Berliner Antifa-Fotograf in der Sexismus-Falle

Der bereits für einige Anschläge auf die Lachmuskeln nationaler Aktivisten bekannte Antifa-Fotograf Sören Kohlhuber, alias Christoph Frölich, hat aktuell mit einer Szenefehde zu kämpfen. Frölich wird hierbei übergriffiges, bzw. sexistisches Verhalten vorgeworfen und er wird öffentlich von seinen einstigen Genossen angeprangert. Seine anfänglichen Versuche sich – in typisch linker Manier – selber in die Opferrolle zu zwängen, scheiterten am mangelnden Rückhalt in den eigenen Reihen. Selbst ein eilig nachgeworfenes – jedoch wenig glaubhaftes – Mea culpa retteten den feisten Fotografen nicht mehr vor dem Szenebann. Wir hoffen natürlich, dass die Berliner Labertasche bald wieder auf der politischen Bildfläche erscheinen darf und uns durch sein peinliches Gehabe und die zwanghafte, von offensichtlichem Realitätsverlust geprägte Verbalmilitanz, wieder zum Lachen bringt (siehe Abteilung Satire: Stelldichein linksextremer Witzfiguren vor Plauener Parteibüro).

 

Ein extremes Machogehabe ist in der kranken Parallelwelt der linksradikalen Szene – entgegen der Außendarstellung – oft anzutreffen und an sich nichts Ungewöhnliches. Ungeachtet der nach außen propagierten Phrasen herrscht in den vielen abgeschotteten Zirkeln linksextremer Kommunen ein – nicht nur nach deren Definition – extrem sexistischer Umgang. Die oft männlichen Anführer, die es natürlich auch dort gibt, profitieren in der Regel von diesem Klima. So ist es nicht ungewöhnlich, dass jeder weibliche Neuzugang erst einmal von einflussreicheren Gruppenmitgliedern im wahrsten Sinne des Wortes eingehend begutachtet wird, oftmals auch mit mehr oder weniger einvernehmlichem Geschlechtsverkehr. Dahingehend gibt es immer wieder Berichte von Aussteigerinnen aus der linken Szene. Der Gruppendruck führt meist dazu, dass sich die Opfer dieser Martyrien nicht wehren oder gegen ihre Peiniger vorgehen. Die linksradikalen Strukturen sind stets darauf ausgelegt, alle sozialen Kontakte, die über den engen linken Tellerrand hinausragen, zu kappen. Der gruppendynamische Zwang, der hierbei entsteht, erinnert eher an Endzeitsekten, die kurz vor dem kollektiven Selbstmord stehen, als an eine politische Struktur.

Frölich blamiert sich und die ganze Szene in YouTube-Doku

Ein allgemein nach feministischen Gesichtspunkten gemessener sexistischer Umgangston ist dabei noch das geringere Übel. Eine wirkliche Skandalisierung findet auch nicht statt, wenn die Protagonisten eine Lobby hinter sich haben oder im internen Machtgefälle höher stehen. Keine Lobby und keine Freunde hat jedoch offenbar der beleibte Antifa-Fotograf und Möchtegernhooligan Christoph Frölich. Wegen seiner neunmalklugen Strategietipps und des eigenen als anmaßend empfundenen Gebarens hagelte es schon öfter Kritik gegen den narzistischen Fotografen.

