Das Kapital und das Rassismus-Narrativ – der Liberalismus bleibt der Hauptfeind

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Wir leben in einer wahrlich verrückten Zeit. Nicht mehr die Fakten und ihre Deutungsmöglichkeiten bestimmen die öffentliche Meinung, sondern konkurrierende „Narrative“, die völlig losgelöst von der Wirklichkeit hergestellt und verbreitet werden können. Im Kampf der Narrative entscheidet nicht die bessere Sachkenntnis oder das treffendere Argument, sondern die bessere Verbreitungsmöglichkeit.

 

Der Kampf der Narrative

Im Jahr 2000 mußte der Brandanschlag von zwei jungen Arabern herhalten, um noch vor Abschluß der Ermittlungen einen „Aufstand der Anständigen“ gegen „rechts“ zu initiieren. Das nationale Lager hatte zwar mit der Tat gar nichts zu tun, galt aber trotzdem fortan als Feindbild Nr.1. Der Mord an einem Halbkubaner durch zwei irakische Asylanten in Chemnitz führte zu einer anhaltenden Diskussion über ausländerfeindliche Hetzjagden, die es nachweislich nie gegeben hatte. Der damalige Verfassungsschutzpräsident Hans-Georg Maaßen erlaubte sich, auf die dreiste Lüge hinzuweisen und mußte prompt seinen Posten räumen. Dabei geriet der eigentliche Skandal, nämlich eine erneute schwere Gewalttat von angeblichen „Flüchtlingen“ völlig in Vergessenheit. Stattdessen wiederholt eine gut geölte Propagandamaschinerie fortlaufend die Fake News von der Chemnitzer Hetzjagd bei jeder möglichen Gelegenheit.

 

George Floyd – vom Kriminellen zum Märtyrer

Der Kampf der Narrative ist bei weitem nicht auf Deutschland beschränkt – nur so lässt sich der neue Heiligenkult um den nach einem Polizeieinsatz verstorbenen kriminellen Schwarzen George Floyd erklären. Die Umstände seines Todes sind nach wie vor ungeklärt. Die beiden bisher vorliegenden Obduktionsberichte widersprechen sich und auch sonst lassen die Fakten Floyd keineswegs als Opfer erscheinen: Mehrfach wegen Verbrechen, darunter auch Gewaltdelikten, verurteilt, bei seiner Festnahme mit Drogen vollgepumpt, nachdem er versucht hatte, mit einem gefälschten Zwanzigdollarschein zu bezahlen. Auch als Pornodarsteller versuchte er sich laut Hinweisen im Internet.

Von den vier unmittelbar an der Festnahme beteiligten Polizisten sind augenscheinlich nur zwei tatsächlich Weiße, von denen zudem einer mit einer Asiatin verheiratet war – „Rassismus“ in der Polizei sieht anders aus. Auf die tatsächlichen Gewaltverhältnisse zwischen den Rassen (die ansonsten nur Konstrukte und tatsächlich nicht existent sein sollen) wurde bereits hingewiesen (Siehe: Die Zerstörung von „Black Lives Matter“.

 

 

 

Anti-Rassismus ist Rassismus gegen die weiße Zivilisation

Damit wird klar, worum es in Wirklichkeit geht – um Deutungshoheit und politisches Erpressungspotential, um finanzielle Zuwendungen an angeblich diskriminierte Minderheiten und ihre weißen Fürsprecher, um den Herdentrieb gelangweilter Gutmenschen auf der zwanghaften Suche nach „dem Bösen“, gegen das es zu kämpfen gilt, und um die Möglichkeit für tatsächlich privilegierte Stars und Sternchen, sich moralisch in Szene zu setzen.

Dass viele Schwarze, die mit 13% Anteil der Gesamtbevölkerung der USA übrigens zahlenmäßig weniger relevant sind, als man zu meinen glaubt, die Gelegenheit wahrnehmen, um das Beste für ihre rassische Gruppe herauszuschlagen, von politisch-finanziellen Forderungen bis hin zum gefahrlosen Plündern, liegt auf der Hand.

Auch das Engagement der Linken ist nachvollziehbar: Die radikale Linke hat ihr langfristiges Ziel einer Revolution nie aufgegeben. Die Zerstörung aller hergebrachten Ordnungen – Gott, Familie, Vaterland – ist seit je her integraler Bestandteil ihrer Strategie. Und weil die Arbeiterklasse sich für den Umsturz als unzuverlässig erwiesen hat und als „Klasse“ im bisherigen Sinn nicht mehr existiert, bieten sich die gesellschaftlichen und ethnischen (Noch-)Minderheiten als revolutionäres Ersatzpotential hervorragend an. Erste Stimmen auf der radikalen Linken sprechen bereits von der „Migrantifa“ als neuer revolutionärer Volksfront.

Für die gemäßigte Linke eröffnet sich die Chance, die politische Konkurrenz direkt zu schwächen – Trumps Wiederwahl galt entgegen allen Unkenrufen links-grüner deutscher Journalisten als so gut wie sicher. Daraus könnte dank Corona und einem toten Schwarzen zur richtigen Zeit jetzt nichts mehr werden. Dank der Demographie und des Phänomens der ethnischen Wahl sind die Tage der Republikaner in den USA ohnehin gezählt.

