Repressionsakzelerationismus – eine erfolgversprechende Strategie?

Home/Politik, Gesellschaft und Wirtschaft/Repressionsakzelerationismus – eine erfolgversprechende Strategie?

National Revolutionär SozialistischVor Kurzem hatte sich Martin Sellner mit der Metapher des „erfolglosen Belagerers“ auseinandergesetzt. Die defätistische Konsequenz aus der Lage des „erfolglosen Belagerers“, in dem sich die systemkritische „Rechte“ befindet, wäre ein Rückzug vom politischen Kampf. Sellner selbst lehnt die Aufgabe des politischen Kampfes ab. Mit dem Repressionsakzelerationismus hat Sellner nun eine eigene Strategie vorgelegt, mit dem der Widerstand aus seiner festgefahrenen Lage entkommen soll. Er plant, ein Maximum an Repression zu provozieren, um den totalitären Charakter des Systems offenzulegen. Mit dem Scheitern der „Demokratie-Simulation“ hofft Sellner auf einen entscheidenden Stimmungsumschwung in der Bevölkerung. Ist Sellners Analyse richtig und seine Strategie erfolgversprechend?

 

Repressionsakzelerationismus

Eine der grundlegenden Annahmen der Metapher des „erfolglosen Belagerers“ ist die These, dass das System keine feste ideologische Grundlage hat und deshalb fundamental-oppositionelle Ansichten integrieren oder zumindest tolerieren kann. Sellner hält diese Theorie für falsch. Er verortet den ideologischen Kern hingegen im Ethnomasochismus, also dem Schuldkult, der heute nicht mehr nur in Deutschland, sondern in der ganzen weißen Welt die Rolle einer Zivilreligion eingenommen hätte. Die inhärente Boshaftigkeit der weißen, heteronormativen Bevölkerung ist nach Ansicht der Ethnomasochisten Ursache für Unterdrückung, Leid und „Faschismus“. Weil die weiße Rasse aus ihrer Natur heraus schlecht ist, kann es keinen anderen Ausweg als einen möglichst geräuschlosen Untergang des weißen Menschen geben. Die Aufgabe des weißen Menschen ist es, in dieser düsteren Ideologie seinen eigenen Untergang voranzutreiben. Eine verquere Weltsicht, die eigentlich nicht viele Anhänger finden dürfte. Der Ethnomasochismus ist jedoch verborgen und wird nicht offen postuliert. Viele Menschen folgen daher einer Ideologie, ohne sich dessen bewusst zu sein.

Zeitgleich versucht sich das System als Antagonist des Totalitarismus zu gerieren. Die Toleranz gegenüber selbst vermeintlichen Staatsfeinden von „Links“ und „Rechts“, die sich im Demonstrationsrecht, dem Recht zur Organisation in Parteien und der Teilhabe an der politischen Meinungsbildung äußert, soll diesen Gegensatz offenbaren. Die These des „erfolglosen Belagerers“ ist daher in der Annahme richtig, dass „linke“ und „rechte“ Fundamentaloppositionelle daher eine nützliche Rolle für das System einnehmen.

Doch eben weil der Ethnomasochismus ideologischer Kern des Systems ist, fordert er sukzessive mehr Raum. Das äußert sich in dem schrumpfenden „Rahmen des Sagbaren“. Die fanatischen Dogmatiker des Ethnomasochismus verlangen nach Verboten, nach Änderungen im Vokabular, nach dem Verschwinden von abweichenden Meinungen aus dem öffentlichen Raum. Ein Prozess, von dem Martin Sellner als Person wie auch seine Organisation aus eigenem Erleben berichten können. Schließlich war es eine der Kernstrategien der Identitären Bewegung, öffentlichkeitswirksam in Erscheinung zu treten. Mit der Verbannung von Facebook, YouTube, Instagram und dem Nicht-Stattfinden in den Systemmedien ist diese Strategie gescheitert. Anstatt sich nun in einer wehklagenden Opferrolle zu gefallen, empfiehlt Sellner eine andere Auffassung der Repression. Er sieht diese als Beleg des Erfolges. Sellner geht sogar noch einen Schritt weiter und sieht Repression sogar als anstrebenswertes Ziel an. Je hemmungsloser der „Kampf gegen Rechts“ wütet, je kleiner der Rahmen des Sagbaren wird und je mehr Personen aus dem politischen Diskurs ausgeschlossen werden, desto besser. Ethnomasochismus und Demokratie-Simulation können auf Dauer nicht koexistieren.