Ein weiterer Tiefpunkt stellte hier eine YouTube-Dokumentation „Antifa: Was wollen Linksradikale? I reporter“[1] dar, wo er versuchte, sich selbstherrlich in Szene zu setzen. Mit seinen wirren – unfreiwillig komischen – Aussagen, sammelte er hier massiv Minuspunkte bei den Genossen. Die überkam beim Anschauen der Doku wohl eher die Fremdscham, wie bei der bekannten TV-Serie Stromberg, wenn der tollpatschige Protagonist seine „Weisheiten“ zum Besten gibt. Der in der Liebigstraße stehende, nervös an seiner Bauchtasche nestelnde Frölich mimte hier unfreiwillig einen artikulationsunfähigen Polit-Pubertierenden. Auf die Frage nach den eigentlichen Zielen der linkextremen Bewegung antwortete Frölich beispielsweise mit dem denkwürdigen Statement:

„Wie würde ne Gesellschaft aussehen, was sind die Ziele so? Das sind dann halt auch einfach manchmal auch Luftschlösser muss man ganz ehrlich sagen so die wir da bauen an die wir uns klammern eventuell, da wird dann ein heidvolles (!sic) kommunistisches Paradies ausgerufen meinetwegen, um so plakativ zu sein. Ähm aber wie man da hinkommt und was es dann is ähh, ähm kann auch keiner konkret eigentlich bezeichnen.“

Weiter lästert er – wie üblich – über die linke Subkultur, die ihm zu wenig militant und nicht gewaltbereit genug ist. Er gibt sich natürlich auch wieder – sehr zur Freude des Reporters – seiner ausgeprägten Verbalmilitanz hin. Eigentlich hätte es Christoph wissen müssen, denn sein vorlautes Mundwerk brachte ihm schon öfter Ärger ein (siehe Anti-G20-Randale: Linksextremist Sören Kohlhuber alias Christoph Frölich blies zur Hetzjagd auf unliebsame Journalisten), aber der Drang der Selbstinszenierung war offenbar stärker.

Täter-Opfer-Umkehr misslungen

Doch zurück zu dem aktuellen Sexismus-Fall. Frölich hatte nach erster eigener Aussage die Avancen einer – den uns vorliegenden Fotos nach – etwas betagteren Genossin zurückgewiesen. Die Dame, welche unter dem Twitter-Account „Anja Mittermeyer“ ihre verwirrten politischen Ansichten in die linke Filterblase posaunt, hat diese Abfuhr jedoch nicht akzeptiert. Frölich versuchte sich in typisch linker Taktik zuerst selber in die Opferrolle zu manövrieren. Er sei von „Stalking“ betroffen und ein „Versuch ihres Kontakterzwingens, neben vielen anderen, war die Androhung eines Outcalls“. Für diejenigen, die nicht mit dem semantischen Sondermüll des Feminismus-Neusprech vertraut sind: Ein Outcall ist das öffentliche Bekanntmachen einer „problematischen Person“. Quasi die öffentliche Einweisung in den Gigolo-Gulag. Nach eigener Aussage bejammerte der sonst nicht um starke Worte verlegene Christoph sogar, dass er durch das Stalking „psychische/gesundheitliche Schädigungen bekam“[2]. Sogar in professionelle Hilfe einer „zusätzlichen Sozialarbeiterin“ (offenbar nimmt er eine andere Sozialarbeiterin zur Bewältigung seiner sonstigen Probleme schon dauerhaft in Anspruch) musste er sich begeben.

Der typisch linke Trick verhalf dem umstrittenen Hobbyfotograf jedoch nicht zur erhofften Täter-Opfer-Umkehr. Ohne nennenswerten Rückhalt in den eigenen Reihen wurde der füllige Berliner von den eigenen Genossen kalt abserviert. Er bekam die volle Breitseite der feministischen Flotte ab und auf seinem sonst von ihm stark zugemüllten Twitteraccount prangt seit dem 3. September 2020 seine „Stellungnahme zum Outcall“.

