25 Jahre – Gedenken an Reinhold Elstner

Am 25. April 1995 setzte der Wehrmachtssoldat Reinhold Elstner durch seinen Flammentod, ein Fanal. Alljährlich findet eine Mahnwache statt, um sein Ziel, die Ehre des deutschen Soldaten zu verteidigen, in die Tat umzusetzen. In diesem Jahr jährt sich der Heldentod von Reinhold Elstner zum 25. Mal und so sollte in diesem Jahr ein Fackelmarsch ein starkes Zeichen setzen. Doch die Corona-Krise hat diesem Plan einen Strich durch die Rechnung gemacht. Dennoch ist Reinhold Elstner in unseren Herzen unvergessen und so stellten Aktivisten vielerorts Kerzen mit seinem Namen auf und gedachten seiner still und andächtig.

Reinhold Elstner – Einer aus einem Heer von Millionen

Über den Lebenslauf von Elstner ist nicht viel bekannt. Geboren 1919 im Sudetenland, kämpfte er im Krieg an der Ostfront. Nach Kriegsende half er als Diplom-Chemiker beim Wiederaufbau und wirtschaftlichen Wiederaufstieg Deutschlands. Er war kein Mann der Politik, niemand, der sich in den Mittelpunkt drängte. Er war ein einfacher Mann, der seine Pflicht erfüllte. In einem gesunden Volk gilt Männern wie ihm der Dank, durch alle Zeiten hinweg, weil ohne diese einfachen Männer kein Volk eine Zukunft haben kann. Doch im Laufe der Jahrzehnte ist in Deutschland etwas gehörig schiefgelaufen und in den Köpfen vieler Menschen haben sich Ideologien breit gemacht, die immer destruktiver wirkten.

Reinhold Elstner konnte dies spüren. In Film- und Fernsehen wurde der deutsche Soldat beschimpft und verunglimpft. Linksextremisten schändeten die Ruhestätten braver Soldaten. Vielleicht hat Elstner auch so manches Gespräch junger Menschen aufgeschnappt, die Soldaten als Mörder bezeichneten. Besonders schockierend dürfte für Elstner auch die Anti-Wehrmachtsausstellung gewesen sein. Von zwei reichen Zigaretten-Bonzen initiiert, tourte eine Ausstellung gleich einem Wanderzirkus durch das Land, um angebliche deutsche Kriegsverbrechen anzuprangern. Schulklassen wurden in die Ausstellung gezerrt, wo überzeugte antideutsche Gräuelpropaganda verbreiteten und so einen hinterhältigen Schuldkult in die Köpfe pflanzten.

Wenn Reinhold Elstner durch die Straßen Münchens schritt, dann werden in seinem Kopf seine gefallenen Kameraden vor ihm gestanden sein. Einfache Männer wie er, schneidige junge Burschen, alte Kämpen, Söhne, Väter, Ehemänner. Ehrliche und Treue Menschen, die im festen Glauben an ihr Volk und ihre gute Sache zusammengehalten haben. Die keinen Unterschied gemacht haben zwischen arm und reich, katholisch und evangelisch, ob einer nun Sachse, Schlesier, Oberösterreicher oder Bayer war. Und wie viele von Ihnen erlitten grässliche Verwundungen, wurden irgendwo in Russlands Weiten vermisst und wurden nie wieder gesehen oder starben vor seinen Augen? Das große, graue Heer, dessen Angehöriger Elstner war, lebte in ihm fort und es klagte die Lebenden an! Wir starben für euch – vergesst uns nicht! Und Elstner, dieser einfache Mann, suchte seinen Weg. Am 25. April 1995 gab Reinhold Elstner alles, was ein Mann zu geben vermag: sein Leben. Er entzündete sich selbst vor der Feldherrnhalle. Der Nachwelt aber hinterließ er einen Abschiedsbrief, der aufrütteln sollte.

Darin heißt es: „50 Jahre unendlicher Verleumdung und Verteufelung eines ganzen Volkes sind genug. 50 Jahre ungeheuerlicher Beleidigung deutscher Soldaten sind genug! (…) Was nun im „Jubiläumsjahr“ [1995] als Niagara-Lügenflut über unser Volk herniederstürzen wird, kann man nur ahnen. Mit meinen 75 Jahren kann ich nicht mehr viel tun, aber doch soviel, dass ich mit meinem Flammentode als Fanal ein sichtbares Zeichen der Besinnung setzen will. Und wenn auch nur ein Deutscher zur Besinnung kommt und den Weg zur Wahrheit findet, dann war mein Opfer nicht vergebens.”

Sein Opfer – Unser Auftrag: Reinhold Elstner – Hier!

