Protest gegen “Tag des Sieges” in Berlin: Mann mit Uniform und Messern festgesetzt

Trotz der aktuellen Krise und Einschränkungen des öffentlichen Lebens zog es wieder mehrere Hundert Kommunisten und Sympathisanten des russischen Präsidenten und dessen imperiale und antinationale Politik in die Hauptstadt Berlin. Sie zelebrierten den militärischen Sieg der Roten Armee gegen Deutschland, den sogenannten “Tag des Sieges”. Eine Protestveranstaltung gegen diesen Wahnsinn wurde teils aggressiv bedrängt und ein Mann in Sowjetuniform wurde von der Polizei abgeführt. Er führte mindestens ein Messer bei sich.

 

Schaulaufen von Stalinisten, russischen Imperialisten und Nachtwölfen

Bilder und Videos in den sozialen Netzwerken belegen, dass dieser Tag ei n Schaulaufen von Kommunisten, Stalinisten und russischen Imperialisten ist. Polizei und Sicherheitskräfte halten sich betont zurück und lassen dem Treiben seinen Lauf. Auch die international organisierte Gruppe “Nachtwölfe” war mit ein paar deutschen Mitgliedern im Zentrum von Berlin und dem sowjetischen Ehrenmal im Treptower Park anwesend. Dieser Motorradklub organisiert jedes Jahr eine Fahrt durch die ehemals von der Sowjetunion unterworfenen Regionen der Welt nach Berlin. Aufgrund der jetzigen Grenzschließung startet diese Fahrt dieses Jahr erst im August in der ukrainischen Stadt Sewastopol, auf der von Russland besetzen Halbinsel Krim. Unter dem Deckmantel des historischen Erinnerns und der Versöhnung ist diese Fahrt und die Feierlichkeit zum “Tag des Sieges” genau das Gegenteil. Es geht um Revisionismus der Verbrechen des Kommunismus bzw. des Stalinismus in ganz Europa, eine Machtdemonstration, eine Verhöhnung der betroffenen Völker und Einschüchterung der Unterworfenen bzw. politischer Gegner.

 

 

 

Politische Impotenz, Mediales Desinteresse und solidarischer Protest

Man stelle sich einmal vor, wie Sicherheitskräfte, Gutmenschen und die Medien reagieren würden, wenn hunderte Personen in deutschen historischen Fahnen und Uniformen in Berlin aufmarschieren würden und z. B. den Sieg Deutschlands gegen Napoleon feiern würden. Es gäbe kein Halten mehr. Wasserwerfer, Tränengas, Festnahmen und ein nicht enden wollener Aufschrei der Medien wäre die sichere Reaktion in der heutigen Republik. Anders ist es am 9. Mai 2020. Sicherheitskräfte halten sich betont zurück und Politik und Medien schweigen bewusst zu dem historischen Trauerspiel in Berlin. Auch die so moralische Zivilgesellschaft und antiimperialistische Antifa-Szene der Hauptstadt zeigt kein Problem mit der Anwesenheit des zur Schau getragenen russischen Imperialismus.

Internationale Medien berichteten, dass es in diesem Jahr zum ersten Mal Proteste gegen das Schaulaufen der modernen Bolschewisten gab. In der Nähe des Brandenburger Tors hatte es eine Protestkundgebung unter dem Motto “Gegen Krieg in Europa” gegeben. Personen verschiedener Völker und Organisationen hatten sich zusammengeschlossen und ihre Flaggen mitgebracht. In Redebeiträgen und auf Trageschildern wurde der Stalinismus, der russische Revisionismus und heutige Imperialismus zum Nachteil der Völker Europas kritisiert. Natürlich gab es auch Erklärungen der Solidarität gegen den russischen Krieg in der Ukraine bzw. Syrien und Kritik an der liberalen NATO und der ebenfalls imperialen US-Außenpolitik.

 

 

 

Überforderte Polizisten, Bedrohungen und ein Mann mit Messer

Internetrecherchen belegen, dass die Berliner Polizei mit dem Schutz der friedlichen Protestveranstaltung völlig überfordert war. Immer wieder tauchten aggressive Personen auf, die die Kundgebung dauerhaft auf Nahdistanz abfilmten und Teilnehmer bedrohten. Bilder belegen, dass eine Gruppe von Nachtwölfen ihre Standarten symbolhaft vor dem Brandenburger Tor nur wenige Meter entfernt von der Kundgebung entrollte und keine Polizeikräfte beide Gruppen trennte.

Kurz vor Ende der Protestveranstaltung führte die Polizei einen Mann in sowjetischer Uniform ab. Er war direkt in die Kundgebung gelaufen und hatte mindestens ein Messer bei sich. Das vorliegende Video aus sozialen Medien zeigt, wie er dieses den Polizeikräften übergibt. Offenbar war es vorher in seinem rechten Stiefel. Warum die Polizei einen Mann mit Uniform und bewaffnet in eine Gegenkundgebung laufen lässt, ist unbekannt.





  • Immer wieder dieser Putin!?
    Der Artikelschreiber sollte sich erst mal bei Wikipedia erkundigen bevor er vollends in die Luft geht. Hinter dieser Aktion steckt kein Putin, das alles wird von Internationalen Kommunisten, Antifa, Bolschewisten und der Weltherrschaft organisiert. Denn es gibt auch in Russland genug Leninisten, Stalinisten bis hin zu Jelzin. Alle diese Anhänger stehen noch immer hinter diesen Leuten. Und das Putin in der Pflicht steht, diesen Tag zum Feiertag zu machen, liegt ganz alleine im Volk, denn Jahrzehnte lang wurden sie Politisch genauso geimpft wie wir Deutschen.
    Als es zum Zerwürfnis wegen der Ukraine und der Krim kam, haben Deutsche Politiker Putin vorgeworfen, er würde einen Krieg wollen um weiter nach Westen ziehen zu können. Seine Antwort, wir wollen nichts von Deutschland nicht mal Reparationen, wir stellen keine Ansprüche.
    Denn eines könnt ihr euch sicher sein, würde diese Truppe wirklich von Putin organisiert dann wäre an der Russischen Gränze schon Schluss.
    Lest auf Wikipedia unter den Namen Nachtwölfe und den Gründer Saldostanow, denn wisst ihr was das für eine Schleudertruppe ist. Und eines sei euch gesagt, wenn du als Deutscher nach Russland kommst bist du gern gesehener Gast und keiner wirft die den Krieg vor.
    Bis Bald Wilhelm

    Wilhelm 27.05.2020
  • Ja es war ein scheiß Gefühl die Russen zu sehen wie sie stolz durch Berlin liefen und Fotos machten oder mit ihren Fahnen aus den Autos mit lauter Musik durch die Stadt fuhren gefolgt von französischen Fahrzeugen… Sehr bedrückend…

    Esther 26.05.2020
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