Erleichterte Einwanderung für Juden aus der ehemaligen Sowjetunion

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Seit 1990 sind etwa 200.000 Juden aus den Staaten der ehemaligen Sowjetunion in die BRD eingewandert. Kurzlich beschloss das Bundesinnenministerium in einer Aufnahmeanordnung die Einwanderung für Juden aus der ehemaligen Sowjetunion nochmals deutlich zu erleichtern.

Bestehende Kriterien von verpflichtenden „Integrationsprognosen“ für einwanderungswillige Juden sollen generell aufgeweicht werden. Für Juden über 60 Jahre und behinderte Juden sollen „Integrationsprognosen“ nicht mehr zur Einwanderung notwendig sein. In Deutschland lebenden Juden soll es erleichtert werden, ihre Verwandtschaft sowie Partner nach Deutschland zu holen.

Der Präsident des Zentralrats der Juden, Josef Schuster, begrüßte die Änderungen mit dem Verweis auf die angebliche historische Verantwortung der Bundesregierung:

„Die Bundesregierung hat sich mit den neuen Regelungen bei der jüdischen Zuwanderung für eine sozialverträgliche Lösung entschieden und kommt damit ihrer historischen Verantwortung nach. Dafür ist die jüdische Gemeinschaft sehr dankbar…“

  • Kein Ende Abzusehen?
    Man hat doch der Welt damals am 14. Mai 1948, groß und breit erklärt, die Juden brauchen einen eigenen Staat und nun irren 72 Jahre danach immer noch Juden durch die Welt und haben Israel noch nicht gefunden? Und was heißt immer Deutschland hat eine Historische Verantwortung? Wir Deutschen haben nur gegenüber unseren Vätern und Großvätern, und überhaupt unseren Ahnen eine Verantwortung. Diese Historische Verantwortung von der immer gesprochen wird ist eher eine Hysterische Verantwortung.
    Bis Bald Wilhelm

    Wilhelm 03.06.2020
  • Ich kann mir die Frage nicht verkneifen: Wenn hier nun 200.000 Juden leben, ergo im Schnitt 100.000 Wohnungen fehlen, in welchen zwei Deutsche leben könnten, bekommen wir dann als Ausgleich Wohnflächen in Israel, oder ist das kein bilateraler Austausch?

    Ach, ich Depp… In Israel sollen ja nur Juden leben, richtig. Mein Fehler!

    Thomas G. 02.06.2020
  • Da mir die Logik dahinter entgeht, versuche ich mal, es aufzudröseln: man holt Menschen aufgrund ihrer religiösen Zugehörigkeit aus sicheren Ländern nach Deutschland und weicht die Kriterien auf, weil es dann sozialverträglich sei.
    Gleichzeitig werden die grössten Hasser Israels und Part pro Toto aller Juden nach Deutschland geworben, weil es die Humanität erfordern würde.
    Die schlagen dann die Juden auf der Strasse und in Deutschland wird ein Zuwachs an Antisemitismus beklagt.
    Nein ich verstehe es immer noch nicht.

    Benjamin Dittmar 02.06.2020
  • Ich spare mir ein Kommentar, sonst sitzt einer mehr im Gefängnis!

    Tino Herrmann 02.06.2020
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