Gefahr im Verzug in der neuen “BRD – normalität“ Auswirkungen eines Spazierganges in Hildburghausen (Teil 2/2)

Mittlerweile ist gut ein Monat seit dem ersten nennenswerten Aufbegehren der Bevölkerung von Hildburghausen gegen die Coronamaßnahmen vergangen. Wie angekündigt, wollen wir eine genauere Betrachtung der weiteren Geschehnisse und Auswirkungen folgen lassen. Wie hier nachzulesen ist, hätte der 25. November 2020 durchaus der Beginn einer ernstzunehmenden Protestbewegung im Südthüringer Raum werden können. Doch wie es bei dem Aufkeimen von neuen Protestbewegungen üblich ist, versucht der Staat natürlich dagegen zu agieren, wenn sich die Proteste gegen ihn als ganzes oder in großen Teilen richten. Das ist durchaus oft bei den Protesten gegen die ausufernden und überzogenen Maßnahmen der Bundesregierung zu beobachten.

An dieser Stelle muss eines vorab nochmal verdeutlicht werden, da es immer wieder als Totschlagargument gegen alle ins Feld geführt wird, die sich, wie unsere Partei, kritisch mit den Maßnahmen im Zusammenhang mit der Coronakrise auseinandersetzen. Wir leugnen nicht, das es Todesfälle im Zusammenhang mit dieser Krankheit gibt und es muss klar sein, dass jeder Tote ein Verlust für die betreffenden Völker ist. Nur muss bei allem die Verhältnismäßigkeit gewahrt bleiben. Denn wenn ein Staat wie die BRD es zulässt, dass Jährlich fast 100.000 gesunde Kinder abgetrieben werden und außerdem auch noch jährlich 170.000 Menschen in Deutschland an den Folgen des vermeidbaren Tabakkonsums sterben, sind die Maßnahmen, die getroffen werden, um eine Krankheit mit einer Sterblichkeit von rund 30.000 bis zum Jahresende einzudämmen, als völlig unverhältnismäßig einzustufen. Für weitere Informationen sei hier auf unsere Sonderseite zur Corona-Krise verwiesen.

 

Der Staatsapparat fährt große Geschütze auf

Am Folgetag des 25. November wurden anscheinend alle wichtigen Stellen in der Thüringer Regierung in höchste Alarmzustände versetzt, denn es wurde in zahlreichen Wortmeldungen von Ministerpräsident bis Bürgermeister deutlich gemacht, das man solche Bilder wie vom Vortag nicht wieder sehen möchte. Dem wurde vonseiten der Polizei umgehend Folge geleistet und schon am nächsten Montag, den 30.11., konnte man an der Feuerwache in Hildburghausen zwei Wasserwerfer und einen Räumpanzer erblicken. Auch war eine derart hohe Polizeipräsenz im Stadtgebiet zu sehen, dass man denken konnte, die Berliner Antifaszene hätte ihre jährlichen Krawalle zum 1. Mai ein wenig verfrüht nach Südthüringen verlegt. Der Gedanke war dann doch weit gefehlt, denn es ging hier lediglich darum, eine wirkmächtige Drohung gegen die Teilnehmer von zukünftigen Versammlungen im Zuständigkeitsbereich von Landrat Thomas Müller (CDU) aufzubauen. Es sollte so unmissverständlich klargemacht werden, dass jegliche Form von wahrnehmbarem Protest gegen die Zwangsmaßnahmen der Regierung mit allen zur Verfügung stehenden mitteln zerschlagen werden soll.

