Armutsbericht 2020 – Eine Schande in Zahlen

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Armut RentnerDas Ergebnis des jährlichen „Armutsberichts“ des Paritätischen Wohlfahrtsverbands ist alarmierend und eine Schande für unser Land. Aus ihm geht hervor, dass Armut in Deutschland mit weiterhin deutlichen regionalen Unterschieden auf einem Höchststand ist und durch die Corona-Krise weiterwachsen könnte.

 

Immer mehr Deutsche verarmen

Die Armutsquote war im vergangenen Jahr auf 15,9 Prozent gestiegen. Laut Bericht ist das die „größte gemessene Armut seit der Wiedervereinigung“. Die Armutsquote gibt den Anteil der Bevölkerung an, der mit weniger als 60 Prozent des mittleren Einkommens auskommen muss. Bei einem Einpersonenhaushalt lag diese Grenze bei 1074,- Euro pro Monat.

Im Süden Deutschlands liegen die Regionen mit den niedrigsten Armutsquoten. Die meiste Armut gemessen an der Einwohnerzahl gibt es laut der Studie in und um Bremerhaven und Bremen. Als „armutspolitische Problemregion Nummer 1“ wird das Ruhrgebiet mit seiner hohen Bevölkerungsdichte genannt.

Die Verfasser der Studien warnen in ihr auch vor einer Verschärfung der Armut durch die Corona-Krise und fordern eine Anhebung finanzieller Unterstützungsleistungen für arme Menschen. Besonders betroffen sind geringfügig Beschäftigte und junge Menschen.

Der Wohlfahrtsverband kritisiert auch die Mehrwertsteuersenkung im Konjunkturpaket gegen die Corona-Krise. 20 Milliarden Euro sind „sprichwörtlich verpulvert“ worden, in dem Paket sei aber „kein Cent“ für die Armen zu finden, heißt es in einer entsprechenden Stellungname.

 

 

 

Gerechtigkeit für alle Deutschen

Deutschland ist seit jeher für sein Sozialsystem bekannt, jedoch wird dieses in der BRD merklich abgebaut. Zunehmende Obdachlosigkeit gesellt sich zu Hartz IV, Kinder- und Altersarmut. Auch der gesunde Mittelstand spielt eine schwindende Rolle, während die Kluft zwischen Arm und Reich stetig breiter wird. Interessenvertreter, die die Politik in ihrem Sinne beeinflussen, gibt es im Kapitalismus nur seitens finanzstarker Kräfte und so bleibt der “kleine Mann” außen vor. Heimatverbundene Politik ist hingegen die Politik für das Volk in seiner Gesamtheit, das den Interessen von Minderheiten vorangestellt wird.

Unsere Partei „Der III. Weg“ will ein dem Menschen würdiges Dasein ermöglichen, in dem sich die seinem Wesen entsprechende Kultur mit Körper und Geist ästhetisch verbinden kann. Die Entwicklung der geistigen und charakterlichen Anlagen ist durch ein umfassendes Erziehungs- und Bildungssystem zu fördern. Das Recht auf die wie auch die Pflicht zur Arbeit muss von staatlicher Seite ebenso geregelt werden wie bezahlbarer Wohnraum, ausreichende Sozialversicherung sowie medizinische Versorgung. Ein natürliches Sozialempfinden, was nur in einer biologisch und kulturell verbundenen Gemeinschaft möglich ist, ist Grundlage einer zukunftsorientierten und gerechten Ordnung. Nationales Denken verpflichtet zu sozialem Handeln!

 

Freiheitsrechte der Bürger wahren!

Kostenlose Bildungsmöglichkeiten!

Bezahlbarer Wohnraum für alle Deutschen!

Einheitliche Sozialversicherung!

Verstaatlichung des Gesundheitswesens!

Das Recht auf und die Pflicht zur Arbeit!

Jährlich angepasster Mindestlohn!

Hartz IV stoppen!