

Fackelmarsch durch Lemberg
Schuchewytsch ist dabei nur einer von vielen Ukrainern, die über Jahrzehnte den Kampf für eine unabhängige Ukraine geführt haben. Neben ihm standen auch jene von ihnen, die in deutscher Waffenbrüderschaft gefallen sind, im Mittelpunkt des Gedenkens. Hunderte, hauptsächlich junge, Teilnehmer sammelten sich in den Abendstunden vor dem Stephan Bandera Denkmal im Lemberger Zentrum, um diesen Gefallenen mittels eines Fackelzugs die Ehre zu erweisen. Diszipliniert und geordnet zog der Fackelzug seinen Weg durch die Innenstadt. Proteste dagegen gab es keine und nur wenige Polizisten regelten den Verkehr. Von den zahlreichen Zuschauern wurde immer wieder Sympathie bekundet, als die kämpferischen Parolen durch die Straßen hallten. Mit dabei war eine Delegation unserer Partei „Der III. Weg“, die einer Einladung der Lemberger Kameraden des „Nationalen Korps“ gefolgt ist.





Sie wurden mit großer Freude willkommen geheißen, das mitgebrachte Material wurde unseren Aktivisten förmlich aus den Händen gerissen und unsere Mitglieder mussten insbesondere für die Jugend immer wieder für gemeinsame Fotos posieren. Während des Aufenthalts in Lemberg wurde die Delegation durch die ukrainischen Kameraden geradezu vorbildlich betreut, und so konnten zahlreiche kulturelle Programmpunkte absolviert werden. Neben der Besichtigung Lembergs und seiner wechselvollen Geschichte, besuchten Deutsche und Ukrainer gemeinsam einen in der Westukraine gelegenen deutschen Soldatenfriedhof, um dort ein eigenes kleines Heldengedenken abzuhalten. So wie sie später gemeinsam der ukrainischen Gefallenen gedenken sollten, gedachten sie hier gemeinsam der deutschen Helden. Wer einmal das unwürdige und einseitige Gedenken an die toten „Befreier“ im Zweiten Weltkrieg erlebt hat, konnte hier im Kontrast eine wahre Völkerverständigung im gegenseitigen Respekt angesichts der Gräber der gefallenen Soldaten sehen.




Nicht nur Heldengedenken, sondern auch aktueller politischer Kampf

Stolz präsentierten die Kameraden des „Nationalen Korps“ ihren deutschen Gästen die Arbeit ihrer Bewegung. So wurde u. a. gemeinsam ein Büro des „Nationalen Korps“ besucht, das nur eines von mehreren Objekten der Bewegung in Lemberg ist. Ausführlich wurde sich über die politische Arbeit in Deutschland und der Ukraine ausgetauscht, wobei sich viele Parallelen zwischen den beiden revolutionären Bewegungen zeigten. Unsere Mitglieder mussten dabei auch insbesondere der Jugend zahlreiche Fragen zu Deutschland, der politischen Lage in unserem Heimatland und zu unserer Bewegung beantworten. Viele der jungen ukrainischen Aktivisten zeigten sich überaus deutschfreundlich und enorm wissbegierig. Dass diese Jugend nicht nur das Erbe ihrer Ahnen in Ehren hält, sondern auch den politischen Kampf der Jetzt-Zeit führt, zeigte sie bereits am nächsten Tag. Anlässlich des kommunistisch geprägten Frauentages protestierten zahlreiche Nationalisten gegen eine feministische Kundgebung, auch hier waren Vertreter unserer Partei anwesend. Dabei gingen die ukrainischen Nationalisten nicht nur in Lemberg auf die Straße, in Kiew etwa protestierte eine Frauengruppe des „Nationalen Korps“ mit einer symbolischen Beerdigung des Feminismus gegen diese volks- und familienzersetzende Ideologie.
Gedenken an gefallenen Soldaten des Azov-Regiments
Am Montag folgte man zudem noch einer Einladung der ukrainischen Kameraden, an einem Gedenken für einen gefallenen Soldaten des „Azov-Regiments“ teilzunehmen, der ein Jahr zuvor im Krieg gefallen ist. Dieser war nicht nur vorbildlicher Soldat, sondern auch Aktivist des „Nationalen Korps“. Neben Freunden und Verwandten des Veteranen nahmen auch der Gründer des Azov-Regiments und Führer des „Nationalen Korps“, Andriy Biletsky, sowie der aktuelle Kommandeur des Regiments, Denis Prokopenko, an dem Gedenken teil, um ihrem gefallenen Kameraden die letzte Ehre zu erweisen. Die deutschen Teilnehmer des Gedenkens konnten hier einen Eindruck davon gewinnen, wie die ukrainischen Nationalisten ihre gefallenen Helden der Jetzt-Zeit würdigen. Auch hier endete der Tag mit einem regen Austausch zwischen Deutschen und Ukrainern.






















Wunderbar!
Excellent to see this type of cooperation. In the end, we have a common struggle and a common blood that unites us. Our people are re-awakening again.
Best regards to all European brothers and sisters.
So sei es, gesegnet sei es.