Rassismus und die Macht der Opfer

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Das Wort Rassismus liegt mal wieder in aller Munde. Aus allen Ecken kommen die Berufsaktivisten und professionell Empörten gekrochen, um der gesamten weißen Rasse zu erklären, was für schlimme Menschen sie doch seien. Wie sehr die Farbigen, die aus aller Welt in ihre Länder strömen, in eben diesen unter ach so schrecklicher Unterdrückung leiden würden. Untermalt wird das Gejammer durch die Melodie zerbrechender Scheiben, als die unterdrückten Minderheiten „friedlich demonstrierend“ in aller Welt einen Millionenschaden anrichten, um Gerechtigkeit nach dem Tod von George Floyd zu fordern.

So manch naiver Mensch mag sich fragen, was Vandalismus und Plünderungen mit Gerechtigkeit zu tun haben. Mag sich fragen, wo die Gleichheit bleibt, wenn bestimmte Opfer von Gewalt im kollektiven Vergessen verschwinden und andere zum nationalen oder gar internationalen Ereignis aufgebauscht werden. Warum in Chemnitz 2018 ein paar Schubsereien und politisch inkorrekte Grüße ausreichten, um ansonsten friedliche Großdemonstrationen in der Presse zum drohenden Weltuntergang werden zu lassen. Gleichzeitig wird in den USA aber, wo ganze Straßenzüge brennen, oder in England, wo der Mob Statuen niederreißt, und natürlich in der BRD, wo mal wieder Flaschen und Steine auf Polizisten fliegen, all dies bagatellisiert.

Die Antwort ist: all dies hat natürlich nichts mit Gerechtigkeit oder Gleichheit zu tun. Wenn heute über Rassismus geklagt wird, dann geht es nicht um Diskriminierung, die Rechte von Minderheiten oder auch nur irgendetwas für die angeblich Unterdrückten zu tun, sondern in erster Linie darum, den weißen Völkern einen kollektiven Schuldkomplex aufzuladen.

 

Kampfbegriff Rassismus

 

 

Deswegen wirft man uns Europäern und nur uns Europäern die Sklaverei vor. Niemand fragt nach dem Sklavenhandel der Araber. Keinen interessiert es, dass es die afrikanischen Stammesfürsten waren, die ihre „schwarzen Brüder“ für billigen Tand verkauften. Völlig vergessen ist es, dass Europäer es waren, die die Sklaverei beendeten, und obwohl die ganze Welt ihrer schuldig ist, sollen nur wir uns schuldig fühlen.

Weil nur wir uns schuldig fühlen sollen, spielt es auch keine Rolle, wie viele Weiße von Schwarzen umgebracht werden oder dass in den USA die allermeisten Schwarzen von anderen Schwarzen getötet werden. Sie alle zählen nichts, nur der kleine Teil der Schwarzen, die von Weißen getöten werden, nur sie sind von Bedeutung.

Weil es um eine weiße Schuld geht, wird nicht nur in den USA demonstriert, sondern auch in Europa. Dem Europa, das Millionen von Asylanten aufgenommen hat, in dem systematischer Kindesmissbrauch durch Araber von der Polizei aus Angst, als Rassisten zu gelten, unter den Tisch gekehrt wurde, in dem Ausländerclans ganze Straßenzüge beherrschen und wo Drogendealer zur Parklandschaft gehören wie Bäume und Bänke.
All dieses kann Europa nicht von der Schuld reinwaschen. Egal was wir tun, es wird nie genug sein. Sie werden nie zufrieden sein. Niemals. Es kann und darf keine Vergebung geben, denn wäre die Schuld getilgt, dann würden sie ihre Macht verlieren und genau darum geht es in dieser Diskussion. Um Macht und nichts anderes.

Was der Holocaust für uns Deutsche ist, ist Rassismus für die weißen Völker insgesamt. Auch nur seinen Namen zu nennen reicht aus, um jede Kritik im Keim zu ersticken. Er ist das Totschlagargument in jeder Diskussion, mit dem sich alles rechtfertigen lässt. Auch nur dagegen zu argumentieren, macht schon schuldig, das Einzige was bleibt, ist zu Kreuze zu kriechen und sich selbst als Sünder zu bekennen. Rassismus ist die weiße Erbschuld, die die Welt in Täter und Opfer einteilt und wer heute Opfer ist, der hat einen moralischen und zunehmend auch faktischen Freifahrtschein.
Warum sonst können die „Unterdrückten“, plündernd durch die Straßen ziehen und es Gerechtigkeit nennen, wo sie doch angeblich tagtäglich in Angst vor der Polizei leben? Jener Polizei, die sich vor ihnen auf die Knie wirft, die aber, so könnte man meinen, zu jeder anderen Gelegenheit mit gehisster Konföderiertenfahne durch schwarze Nachbarschaften fährt und wahllos Kinder niederschießt?