Tweet Sören Kohlhuber vom 03.09.2020 18:45 Uhr https://twitter.com/SoerenKohlhuber/status/1301562047142989828
Tweet Sören Kohlhuber vom 03.09.2020 18:45 Uhr https://twitter.com/SoerenKohlhuber/status/1301562047142989828

Nach Art der maoistischen Selbstkritik kriecht Frölich hier brav zu Kreuze (oder eher zu Hammer und Sichel) und hofft auf ein gnädiges Urteil der Feministinnen, die nun über seinen weiteren Verbleib richten werden. Weitere Opfer, die durch das sexistische Verhalten von Christoph Frölich geschädigt wurden, sollten sich also schnell bei der eigens eingerichteten Mail-Adresse [email protected] melden. Es wird zumindest versichert, dass hier auch ganz sensibel auf eure Wünsche eingegangen wird. Doch Christoph Frölich wäre nicht „das verlogene Macker-Arschloch“[4] wenn er nicht noch einmal nachgelegt hätte, um wenigstens doch noch ein paar Sympathietränen der ein oder anderen Genossin abzugreifen. So schreibt er in einem Tweet vom 09. September 2020, dass er seit einigen Monaten nun vermehrt mit „Panikattacken und Problemen meiner psychischen Gesundheit zu kämpfen hatte“.

Christoph Frölich – hier recht unfröhlich – sieht mit Vermummung besser aus.
Christoph Frölich – Sein Opfer bezeichnet ihn als “verlogenes Macker-Arschloch”

Realsatire um Frölich geht hoffentlich weiter

Dass Frölich zwar unfreiwillig, aber doch erfolgreich das große Format der Realsatire meistert, ist sattsam bekannt. Wie schon eingangs erwähnt, hoffen wir hier daher auf ein mildes Urteil, damit wir auch weiterhin über den tollpatschigen Christoph lachen können. Durch den eigenen produzierten Podcast mit dem wenig einfallsreichen Titel „linksaußen“ sorgte er zumindest für einen steten Fluss in der eigenen Peinlichkeits-Pipeline.

Zwischendurch fiel er übrigens noch mit einer erbärmlichen Bettelmasche auf. Durch den Verkauf von T-Shirts mit Logos, die offenbar von ihm mit Paint entworfen wurden, sollte Geld gesammelt werden. Dieses ging natürlich an ihn selbst, und u. a. – Achtung Selbstironie – an „ein feministisches Rechercheprojekt in Sachsen“. Wir warten daher bereits voller Spannung auf die nächste Staffel mit unserem Christoph Frölich und seinem antifaschistischen Kitschtheater.


[1] https://www.youtube.com/watch?v=S3ziFuR49MQ ab Minuten 5:13

[2] Tweet Sören Kohlhuber vom 03.09.2020 18:45 Uhr https://twitter.com/SoerenKohlhuber/status/1301562047142989828

[3] ebenda

[4] Tweet Anja Mittermeyer vom 1.09.2020, 15:37 Uhr, https://twitter.com/AnjaMittelmeyer/status/1300820118583349248





  • Nach dem Soja-Sören gibts jetzt dann den Sexismus-Sören 😀

    Sexy-Sören 04.10.2020
  • Was ist Sexismus…???
    Neusprech!?!

    Thomas Wulff 03.10.2020
  • Herrlich! Habe mehrfach prusten müssen.

    Pummelbärchen Fröhlich 02.10.2020
  • Sexismus gegen Frauen? Ich dachte, der “Sören” ist andersrum, also eher homoerotisch orientiert. Aber gut, auch ich kann mich mal täuschen.
    Wie ist es übrigens mit “Sören” seiner Hose? Er soll dieselbe vom Kasperletheater vor dem Plauener Parteibüro nie gewechselt haben, daher auch der sehr unangenehme Geruch, der beim “Sören” immer wieder festgestellt wird. Jedoch habe ich diese Information “nur” vom Hören-Sagen….

    Kai 02.10.2020

Kommentar schreiben

Deine E-Mail Adresse wird nicht öffentlich sichtbar. Kommentare mit strafbarem Inhalt oder Verweisen zu anderen Netzseiten werden nicht veröffentlicht.

×

Schneller und einfacher Kontakt über WhatsApp - Einfach auf den unteren Button klicken!

 

Kontakt über Threema unter der ID:
ZYSHY9EH

×