Berichterstattung über Querdenker – Die Propaganda wird immer seichter

Die Berichterstattung durch die „Qualitätsmedien“, ob öffentlich-rechtliche oder private, wird immer seichter. Gut recherchierte Beiträge sind absolute Mangelware. Differenzierte und tiefschürfende Betrachtungen finden, gerade im Bereich der politischen Berichterstattung, so gut wie überhaupt nicht statt. Dies wird an der Berichterstattung über die Querdenken-Demonstrationen in Berlin Anfang und Ende August einmal mehr deutlich. Da hiervon nun immer mehr Menschen selbst betroffen sind, fällt es auch immer mehr Bürgern wie Schuppen von den Augen. Die bereits in Mitleidenschaft gezogene Glaubwürdigkeit der „Qualitätsmedien“ sinkt immer weiter.

 

Zahlentricksereien

Die wohl beliebteste Disziplin der Desinformation sind die Tricksereien mit den Teilnehmerzahlen. Über die Jahre hat sich eine grobe Faustformel entwickelt, nach der bei Veranstaltungen des politisch rechten Lagers die Teilnehmerzahl halbiert, bei Demonstrationen des linken Lagers die Teilnehmerzahl verdoppelt werden. Hierbei gibt es selbstverständlich jeweils Ausreißer nach oben und unten. Bei der Zuordnung der Teilnehmerzahl der Demonstrationen von Querdenken verlieren die Meinungsmanipulatoren jedoch jegliches Maß. So wird bei der Demonstration am 1. August von lediglich 17 – 20.000 Demonstranten berichtet. Vergleicht man diese Zahl mit anderen Angaben, gerade bei anti-Rassismus Demos, wird deutlich, dass hier eine entsprechende Lücke klafft. Zur Verteidigung ihrer stark dezimierten Teilnehmerzahl verweisen die Tintenritter auf diesen entgegenstehende, ebenfalls wenig realistische Verlautbarungen der Demoorganisatoren, welche von bis zu 1,3 Millionen sprachen.

 

 

Wie viele Teilnehmer es letztlich tatsächlich waren, wird man nicht mehr ermitteln können. Diese dürfte jedoch jeweils deutlich über 20.000 und deutlich unter 1,3 Millionen gelegen haben. Noch schwerer dürfte es bei der Demonstration am 29. August fallen. Dies zumal dort zahlreiche Demonstranten aufgrund der restlos überfüllten Straßen in die angrenzenden Parks ausweichen mussten.

 

Weitere Manipulationen

Aber nicht nur die Zahlentricksereien stehen hoch im Kurs. Ebenfalls sehr beliebt ist das Nähren von Narrativen z. b. durch die Verklärung von Demonstrationen als friedlich oder gewalttätig. Gewalttätige linke Demonstrationen werden regelmäßig als „überwiegend friedlich“ betitelt. Demgegenüber genügt es bei Demonstrationen, welche augenscheinlich dem rechten politischen Lager zugeordnet werden, wenn diese ohne jegliche Gewaltanwendung Absperrgitter überwinden, um als „gewalttätig“ abgestempelt zu werden.

Ob die Teilnehmer dieser Demonstrationen letztlich überhaupt dem rechten politischen Lager zuzuordnen sind, oder ob es sich nicht vielmehr um eine politisch bunt gemischte Gruppe handelt, ist hierbei bedeutungslos. Plump ist Trumpf lautet die Devise der Medienmafia. So auch geschehen am 29. August in Berlin. Es gilt eben durch stetige Wiederholung das Narrativ zu nähren, linke seien stets friedliche Idealisten und rechte dumme Schläger.

Gerade das Bröckeln dieses Narratives ist es, welche den Herrschenden Sorge bereitet. Auch vor diesem Hintergrund ist die stetige mediale Zuordnung der Querdenker zum rechten Lager zu sehen. Bürger, welche sich selbst in der Mitte der Gesellschaft wähnen, sollen abgeschreckt und eingeschüchtert werden. Dass viele dieser Bürger Positionen vertreten, welche heute gar als rechtsextrem gelten, ist diesen selbst kaum bis gar nicht bewusst. Dies liegt nicht zuletzt an dem sich stetig intensivierenden Linksdrift, insbesondere in der „Qualitätsberichterstattung“.

