bekannten Vordenker der nationalen Bewegung in Deutschland, Pierre Krebs.

Nachwuchsförderung: Arbeitsgruppe Feder & Schwert präsentiert Vorträge

Die Partei „Der III. Weg“ fördert gezielt Potenziale und will die Talente junger Aktivisten zur Geltung kommen lassen. Die Arbeitsgruppe Feder & Schwert ist eine solche Talentschmiede der Partei. Mit ihrem ersten Seminar gab die Arbeitsgruppe eine Leistungsschau vor einem interessierten Publikum ab. Die Aufgabe der Arbeitsgruppe Feder & Schwert ist es nicht nur, Nachwuchsautoren zu betreuen, sondern auch neue Vortragsredner auszubilden. Daher stellten mehrere junge Aktivisten selbst erarbeitete Vorträge dem Publikum vor. Weitere Aktivisten werden Vorträge folgen lassen, die zu verschiedenen Anlässen präsentiert werden können.

Der erste Referent beschäftigte sich mit dem Thema US-Imperialismus. Er erläuterte in seinen Ausführungen, dass der US-Imperialismus keineswegs eine temporäre Erscheinung ist, die von einzelnen Präsidenten abhängig ist. Da die USA einen gewaltiger Schmelztiegel von Rassen und Völkern darstellen, verfügen sie über keine völkische Identität im klassischen Sinne. Daher muss der Volksbegriff den Amerikanern innerlich stets fremd bleiben. Ein universalistischer Imperativ ist die Folge, der sich in der radikalen Ausbreitung von Kapitalismus und Liberalismus widerspiegelt. Neben Kriegen sind geheimdienstlich-gesteuerte Umstürze und kulturelle Hegemonie Mittel auf dem Weg zur „einen Welt“.

Das Thema „Digitalisierung und Nationalismus“ behandelte der zweite Vortrag. Die Digitalisierung ist eines der wichtigsten Themen unserer Zeit, auf dessen Kernfragen kaum Antworten vorliegen. Über alle weltanschaulichen Lager hinweg liegen kaum lösungsorientierte Ansätze vor. Generell wird die Digitalisierung im nationalen Lager eher skeptisch betrachtet und Probleme des technischen Fortschrittes in den Mittelpunkt gestellt. Doch ein Weg zurück zur Prä-Moderne gibt es nicht. Aus diesem Weg ist es unumgänglich, sich eher auf die Chancen der Digitalisierung zu fokussieren und auf die Frage, wie die Herausforderungen der Digitalisierung am sinnvollsten gelöst werden können. Die größte Herausforderung dürfte wohl die Zukunft der Arbeit sein. Die Digitalisierung nimmt dem Menschen viel Arbeit ab und sorgt dafür, dass mehr Spezialisten gefragt sein werden. Ansätze wie das bedingungslose Grundeinkommen sind abzulehnen, da der Wert der Arbeit nicht ausschließlich materialistisch einzuschätzen ist. Arbeit ist für den Menschen sinnstiftend und fördert seine Fähigkeiten. Daher regt der Referent neben der Reduzierung von Arbeitszeit auch eine Spezialisierung an. Handgefertigte Produkte stellen beispielsweise auch ideelle Werte dar, die momentan kaum geschätzt werden. So könnten beispielsweise klassische Gewerbe wie Uhrmacher, Tischler oder Töpfer gefördert werden, die Produkte fertigen, die oftmals über Generationen weitergegeben werden. Zum Thema Digitalisierung kann auch die Serie „Deutscher Sozialismus und Digitalisierung“ empfohlen werden. Deutscher Sozialismus und Digitalisierung

Ein Höhepunkt der Veranstaltung war der Vortrag von Dr. Pierre Krebs zum Thema „Dominique Venner, die nouvelle Culture und der revolutionäre Kulturkampf“. Dr. Krebs präsentierte keinen spröden Lebenslauf. In flammenden Worten trug er stattdessen den Geist Venners in die Herzen seines Publikums. Venner, „Samurai Europas“, war ein glänzender Vordenker der radikal-nationalistischen Bewegung. Er prägte und prägt revolutionäre Organisationen in ganz Europa. Nicht ohne Grund werden seine Schriften auch heute noch von Europas Jugend verschlungen und tief verinnerlicht. Auch sein Freitod 2013, als er sich in der Kathedrale von Notre-Dame in Paris selbst erschoss, war kein Akt der Verzweiflung. Stattdessen setzte Venner ein Zeichen für das Leben und für die Unsterblichkeit unserer Rasse. Krebs betonte auch, dass der Kampf gegen das Judäo-Christentum Aufgabe unserer Völker durch alle Zeiten hinweg bleibt. Mögen unsere Feinde auch viele Schlachten gewonnen haben, die Letzte gewinnen sie nicht! Zu Dominique Venner siehe auch Gedenktag: Dominique Venner

Kultureller Kampf: Buchvorstellungen und Theateraufführung

Getreu dem Drei-Säulen-Prinzip der nationalrevolutionären Bewegung (politischer Kampf, Kampf um die Gemeinschaft, Kampf um die Kultur) wurden auch kulturelle Beiträge bei dem Feder & Schwert-Seminar vorgetragen.