Weil Rassismus ein Vorwurf ist, der Macht bringt, darf es auch keinen Rassismus gegen Weiße geben, genau so, wie es im letzten Weltkrieg keine deutschen Opfer geben darf. Wäre dem anders, wäre die Singularität des Urverbrechens dahin, die es bis ins Unendliche hebt, und damit auch die klare Trennung zwischen Tätern und Opfern.

Aus genau diesem Grund erfand man mit „colorism“ ein eigenes Wort für Rassismus zwischen Farbigen, um diese nicht mit der Sünde des weißen Mannes zu beflecken, denn nur er ist zu solcher Boshaftigkeit fähig, die reinherzigen Farbigen jedoch niemals.

 

Schuld ist immer der Weiße

 

 

Weil das Opfer immer Opfer und nur Opfer sein muss, spricht auch niemand davon, was Schwarze selbst zu ihrem Schicksal beigetragen haben. Davon, dass sie überproportional mehr und schwerere Straftaten begehen, dass sie mehr Polizisten erschießen und dass ihre „Kultur“ die Kriminalität noch glorifiziert. Eigenverantwortung darf man ihnen nicht zusprechen, denn dann müssten sie selbst tätig werden, dann müssten sie sich selbst schlecht fühlen und dass sollen nur die anderen.

Es ist daher auch fast schon symbolisch, dass es jemand wie George Floyd ist, der die Proteste auslöste. Ein Mann, der eine lange Geschichte der Kriminalität aufweist und auch den Polizeieinsatz, der ihm das Leben kosten sollte, durch kriminelles Verhalten auslöste. Dass die Polizei unverhältnismäßige Gewalt anwendete, mag sein, doch dass man einen Mann, der eine schwangere Frau ausraubte und ihr eine Pistole an den Bauch drückte, wie einen Heiligen in den Straßen zelebriert, sagt sehr viel aus.

Noch deutlicher wurde das Ganze am 12. Juni in Atlanta. Dort blockierte ein betrunkener Schwarzer mit seinem Wagen die Zufahrt zu einem Schnellrestaurant und als die Polizei ihn nach einer Alkoholkontrolle festnehmen will, widersetzt er sich den Beamten. Was folgt, ist eine Auseinandersetzung, in deren Verlauf er einem der Polizisten den Teaser entwendet, welchen er dann auf der Flucht auf die Beamten richtet. Die eröffnen das Feuer und töten ihn.

Ob zu schießen nötig war hin oder her, aber wer wegen einer Lappalie sich der Polizei widersetzt und eine Waffe auf sie richtet, der muss mit Konsequenzen rechnen.

Die „Demonstranten“ interessiert dies jedoch wenig, sie brannten in der Zwischenzeit lieber das Schnellrestaurant nieder. Ganz offensichtlich fordert man nichts weniger als absolute Narrenfreiheit für Schwarze.

Erwähnenswert ist zudem, dass in keinem der beiden Fälle irgendjemand an der Frage interessiert war, ob überhaupt Rassismus ein Motiv war, denn man kannte die Antwort ohnehin schon. Ist der Täter weiß und das Opfer schwarz, dann kann es nur Rassismus gewesen sein.
Man vermeidet es, über Eigenverantwortung zu sprechen, denn täte man dies, dann gäbe es plötzlich konkrete Dinge, die man tun könnte, um das „Problem“ zu beheben. Konkret werden will aber niemand, der laut über Rassismus schreit, denn dann könnte man mit Argumenten dagegenhalten oder selbst das Problem lösen. So oder so müsste man früher oder später die Diskriminierung für beendet erklären, doch genau das darf eben nicht passieren.

Deswegen kommt man immer mit nebulösen Anschuldigungen wie strukturelle Diskriminierung oder systematischem Rassismus daher, um das Versagen, der in jeder anderen Hinsicht schon gleichgestellten Schwarzen zu erklären. Je schwammiger und intellektuell verklärter dabei das Ideengebilde ist, desto besser, denn so entzieht es sich nicht nur dem Verständnis der Allgemeinheit, sondern auch der Widerlegung durch Fakten, denn wo nichts ist, da kann man auch nichts widerlegen. Ohnehin steht bereits fest, dass, so lange noch keine absolute Gleichheit herrscht, irgendwie das weiße Heteropatriarchat dran schuld sein muss. Wie es dies tut, ist nebensächlich. Was zählt, ist dass die Anschuldigung, der einhergehende Opferstatus und die darauf gründende Macht ewig aufrecht erhalten bleiben.