Unter Akzelerationismus versteht man die Beschleunigung eines Prozesses. Wir kennen diese Strategie bereits von nationalen Denkern, insbesondere aus den USA, die einen wirtschaftlichen oder gesellschaftlichen Prozess beschleunigen möchten, der zum Kollaps des Systems führt. Sellner bezweifelt, dass es einen Fehler in der grundlegenden Konstruktion des Systems gibt, der zu einem zwangsläufigen Zusammenbruch führen muss. Entsprechend glaubt er, unabhängig einer von der Frage theoretischen Möglichkeit auf diesen Prozess Einfluss nehmen zu können, nicht, dass ein genereller „Systemakzelerationismus“ sinnvoll ist. Wohl aber empfiehlt er, durch gezielte Provokationen der radikalsten Kräfte des Ethnomasochismus die Zunahme der Repression gegenüber dem „rechten“ Lager zu beschleunigen. So muss die versteckte, nicht-mehrheitsfähige Ideologie des Ethnomasochismus zum Vorschein treten. Die Simulation der Demokratie scheitert und der vermeintliche Gegensatz zum Totalitarismus ist nicht mehr haltbar. Mit der ungeschminkten Realität des Systems konfrontiert, kommt es zu einem Erwachen im Volk. Als Beispiel für die Richtigkeit seiner These nennt Sellner den ehemaligen Verfassungsschutzpräsidenten Hans-Georg Maaßen, der heute in das „rechte“ Lager übergelaufen sein soll. Diese Strategie nennt Sellner den Repressionsakzelerationismus, weil der inhärente Widerspruch zwischen Demokratie oder Meinungsfreiheitssimulation und Ethnomasochismus im System zwingend zutage treten muss. Im Gegensatz zum „Systemakzelerationismus“ ist es dem „rechten“ Lager jedoch tatsächlich möglich, diesen Prozess voranzutreiben.

 

Der ideologische Kern des Systems

Liegt Sellner richtig? Ist Repressionsakzelerationismus ein erfolgversprechender Ansatz, um aus der Rolle des „erfolglosen Belagerers“ auszubrechen?

Sellner liegt zwar richtig in der Annahme, dass das System einen festen ideologischen Kern hat. Dieser ist jedoch nicht der Ethnomasochismus. Der wahre ideologische Kern des Systems ist der Individualismus. Es ist die Annahme, dass der Mensch ausschließlich Individuum ist. Er soll kein Teil einer auf Abstammung oder Religion begründeten Gemeinschaft sein. Der Ethnomasochismus ist eine Konsequenz aus dem Individualismus. Ethnien stehen einer universalen Herrschaft des Individualismus im Weg, weil sie im Widerspruch zur deklarierten Ausschließlichkeit der menschlichen Individualität stehen. Der Ethnomasochismus hat primär pragmatische Gründe.

Zum einen sind die historisch gewachsenen weißen Völker weiter entwickelt und in Form und Gestalt deutlicher ausgeprägt als Völker aus eher nomadisch und klandestin organisierten Rassen. Zum anderen ist es bei Weitem einfacher, den Prozess der Dekomposition im „eigenen“ Volk voranzutreiben als in „fremden“ Völkern. Außerdem wird bei fremdrassigen Immigranten eine Gruppenidentität toleriert, weil die Immigranten zumindest langfristig „Mittel zum Zweck“ sind. Beispielsweise lehnen „deutsche“ Individualisten sehr wohl auch das Nationalbewusstsein der Türken in Deutschland ab. Jedoch fehlt ihnen der geistige Zugang zu deren Kreisen. Perspektivisch hoffen die Individualisten auf eine weiterreichende Integration der Migranten, weil so der Annahme der Existenz verschiedener Völker die Grundlage entzogen werden soll. Je mehr Menschen einen „Migrationshintergrund“ haben, desto schwieriger ist es nach dieser Auffassung, an die Wirklichkeit von Ethnien zu glauben.

Weil der Ethnomasochismus nur eine Konsequenz aus dem Individualismus ist, reicht es nicht aus, diesen offenzulegen. Es besteht die Gefahr, dass die breiten Volksmassen sich des Widerspruchs zwischen vorgeblicher Meinungsfreiheit und des Meinungsmonopols des Ethnomasochismus bewusst werden – und dennoch in einer sklavischen Rolle in Hegemonie zum System verharren. Weil die scheinbaren Vorzüge des Systems insbesondere im Befriedigen von individuellen Wünschen stärker sind als der Wunsch nach einer offenen Gesellschaft im Bezug auf Meinungsfreiheit. Hier stoßen jedoch auch Sellner, die Identitäre Bewegung und die gesamte „neue Rechte“ an ihre weltanschaulichen Grenzen. Die „neue Rechte“ steht in weiten Teilen mit der rechtspopulistischen AfD auf einer Linie im Bezug auf den Deutschen Sozialismus. Sie lehnt den Sozialismus ab, weil sie ebenfalls einem, wenn auch eingeschränktem, Individualismus anhängt. Das Kollektiv lehnt sie ab.

