
Keine Ehre, keine Treue, keine Dankbarkeit– traurige Zeiten in München
In München jährt sich die Eroberung der Metropole an der Isar durch die Amerikaner bald zum 75. Mal. Trotz Corona-Krise versuchen Münchens Stadtobere, insbesondere der SPD-Oberbürgermeister Dieter Reiter, eine Art „Festtagsstimmung“ zu erzeugen. Zusammen mit dem antideutschen Aktivisten Wolfram Kastner versucht man, die damaligen Ereignisse umzudeuten. In der ganzen Stadt sollen weiße Fahnen als Zeichen der „Befreiung“ hängen. Die deutschen Soldaten, die München auch in den letzten Tagen noch verteidigt haben, passen nicht ins Bild der „befreiten Stadt“. Kastner ist bekannt als verurteilter Grabmalschänder.
Wir berichteten bereits über diese Aktion der Stadt München, mit der Kastner quasi zum gesellschaftlichen Vorbild erhoben wird.
Nun fühlen sich offenbar linksextreme Täter in ihrem Treiben bestärkt. Am 10. April entdeckten Wachen der Staatskanzlei Wachs auf der Bronzeplastik. Die Polizei ermittelt gegen unbekannte Täter. Die Zeit der Ausgangssperren nutzen Antideutsche gezielt, um sinnlosen Vandalismus zu begehen. Nur einen Tag später wurde im Stadtteil Untergiesing ein Wohncontainer mit linksextremen Parolen beschmiert. Auch zuvor sorgten Münchner Anarchisten bereits für eine ganze Serie an Schmierereien.
Das Denkmal des unbekannten Soldaten befindet sich vor der bayerischen Staatskanzlei. Es besteht aus einer aus Travertinblöcken gebildeten Gruft, unter der sich die Soldatenplastik befindet. Die Anlage wurde 1924 in Anwesenheit von Kronprinz Rupprecht von Bayern eingeweiht und trägt die Inschrift „Sie werden auferstehen“. Fertiggestellt wurde die Anlage jedoch erst 1928. Das Mahnmal erinnert an die im Ersten Weltkrieg gefallenen Söhne der Stadt München. Eine später angebrachte Widmung gedenkt im Zweiten Weltkrieg gefallenen und vermissten Soldaten sowie den Opfern des alliierten Bombenterrors. Das Denkmal, insbesondere die ehrfurchtgebietende Soldatenplastik von Bernhard Bleekers, diente vielen anderen Ehrenmalen zum Vorbild. So sind die Kriegerdenkmäler in Neumarkt-SanktVeit, Höhmühlbach, Winterbach und Dietrichingen von dem Münchner Vorbild inspiriert.