Ein junger Aktivist der Arbeitsgruppe, der auch das Projekt Zirkel 451 leitet, stellte die Bücher „Im Westen nichts Neues“ von Erich Maria Remarque und „In Stahlgewittern“ von Ernst Jünger in einer vergleichenden Reflexion vor. Beide Bücher sind erfolgreiche Romane über den Ersten Weltkrieg und beide Autoren kämpften in dem Krieg. Doch da enden bereits die Gemeinsamkeiten. Während Remarques Werk mit seiner durch und durch pazifistischen Haltung noch heute Pflichtstoff in allen Schulen ist, wird Jünger heute als Militarist verteufelt. Während Remarque den Krieg überwiegend in der Etappe verbrachte und nur kurze Zeit im Fronteinsatz war, erlebte Jünger den Krieg an allen Fronten aktiv mit. Trotz mehrfacher schwerster Verwundungen kehrte Jünger immer wieder an die vorderste Front zurück und beendete den Krieg als hochdekorierter Kriegsheld. Remarque ist vor allem aufgrund seiner stellenweise grotesken Wirklichkeitsferne lesenswert. So gab der Referent beispielsweise eine Stelle wieder, wo ein Protagonist am Krankenbett eines sterbenden Kameraden verweilt. Der Soldat sinniert darüber, dass doch alle Welt an diesem Bette vorbeiflanieren sollte, weil es dann keine Kriege mehr geben würde. Jünger hingegen verherrlicht keineswegs den Krieg im Stile eines stumpfen Hurra-Patriotismus. Gnadenlos schildert er die brutalen Schrecken des Soldatenalltags in den Schützengräben, wie er sich an der Somme und vor Verdun zugetragen hat. Doch im Gegensatz zu Remarque ehrt Jünger das Pflichtbewusstsein des deutschen Soldaten. Die Not des Vaterlandes kannte keine andere Option als den heldenhaften Kampf. Kapitulation konnte keine Alternative für die Zukunft des deutschen Volkes sein, wie die Folgen der Verträge von Trianon, St. Germain und Versailles auf schreckliche Weise bewiesen haben.

Ein Referent von der Verlags- und Mediengruppe Metapol stellte das neue Buch „Libro e Moschetto – Lebensbilder von Dichtersoldaten“ vor. Der Titel ist angelehnt an ein Zitat des italienischen Führers Benito Mussolini: „Libro e Moschetto – Fascista perfetto“, zu deutsch sinngemäß Buch und Büchse – perfekter Faschist. Es geht in dem Buch um Idealisten, die nicht nur mit der Feder, sondern auch mit dem Schwert für die nationale Sache eingestanden sind. Männer, die ihre Worte zu Taten werden ließen. Porträtiert werden neben Männern wie Dominique Venner und Erich Jünger auch Freiheitskämpfer wie Ulrich von Hutten, Walther Flex oder Theodor Körner. Daneben stellte der Referent noch die Arbeit der Verlags- und Mediengruppe vor.

Eine Abwechslung im Programm bot ein Theaterstück nach einem Text aus den 1930er-Jahren. In dem kraftvoll vorgetragenen Akt diskutiert ein Nationalrevolutionär mit einem konservativen Kommilitonen. Während der Diskussionspartner des Aktivisten dem revolutionären Kampf eher abwartend-distanziert gegenübersteht, vertritt der Nationalrevolutionär die Position, dass auch gebildete Menschen „aus gutem Haus“ in den Reihen der Bewegung kämpfen müssen.

Zum Abschluss der Veranstaltung gab es noch eine Überraschung für alle Seminarteilnehmer: Das neue Buch „Rebellisches Herz“ wurde präsentiert. In unseren Zeiten, in denen die Repression zunimmt und eine scheinbare Übermacht der nationalrevolutionären Bewegung gegenübersteht, hört man viele Klagen. So mancher bedauert, nicht in vergangenen Tagen gelebt zu haben. Doch auch heute könnte es keine abenteuerlichere und aufregendere Lebensweise geben, als Teil der Bewegung für den Deutschen Sozialismus zu sein. Nach dem Zweiten Weltkrieg sind viele Sachbücher und Biografien erschienen, die sich mit der Zeit vor 1945 beschäftigen. Doch die nationale Bewegung hat bislang kaum eigene Werke hervorgebracht. Nachdem „Der III. Weg“ mit „National Revolutionär Sozialistisch“ und „Der Nationalrevolutionär“ zwei weltanschauliche Werke herausgebracht hat, folgt nun ein Roman. Er handelt vom Leben in der Bewegung. Inspiriert wurde der Autor von dem Buch „Wer gegen uns?“ von Domenico di Tulio. Es beruht auf wahren Gegebenheiten und so mancher Aktivist wird sich oder bekannte Kameraden und Orte wiedererkennen.

Mit dieser Vorstellung endete das erste Seminar, das sich einer erfreulichen Teilnehmerzahl und vor allem vorbildlicher Disziplin erfreute. Bereits jetzt steht fest, dass es nicht das letzte gewesen sein wird.

 





1 Kommentar

  • Es war sehr gut!

    Neben den Inhalten, die im Artikel bereits dargestellt sind, noch ein weiteres Lob.

    Die Organisation hat vortrefflich funktioniert. Sonst wartet man oft lange auf den Beginn/nächsten Vortrag oder es gibt nicht aussreichend Pausen (um die Inhalte kurz sacken zu lassen) – hier ging alles glatt und man konnte viele Eindrücke mitnehmen.

    DZ 11.03.2020

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