 

Feindbild europäische Zivilisation

 

 

Was Rassismus als Kampfbegriff vom Holocaust unterscheidet, ist, dass Letzterer ein Machtinstrument ist, dem sich der Linksliberalismus gegen seine politischen Gegner bedient. Rassismus ist ebenfalls ein solches Machtinstrument, jedoch eines, was dabei ist, die Sphäre des rein Politischen zu verlassen.

Nachdem in den USA über Jahrzehnte die Medien und linke Intellektuelle die weiße (Noch)Mehrheitsbevölkerung als Unterdrücker gezeichnet haben, muss die Wut der angeblich Unterdrückten sich irgendwann Bahn brechen. Es ist kein Zufall, dass BLM unter der „Black Power“ Faust demonstriert, denn wer sich unterdrückt fühlt, der muss früher oder später zum Entschluss kommen, dass nur wer selbst an der Macht ist, vor ihrer ungerechten Anwendung sicher ist.

Das Ziel ihrer Wut ist dabei keine politische Philosophie, sondern die weiße Zivilisation an sich, mit ihren Gesetzen und ihrer Polizei, mit ihrem Leistungsprinzip und Sinn für Ordnung und Disziplin. Deswegen fordert man auch keine Reform der, durchaus teils schießwütigen, US-amerikanischen Polizei, sondern gleich die Abschaffung von Gefängnissen an sich. Deswegen sind da, wo Schwarze „demonstrieren“, auch Kommunisten nie weit entfernt und BLM selbst ist heute tief von Intersektionalität durchsetzt.

Weil der Westen an sich der Feind ist, beschmierten BLM Randalierer auch eine Statue von Winston Churchill und versuchten eine Fahne am Londoner Kenotaph, welches den gefallenen britischen Soldaten der beiden Weltkriege gewidmet ist, in Brand zu setzen.
Churchill als auch die britischen Soldaten werden wegen ihres Kampfes gegen den Nationalsozialismus allgemein vom progressiven Weltbild vereinnahmt, kämpften sie doch, so sagt man zumindest heute, gegen den „Rassenhass“ des Faschismus und Nationalsozialismus. Doch das spielt keine Rolle.

Dass der Angriff auf einer so breiten Front stattfindet, ist jedoch genau das, was Europa retten wird. Er ist der Realitätstest, den wir brauchen, eine Erinnerung an das, was wirklich zählt. Die Krise, mit der wir uns konfrontiert sehen, ist so fundamental, dass es bald niemanden mehr interessieren wird, wer in der Vergangenheit auf welcher Seite gekämpft, wer gewonnen und wer verloren hat. Nichts könnte dies klarer verdeutlichen, als die Bilder schwarzer Einwanderer, die auf die Gräber der Männer spucken, die, bewusst oder unbewusst, ihr Leben für eine Weltordnung gaben, die diesen Mob erst in unsere Straßen brachte.

Die Frage wird nicht mehr sein, ob Deutsche oder Franzosen im Elsaß leben, sondern ob es Europäer, Araber oder Afrikaner sein werden. Selbst Politik wird vor dem Hintergrund dieser Gefahr zur Nebensache schrumpfen, denn es geht nicht um Demokratie oder Autoritarismus, um Nationalstaat oder Paneuropa, sondern um die weiße Zivilisation an sich.

Noch haben dies nicht alle begriffen, doch mit jeder gestürzten Statue, mit jedem Sonderrecht und mit jeder der immer dreister werdenden Forderungen werden mehr sich fragen: „Und was ist mit uns?“ Und dafür haben wir dem Getobe um „Rassismus“ zu danken, dass es unseren Völkern lehrt, wieder nach dem „uns“ und nicht „mir“ zu fragen.

  • Der „Kampf gegen Rassismus“ ist in Wahrheit ein Kampf gegen Weiße.
    Daher also in sich selbst sozusagen Rassenhass – Gegen die weiße Minderheit.

    GD 26.06.2020
    • Natürlich hassen sie uns. Sie kamen auch nicht nach Europa, weil es ihnen hier so gut gefällt oder sie die Kultur der europäischen Völker so spannend finden, nein; Sie kamen aus der Unfähigkeit heraus, ihre eigene Heimat zu einem lebenswerten Ort zu machen.
      Es ist viel leichter, jemandem etwas wegzunehmen, als selbst etwas zu schaffen. Hätten sie einen Hauch von Ehre oder Anstand, würden sie einen ordentlichen Krieg führen, allerdings ist natürlich klar, daß sie diesen Krieg verlören.

      Thomas G. 26.06.2020
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