Die nationalrevolutionäre Bewegung hingegen erkennt den Sozialismus, die Gemeinschaft jedoch als zwingende Konsequenz aus der Erkenntnis der Existenz von Völkern an. Im Individualismus wird die Identifikation als Nationalist als individuelle Schwäche ausgelegt. Nationalisten hätten eine so schwache Persönlichkeit, dass sie eine Gemeinschaft als Rückhalt benötigen, weil sie ohne den Nationalismus nichts wären. Tatsächlich ist die Eigenschaft des Nationalismus, Rückhalt zu bieten, jedoch keine Schwäche, sondern eine entscheidende Stärke. Menschen räumen ihrer Volkszugehörigkeit heute deshalb einen so niedrigen Stellenwert ein, weil die Aufgaben im alltäglichen Lebenskampf keinen Raum für philosophische Gedankengänge lassen. Es kann hinreichend sinnstiftend sein, Ernährer einer Familie zu sein oder auch nur den eigenen Alltag zu meistern.

Mit der Digitalisierung, dem Bedeutungsverlust der Religion und dem Ausbau der Existenzsicherung stürzen jedoch immer mehr Menschen in eine Identitätskrise. Die Digitalisierung macht perspektivisch immer mehr Arbeitsplätze überflüssig. Viele Menschen werden so langfristig beruflich abgehängt werden. Zeitgleich wird jedoch die Existenzsicherung weiter gegeben sein, weil der technologische Fortschritt schließlich nicht zu einem Mangel an Konsumgütern führt und der Staat daher weiter eine Grundsicherung gewährleisten wird. Das Christentum wird heute inhaltlich immer weiter aufgeweicht, und viele Narrative des Christentums wirken angesichts rapide fortschreitender wissenschaftlicher Aufklärung als unhaltbar. So stehen immer mehr Menschen vor der essenziellen Sinnfrage: Wofür lohnt es sich zu leben? Die Antwort auf die Frage nach dem Sinn des Lebens sieht der Individualismus nur in einem möglichst angenehmen „Absitzen“ der Lebenszeit. Das Leben kommt aus dem Nichts und endet im Nichts. Unausgesprochen hat das Leben gar keinen verbindlichen Wert, weil der Mensch eben nur er selbst ist und für sich selbst lebt.

Vor diesem Hintergrund ist die Identifizierung mit der eigenen Nation, dem eigenen Volk, keine persönliche Schwäche – sondern eine Stärke. Der Individualist ist eine Eintagsfliege, egal wie schön oder nicht schön sich sein Dasein gestaltet, es währt nur einen kurzen Zeitraum. Es erfüllt keinen Zweck. Der Nationalist hingegen ist wie ein Blatt eines Baumes. Für sich betrachtet hat er ebenfalls nur einen kurzen Lebenszeitraum. Nach einem kurzen Sommer verwelkt er im Herbst und stirbt im Winter ab. Doch in dieser Zeit hat er eine Aufgabe für etwas Größeres erfüllt, das vor ihm da war und auch im nächsten Sommer noch lebt: Den Baum! Das Blatt hat daher eine Aufgabe. Indem der Nationalist für das Überleben seines Volkes kämpft, kämpft er für etwas, das bedeutend größer ist als er selbst. Und hat so einen Sinn im Leben, der ihm in jeder Frage seines Lebens, in jeder Schicksalsstunde Halt gibt.

Wenn es eine Strategie des Akzelerationismus geben soll, dann müsste diese die zwangsläufige Sinnkrise der Menschen im System beschleunigen. Ansonsten gilt es, all jene zu erreichen, die auf der Suche nach einem Leitmotiv in ihrem Leben sind. Die nationalrevolutionäre Bewegung ist die Antwort! Ob mit Repression oder ohne Repression, die Bewegung wird siegen.

 

Für`s Vaterland? Bereit!
Für`s Volk? Bereit!
Für die Heimat? Bereit!