 

Das Kapital – der lachende Dritte im Hintergrund

So weit, so bekannt und erwartbar, auch wenn ein goldener Sarg, Jesus-Vergleiche und kniende Weiße aller Schichten eher an kollektivem Massenwahn erinnern als an politisches Kalkül.

Neu in dieser Intensität ist allerdings die Beteiligung von so gut wie sämtlichen maßgeblichen Konzernen, Banken, BigTech-Firmen und Mediengiganten an der anti-weißen Kampagne – alle sind sie mit dabei: Google, Twitter, Youtube, HBO, Amazon, Apple Music, Adidas, 23andMe, The Academy (Oscars), BMW, Converse, Conde Nast, Disney, Goldman Sachs, Ikea, Nintendo, Microsoft, McAfee, Nike, Netflix, Louis Vuitton, Playstation, Pokemon, Sony, Soundcloud, Spotify, Tinder, Uber, Lego, Versace, Warner, McDonald’s, H&M, Levi’s, Etsy, Kickstarter, Chick-fil-A, Ben & Jerry’s, Bank of America, Bratz, Marvel, Napster, Procter & Gamble, Starbucks, Subway etc.

Die Linke und das Kapital Hand in Hand – das Zusammenspiel ist nicht neu, aber selten so deutlich. Man lasse sich nicht täuschen, randalierende Linksextremisten und agitierende Kulturmarxisten sind lästig, aber letzten Endes nur die nützlichen Idioten auf dem Siegeszug globaler Konzerne und des militärisch-industriellen Komplexes. Linke sind nicht das wahre Problem: Für Erstere genügen im Ernstfall ein paar Divisionen der Armee, für Letztere das Abdrehen des staatlichen Geldhahns. Mit dem weltweiten Herrschaftsstreben der Konzerne verhält es sich ungleich schwieriger – Profit kennt kein Vaterland. Es liegt in der Logik des Kapitals, Grenzen und Unterschiede einzuebnen, koste es was es wolle.

Ein grenzenloser Fluss an Waren, Geld und Menschen als Produzenten und Konsumenten ist der Traum jeder Krämerseele – Rassen und Völker, Religionen und Kulturen, Sprachen und Traditionen stören nur auf dem Weg zur weltweiten Marktbeherrschung und müssen daher abgeräumt werden. Der zweite dreißigjährige Krieg von 1914-1945 hat deutlich gezeigt, zu was die Klasse der Globalisten für ihre Ziele bereit ist. Am Ende steht jedoch nicht das klassenlose Paradies der kommunistischen Utopie, sondern die Diktatur des Geldes: Eine Menschheit, eine Welt, ein Monopolkonzern heißt die Parole.

Anti-Rassismus ist daher neben Anti-Islamismus und dem Säbelrasseln gegen Rußland und China nur ein weiterer Kampfbegriff im geistigen Weltbürgerkrieg.

„Schwarzen Leben“ wäre übrigens durch eine Lohnerhöhung von McDonalds und Co. weitaus mehr gedient als mit millionenschweren Anti-Rassismus-Kampagnen – aber das widerspräche der Logik des Kapitals und seiner linken Erfüllungsgehilfen.

  • Wer „Schwarzem Leben“ dienen möchte, der lässt die Schwarzen in ihren Ländern, importiert keine Billigprodukte nach Afrika (wie die EU es fördert), die dort die Märkte kaputt machen. Ebenso kann die Streichung sämtlicher Geldgeschenke nach Afrika und eine dortige Geburtenkontrolle viel Leid verhindern.

    Schwarze benötigen keine Hilfe von Weißen. Wer das behauptet, unterstellt den Schwarzen schließlich eine Minderwertigkeit gegenüber den Weißen!

    Zudem ist Afrika der reichste Kontinent von allen. Es ist daher völlig absurd, daß das arme Europa dem reichen Afrika Geschenke gemacht. Das ist keine Ironie, sondern Fakt.

    GD 19.06.2020
    • Darauf weise ich in Gesprächen auch immer wieder hin; Zum einen wurden seit 1960 über 2 Billionen Euro sogenannter „Entwicklungshilfe“ für Afrika geleistet, doch was wurde daraus? Und zum anderen verfügt der schwarze Kontinent über nach wie vor reiche Diamantenminen, Lagerstätten mit seltenen Erden und eine Vielzahl hochwertiger Edelsteinvorkommen.
      Ich würde Dir allerdings widersprechen, was das „arme Europa“ angeht; Seine Völker haben sich ihren Reichtum durch ihrer Hände Arbeit verdient und geschaffen. Vor allem aus kultureller und historischer Sicht ist Europa überaus reich, zudem waren wir zu keiner Zeit auf Almosen angewiesen oder hätten gar so getan, als ob wir das wären.

      Thomas G. 19.06.2020
  • Danke für diesen Artikel, der den schonungslosen global-agierenden Kapitalisten genauso bloßstellt, wie die affektiert-affigen Masochisten der linken Geschichtsverdreher.

    Benjamin Dittmar 18.06.2020
  • Großartig geschrieben, vielen Dank für diesen Artikel!

    Magdalena 18.06.2020
  • Wie wahr . Vor allem der Schlusssatz, sollte so manch einem der gerade das Knie beugt, endlich mal die Augen öffnen.

    J. 18.06.2020
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