Jahre zogen ins Land und an den Zuständen, die einst Reinhold Elstner in den Tod getrieben haben, hat sich nichts verändert. Im Gegenteil: Immer absurdere Formen nimmt der Schuldkult an und immer skrupelloser schänden Volksverräter das Erbe unserer Ahnen. In München ist man sich nun nicht einmal zu blöde, um einen ruchlosen Grabschänder zu hofieren und weiße Fahnen zu Ehren der eigenen Niederlage zu hissen (siehe: Ehrlos und Peinlich: München hisst weiße Fahne) . Wie könnte in diesen Zeiten nicht das Blut in den Adern jedes aufrechten Deutschen pulsieren? Wie könnten wir uns nicht über solche Verlogenheit und Niedertracht empören? Was Reinhold Elstner vielleicht nur ahnte, wissen wir heute mit bitterer Gewissheit. Der Wahnsinn hat Methode! Wir führen einen Kampf gegen ein System, das uns vernichten will und jede Erinnerung an Tapferkeit, Treue und Heldenruhm restlos auslöschen möchte. Niemals werden wir jedoch vor ihnen auf die Knie gehen! Der Widerstand lebt und wenn er auch nur in den Herzen einiger Weniger brennt.

In diesem Jahr wollten wir ein Signal setzen, dass wie eine schallende Ohrfeige für die versammelte Volksverräterbande gewirkt hätte. Wir wollten uns die Straßen unserer Stadt nehmen, um mit Fackeln und in eiserner Disziplin und mit Überzeugung in den Augen dem Toten die Ehre zu erweisen. Doch die Beschränkungen während der Corona-Krise haten dieses Vorhaben vorerst verhindert, denn wenn wir eine Veranstaltung genehmigt bekommen hätten, dann unter Bedingungen, die ein dem Anlass würdiges Gedenken unmöglich gemacht hätten. Doch aufgeschoben ist nicht aufgehoben und auch in den kommenden Jahren werden wir Reinhold Elstner nicht vergessen. Vielleicht sind unsere Reihen dann auch weiter angewachsen, denn wir erleben gerade den Beginn einer Epoche, in der sich die Zeiten ändern.

Da wir momentan nicht gemeinschaftlich agieren können, sind unsere Aktivisten gleich einsamen Wölfen in unserer Heimat unterwegs. Nicht im Rudel, aber doch zur Tat bereit! Und so hat das Elstner-Gedenken in diesem Jahr eine stärkere, persönliche Note erhalten. Ein jeder wird an Elstner und seinen Auftrag gedacht haben und vielerorts wurde diesen Gedanken mit Kerzen Ausdruck verliehen.

Natürlich sollten am Ort des Märtyrertodes von Reinhold Elstner Kerzen aufgestellt werden. Doch – auch hierin zeigt sich wieder einmal der Zeitgeist – es wurden Beamten abgestellt, um das Gedenken zu verhindern. Zwei Streifenpolizisten lagerten nur zu diesem Zweck vor der Feldherrenhalle, was sie auch darauf angesprochen zugaben. So wurden die Kerzen daraufhin am erst kürzlich geschändeten Grabmal des unbekannten Soldaten aufgestellt (siehe: Grab des unbekannten Soldaten geschändet). Auch im Fasanenpark und am Kriegerdenkmal in München-Aubing wurden Kerzen mit dem Namen Reinhold Elstners aufgestellt. Aktivisten aus dem Raum Ingolstadt legten Kerzen mit den Schlussworten von Reinhold Elstner sowie seinem Bildnis nieder. Hier wurden Aktionen in Feilenmoos, Reichertshofen, Baar und Ebenhausen durchgeführt. Augsburger Aktivisten stellten Kerzen im Stadtteil Lechhausen vor der Augsburger Allgemeinen Zeitung, dem Augsburg TV und Radio RT1 auf. Auch Aktivisten des Stützpunkt Ostbayern blieben nicht untätig und haben Kerzen aufgestellt. Wenn auch nicht in der gewünschten Form, haben wir gezeigt, dass die Erinnerung an Reinhold Elstner und seinen Auftrag lebt.

Reinhold Elstner – Hier!

 


Reinhold Elstner Gedenken München Aubing
München Aubing
Reinhold Elstner Gedenken Oberbayern
Gedenken in Oberbayern
Reinhold Elstner Gedenken beim unbekannten Soldaten
Am Grab des unbekannten Soldaten
Reinhold Elstner Gedenken Feldherrnhalle München
Feldherrnhalle München
Reinhold Elstner Gedenken Ebenhausen
Denkmal in Ebenhausen
Reinhold Elstner Gedenken Baar
Denkmal in Baar
Reinhold Elstner Gedenken Reichertshofen
Denkmal in Reichertshofen
Reinhold Elstner Gedenken weißes Kreiz Feilenmoos
Am weißen Kreuz in Feilenmoos
Reinhold Elstner Gedenken Fasanenpark München
Fasanenpark München




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