 

Die Systempropaganda um den „Reichstagssturm“

Wie schnell in der Berichterstattung aus einer friedlichen Demonstration ein „gewalttätiger Angriff von Chaoten“ werden kann, zeigte sich am 29. August in Berlin. Die vollkommen friedlichen Demonstranten, welche die Treppen des Reichstages emporstiegen, versuchten nicht einmal im Ansatz, das Gebäude zu stürmen. Auf den Videobildern sieht man deutlich, dass ein Großteil dieser Demonstranten bereits auf den Stufen stehenbleiben und sich umdrehen, z. b. um Fahnen zu schwenken.

 

 

Das wird auch in tatsächlicher Hinsicht deutlich. Drei Polizeibeamte, welche sich hunderten Demonstranten entgegenstellen, werden diese ohne erheblichen Schusswaffeneinsatz nicht aufhalten. Tatsächlich würden die Demonstranten diese einzeln stehenden Beamten einfach überlaufen, wenn sie an diesen vorbei möchten.

 

Realitätsfremd verklärte Helden

Nichtsdestotrotz werden die am Reichstag positionierten Beamten als „Helden“ stilisiert, welche verhindert hätten, dass Demonstranten das Gebäude des Reichstages betraten. So wird auch immer wieder die Darstellung eines „versuchten Sturms auf den Reichstag“ wiederholt. Es ist eine immer seichter werdende Propaganda für ebenfalls immer seichter werdende Gemüter. Um dem Ganzen noch mehr Nachdruck zu verleihen, wird der Eindruck erweckt, es hätte sich um einen gewalttätigen Mob gehandelt, der Polizisten attackieren und den Reichstag demolieren wollte. Würde es sich bei diesen Beamten um couragierte Menschen handeln, würden diese die Lügen entlarven. Sie würden zugeben, dass sie nicht angegriffen wurden und keiner der friedlichen Demonstranten versuchte, an diesen vorbei gewaltsam in das Gebäude zu gelangen. Doch hierzu reicht die Courage der „Helden“ wohl nicht aus.

Die vielfach im Internet zu sehenden Bilder bestätigen dies und überführen so „Qualitätsmedien“ und Politiker der Lüge. Die Aufnahmen zeigen deutlich, dass sich die Demonstranten vor dem Reichstag vollkommen friedlich verhielten. Gewalt wurde ausschließlich bei der später erfolgten Räumung von Polizisten gegen friedliche Demonstranten eingesetzt.

 

Das Messen mit zweierlei Maß

Die verzerrte Darstellung durch die Propaganda wird immer deutlicher. Betrachtet man einen Vorfall aus dem Jahre 2010, springt dies besonders ins Auge. Damals hatten Atomkraftgegner bei einer Demonstration die Absperrgitter am Reichstag überwunden und die Stufen des Reichstages besetzt. Ein Vorgang, der im Ablauf nahezu identisch zu dem Geschehen am 29. August ist. Die damals hinzukommende Polizei lies die Demonstranten dort gewähren (Ein Bericht dazu hier). Hier sprach keiner von „gewalttätigen Chaoten“, die versuchen, den Reichstag zu attackieren oder ähnlichem. Es ist bezeichnend, dass die Masse der Bürger in dieser schnelllebigen Zeit nicht mehr in der Lage ist, derart vergleichende Betrachtungen anzustellen. Aber auch Vergleiche in der Berichterstattung zu den teils gewalttätigen „Black Live Matters“ Demonstrationen, welche regelmäßig als „friedlich“ verklärt werden, springen geradezu ins Auge. Da war es auch egal, dass bei weiten Teilen der Demonstranten im Juni und Juli in Berlin weder Abstände eingehalten noch Masken getragen wurden. Eben jener Umstand, welcher den Demonstranten von Querdenken vordergründig angelastet wird.

 

 

Polizei führte Grund für Auflösung herbei

Auch um die Auflösung der ersten Demonstration gegen Mittag des 29. August vermisst man eine differenzierte Berichterstattung. Lediglich eine Meldung mit der Genugtuung, dass die Polizei eine Demonstration aufgelöst habe, weil die Auflagen nicht eingehalten wurden, wird verbreitet. Dabei war es wohl die Polizeiführung selbst, welche durch ihr Handeln das Hygienekonzept der Veranstalter der mittags aufgelösten Demonstration unmöglich machte. So grenzten die Beamten den Versammlungsplatz stark ein und drängten die Demonstranten zusammen. Dadurch war es diesen wohl kaum mehr möglich, die entsprechenden Abstände einzuhalten. Eben dieser Umstand wurde sodann als Vorwand für die Auflösung der Versammlung herangezogen.