  • Liebe Mitdenker! Ich halte den Ethnomasochismus nicht zwangsläufig für ein Resultat der Individualisierung.Das Saatkorn des induzierten Irrsinns heißt für mich „Schuldkomplex“ mit dem den europäischen Völkern die Empathiefähigkeit vergiftet wurde. Je nach eigenem Geschichtsverlauf, reagieren diese unterschiedlich auf die Methode. Als Nebenwirkung dieses Komplexes wird das natürliche Empfinden zu „schuldhaftem alten Denken“ und LGBT, Homo-, Gender-, Transsexualität und die mit all diesen perversen Auswüchsen einhergehende Vernichtung der Kulturen und völkisch-nationale Identität meist schweigend und desinteressiert hingenommen, manchmal mit geballter Faust in der Tasche. Am widerstandsfähigsten erscheinen mir die Völker des ehemaligen Ostblocks. Die Individualisierung scheint mir als Resultat der zielgerichteten Zerstörung europäischer Zivilisationen nur eine von vielen hybriden Kriegswaffen. Warum zerfallen die außereuropäischen Clanverbände – ins Land gelockt mit den Verheißungen der materiellen Beute, nur sehr viel langsamer, als die weißen Kulturen? Sie sollen sich nicht assimilieren, sie sollen uns schließlich auslöschen. Die Bündelung des rassistischen Hasses gegen das weiße Europa scheint all die Fremdlinge im Land zu vereinen, verstärkt durch den täglich erlebten Kulturmasochismus. Wer im Kriechgang, mit gesenktem Blick und Maske vor dem Gesicht daherkommt, ist Sklave. Die Fremdvölker haben ein sehr viel vitaleres Gespür dafür, wann der Gegner geschlagen ist. Wenn also die Widerstandslosigkeit bei dem Beutezug schon von Amts wegen deklariert und von den Massen gelebt wird, ist dies eine Einladung. Der Untergang Edoms – unter der mörderischen Wucht der vereinten Fremdvölker in Europa, ist Ziel des mehr als 2.000 jährigen Vernichtungskrieges gegen die weiße Haut. Die korrupte, regierende Macht-Clique, mit all ihren Komplizen, arbeitet den Auftrag zur Vernichtung des weißen Europa auftragsgemäß ab, alle Instrumente zur Selbstverteidigung des Volkes sind diesem entzogen – inkl. einer korrumpierten Polizei und BW. Ich sehe Hoffnung auf eine Wiedergeburt unseres Volkes nur mehr in einer Erschüterung des derzeitigen Weltherrschaftsapparats insgesamt und glaube an die Kraft des Blutes. Ich bin kein Hellseher, glaube aber an die Schöpfung und unsere Wiedergeburt, weil Hyperboräa nicht untergeht.
    Wir dürfen gespannt sein, welche Kraftfelder und Verwerfungen sich aus der US-Wahl ergeben. Ich bin fest davon überzeugt, daß der Plan des WEF zur Übernahme der Welt, nach genügend langem Hausarrest durch Corona, scheitern wird. Je nach dem Grad der Abhängigkeit von seinen jüdischen Sponsoren, hat Trump den Schlüssel für eine kurzfristige Neuordnung ganz Europas in der Hand. Zieht er dem BRD-Sumpf den Stöpsel per Besatzer-Deklaration und ruft er unter dem Schirm der Militärherrschaft Deutschland zur Neuordnung auf, ist die EUrokratur Geschichte und die Rückbesinnung auf Nation und Blutszugehörigkeit wird sich sehr schnell, auch in unserem Land, wieder finden. In wenighen Tagen werden wir mehr wissen. Lichtvolle Heilsgrüße!

    Furor Teutonicus 02.11.2020
    • Auch auf dieser Seite einen der hellsichtigen Beiträge des ›Furor teutonicus‹ zu finden, freut mich sehr!

      Gralshüterin 03.11.2020
  • Der Zusammenhang zwischen Ethnomasochismus und Individualismus, hinführend zu der Frage: „Wofür lohnt es sich zu leben“ ist sehr gut herausgearbeitet. Das Bild vom Baum und den Blätter veranschaulicht das Werden und Vergehen: Die Blätter fallen und sterben – der Baum, er lebt! Völker sind unsterblich, solange sie den Gesetzen der Natur folgen.

    Gralshüterin 01.11.2020
  • Eine sehr gute Analyse, ein sehr guter Text, gefällt mir.

    Klahri 01.11.2020
×

Schneller und einfacher Kontakt über WhatsApp - Einfach auf den unteren Button klicken!

 

Kontakt über Threema unter der ID:
Y87HKB2B

×