Sing mit, Kamerad! Kein schöner Land in dieser Zeit

“Kein schöner Land in dieser Zeit” ist ein bekanntes Volkslied, verfasst von Anton Wilhelm von Zuccalmaglio und 1840 erstmals veröffentlicht. Zuccalmaglio stellte im zweiten Band der Sammlung Deutsche Volkslieder mit ihren Original-Weisen insgesamt 382 selbst gesammelte Volkslieder vor. Nach der Veröffentlichung von “Kein schöner Land in dieser Zeit” im Liederbuch Unsere Lieder des Österreichischen Wandervogels im Jahre 1912 etablierte sich das Lied rasch in der Wandervogelbewegung und somit in der gesamten bündischen Jugend. Anton Wilhelm Florentin von Zuccalmaglio wurde am 12. April 1803 in Waldbröl geboren. Er war ein deutscher Heimatschriftsteller und Volksliedforscher. Er nannte sich selbst Wilhelm von Waldbrühl und verstarb am 23. März 1869 in Nachrodt bei Altena

Liedtext “Kein schöner Land in dieser Zeit”

1. Kein schöner Land in dieser Zeit,
als hier das unsre weit und breit,
wo wir uns finden
wohl unter Linden
zur Abendzeit.

2. Da haben wir so manche Stund’
gesessen wohl in froher Rund’
und taten singen;
die Lieder klingen
im Eichengrund.

3. Daß wir uns hier in diesem Tal
noch treffen so viel hundertmal,
Gott mag es schenken,
Gott mag es lenken,
er hat die Gnad.

4. Kein schöner Land in dieser Zeit,
als hier das unsre weit und breit,
wir woll’n es hegen,
wir woll’n es pflegen
für alle Zeit.

Warum “Sing mit, Kamerad!”

Zu einer kulturerhaltenden, wie kulturschaffenden Bewegung gehört auch das Singen. Nun gibt es aus dem deutschen Volk heraus einen reichen Schatz an völkischen, bündischen und soldatischen Liedern, die nicht in Vergessenheit geraten dürfen. Wir wollen mit diesem Angebot eben jene Lieder wieder ins Bewusstsein der heutigen Aktivisten rufen. Weitere Lieder findest du auf Spreaker.





  • Eines der schönsten deutschen Volkslieder. Danke für diese wunderschöne Darbietung.

    Jörg 02.12.2020
  • 4. Nun Brüder eine gute Nacht
    der Herr im hohen Himmel wacht.
    In seiner Güte
    uns zu behüten
    ist er bedacht.

    5. Ihr Brüder wißt, was uns vereint,
    eine andre Sonne hell uns scheint;
    in ihr wir leben,
    zu ihr wir streben
    als die Gemeind’.

    Michaela 02.12.2020

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