Dass die Bilder von Wasserwerfern und Räumpanzern, die in den folgenden Tagen durch die sozialen Netzwerke kursierten, ihre Wirkung bei den potenziellen Teilnehmern der nächsten Protestspaziergänge nicht verfehlten, war leider abzusehen. So fanden sich zu den Aufrufen für Mittwoch, den 02. Dezember, die in verschiedenen sozialen Netzwerken geteilt wurden, lediglich eine Handvoll Bürger im Stadtpark ein, die natürlich aufgrund des Zahlenmäßigen Missverhältnisses gegenüber der Polizei zu keinerlei Aktionen wie vor einer Woche imstande gewesen wären. Als Beobachter verteilten Aktivisten unserer Partei wieder Flugzettel an die Anwesenden. Die kleinen Grüppchen im Stadtpark lösten sich dann schnell wieder auf und es kam zu keinerlei sichtbarem Protest an diesem Abend.

Auch wenn sich anschließend viele Internetaktivisten in verschiedenen Foren und sozialen Medien über die völlig überzogenen Maßnahmen amüsierten und es als erfolgreicher Streich umgedeutet wurde, wäre eine deutliche Steigerung, wenn nicht sogar eine Verdopplung der Teilnehmerzahlen wünschenswert gewesen, um den Protest in den folgenden Wochen aufrecht zu erhalten.

 

Spaziergang läuft sich tot

Wie zu erwarten war, konnte auch am folgenden Mittwoch, den 09. Dezember, keine nennenswerte Anzahl von “ Spaziergängern“ im Stadtgebiet von Hildburghausen ausgemacht werden. Zwar haben sich in den Nebenstraßen um den Markt wieder kleine Grüppchen zusammengefunden, aber auch an diesem Abend waren nicht genügend Bürger mit dem Willen zur grundlegenden Veränderung der Zustände anwesend. Das machte sich auch an einer bizarren Situation bemerkbar, die ein Aktivist unserer Partei beobachten konnte. An einer Straßenecke standen ca. 10 Personen, die sich intensiv über zukünftige Strategien des Protestes und die Auswirkungen des Abends unterhielten. Nachdem sich darauf geeinigt wurde, dass man doch in Zukunft mehr meditieren müsse und es sich alles zum Guten wendet, wenn man sich die Veränderung nur ganz fest vorstellen würde, luden sie die umstehenden noch zu Kuscheleinheiten ein. Etwas verstört von dem eben gehörten traten wir dann den Heimweg an.

 

Angst ist der Sand in der Maschinerie des Lebens

Die Geschehnisse der letzten Wochen zeigen wieder einmal deutlich, wozu die Regierungen fähig sind, wenn nur genügend Teile der Bevölkerung von einer kollektiven Angst befallen sind. Es wird durch anhaltende Wiederholung und Überhöhung von Horrorszenarien ein Klima geschaffen, in der erwachsene Menschen scheinbar in eine Art geistigen Lähmungszustand fallen. Die deutsche Regierung muss sich aktuell wiederum in einem Zustand von Machtrausch befinden, denn sie hat mit Sicherheit schon mitbekommen, dass sie aktuell alles mit ihrer Bevölkerung machen kann, was ihr in den Sinn kommt. Sie fährt sehenden Auges ganze Wirtschaftszweige gegen die Wand, und wenn sich Widerstand dagegen formiert, schlägt sie diesen mit den gleichen Mitteln zurück, die sie bei anderen Staaten, wie zum Beispiel China oder Belarus, vehement kritisiert. Das wichtigste, was wir Deutsche tun müssen, ist unsere Angst zu besiegen, denn Sie lähmt uns und macht uns zu willenlosem Humankapital.

Wir müssen endlich begreifen, dass es keine Veränderung oder Besserung oder gar ein Ende dieser Irrwitzigen Maßnahmen geben wird, wenn nicht jeder selbst ein Teil dieser Veränderung wird. Besiege endlich deine Angst und steh’ auf aus dem gemütlichen Sessel, der nur ein Dahinsiechen bedeuten kann. Steh’ auf und stell’ dich an unsere Seite, damit wir gemeinsam mit Willenskraft und Stärke dieser Diktatur der Angst ein für alle Mal ein Ende bereiten.

 

Zum Nachlesen: Teil 1





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