Diese Taktik der Polizeiführung, selbst die Gründe für eine spätere Auflösung unliebsamer Versammlungen zu produzieren, ist nicht neu. Ganz im Gegenteil kommt diese insbesondere in Bezug auf nationale Veranstaltungen nicht selten zum Einsatz. Eine kritische Auseinandersetzung mit einem solchen Vorgehen findet in den Medien jedoch, wie gewohnt, nicht statt.

 

Presse und Staatsmacht spalten Gesellschaft

Das bereits angeknackste Bild einer angeblich objektiv berichtenden Presse bekommt durch die immer offenkundigere Falschberichterstattung nur noch größere Risse. Diese nimmt nur noch als objektiv und wahrheitsgemäß wahr, wer sich nicht mehr mit den Inhalten auseinandersetzt, sondern lediglich willfährig die aufgestellten Behauptungen nachplappert. Das ist auch viel einfacher, als selbst den Denkapparat zu bemühen und am Ende noch zu unbequemen, differenzierten Ergebnissen zu gelangen.

Es wird immer offensichtlicher, dass sich die BRD zu einem totalitären Gesinnungsstaat wandelt. Für den Bürger ist dies nur so lange gleichgültig, bis er selbst einmal in die Mühlen gerät. Und die Schwelle hierzu sinkt stetig. Als Spitzensportler genügt es bereits, wenn ein Freund im politisch rechten Lager zu verorten ist. Dies zeigte sich bereits bei einer Kanufahrerin im Zuge der Olympiade 2012. Diese Liaison reichte aus, um die Sportlerin kurzerhand aus dem Olympiateam zu drängen.

Erinnert sei auch an den Apfelweinbaron, der wegen eines unliebsamen Beitrags auf Twitter seine Position als Geschäftsführer verlor. Auch ein Vertreter der Grünen in Flensburg durfte nun sozusagen die eigene Medizin schmecken. Alleine der Umstand, dass er an einer der Demonstrationen am 29.08.2020 eine Rede bei den „Querdenkern“ hielt, genügte, um diesen aus der Fraktion zu werfen. Die Liste der Beispiele ließe sich um ein vielfaches weiterführen.

 

Versuch der Abschreckung und Spaltung

Man solle sich nicht mit „Verfassungsfeinden“ gemein machen ist angesichts der großen Demonstrationen in Berlin immer öfter zu hören. Dies gilt selbstredend nicht für Politiker der etablierten Parteien von Linke bis FDP und CDU/CSU, welche regelmäßig Seite an Seite mit linksextremen Gewalttätern demonstrieren und diesen nicht selten eine entsprechende Deckung für Attacken mit Wurfgeschossen gegen unliebsame Demonstranten bieten.

 

 

Dies gilt auch nicht für linksextreme Vereinigungen, welche im Zuge des K(r)ampfes gegen Rechts großzügig vom Staat mit Steuergeldern alimentiert werden. Diese müssen seit einigen Jahren selbst kein Bekenntnis zur angeblich verteidigten freiheitlich-demokratischen Grundordnung mehr abgeben. Die damals bestehende Pflicht für linksextreme Organisationen, welche im politischen Meinungskampf vom Staat finanziert werden, sich zum Grundgesetz zu bekennen, wurde bekanntlich aufgrund des Drucks von SPD, Grünen und Linken gestrichen.

Auch an der Nähe von Gewerkschaften zu gewalttätigen Antifa-Organisationen stört sich kaum ein Politiker. Dass Gewerkschaften diesen linken Extremisten ihre Immobilien wohl auch zum Training für gewalttätige Übergriffe zur Verfügung stellen, wird gar als Zivilcourage verklärt. Diese Taktik der Abschreckung verfängt indessen immer weniger. Stetig mehr Bürger geraten in die politisch-korrekten Mühlen des Systems und öffnen die Augen. Sie erkennen, dass sie seit Jahrzehnten belogen und betrogen werden. Es bleibt zu hoffen, dass sich diese dem Gewicht ihrer Stimme bewusst werden. Ein jeder ist mitverantwortlich für die Welt, die er der nächsten Generation hinterlässt. In diesem Sinne gilt es, immer mehr Bürgern die Augen zu öffnen und die Macht der Schreibtischhetzer zu brechen.





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