Traditionelles Heldengedenken in Bayern und Baden-Württemberg

Nach altem Brauch wird das traditionelle Heldengedenken im März begangen. Traditionell findet dies am 16. März statt, sofern dieser ein Sonntag ist. Fällt der 16. März nicht auf einen Sonntag, so wird der Sonntag vor dem 16. als deutscher Heldengedenktag begangen. Die Wahl dieses Termins begründet sich auf der Tatsache, dass der Toten in der Zeit des angehenden Frühlings gedacht werden soll. Nach den Vorstellungen unserer Ahnen symbolisiert das Ende des Winters die Zeit der Wiederauferstehung allen Lebens. Das Heldengedenken ist keine Trauerveranstaltung, sondern eine ehrenhafte Würdigung des aufrechten Opferganges vergangener Generationen. Durch ihren Kampf und ihr Sterben ermöglichten sie den nachkommenden Generationen das Leben. In der Zeit des aufblühenden Lebens wird den gefallenen Helden somit ein Platz auf dem Weg in die Zukunft eingeräumt. Mit verschiedenen Aktionen gedachten Aktivisten der Partei „Der III. Weg“ aus dem Landesverband Bayern und aus Baden-Württemberg den Ahnen.

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München / Oberbayern | Ostmark | Ostbayern | Oberfranken | Nürnberg / Fürth | Baden Württemberg

Stützpunkt München / Oberbayern

In Oberbayern nutzten regionale Aktivisten den feierlichen Anlass, um am Beispiel der Fallschirmjäger der „Operation Merkur“ den Heldenmut des deutschen Soldaten zu würdigen. Als die deutsche Wehrmacht 1941 Griechenland erobert hatte, ergab sich mit der Notwendigkeit der Eroberung der Insel Kreta eine neue Herausforderung. Kreta war für die britische Kriegsführung von enormer Bedeutung, da die Insel eine hohe strategische Bedeutung für Luftwaffenoperationen hatte. Zentral im Mittelmeer gelegen konnten von hier aus empfindliche Schläge gegen italienische und deutsche Marineverbände gesetzt werden. Eine Eroberung erschien daher unumgänglich.

Heldengedenken Oberbayern 2021Heldengedenken Oberbayern 2021

Doch die zuständige deutsche Generalität war schlecht über die Bedingungen auf der Insel Kreta informiert und es kam zu fatalen Fehlern in der Planung der Einnahme der Insel. Die Inselbesatzung war weitaus stärker als angenommen. Statt 15 000 Mann befanden sich etwa 40 000 alliierte Soldaten auf der Insel. Zudem war die Bevölkerung dank massiver Feindpropaganda bei Weitem nichts so deutschenfreundlich wie angenommen. Außerdem war die Ausstattung der deutschen Truppen für das kühne Luftlandemanöver unzureichend.

So kam es, dass bereits die erste Welle der angreifenden Fallschirmjäger enorme Verluste hinzunehmen hatte. Bis zu drei Vierteln der ersten Welle wurden noch in der Luft oder unmittelbar bei Ankunft auf der Insel vom Feind ausgeschaltet. Der Rest wurde sofort in harte Kämpfe verwickelt und bewies hier eine unglaubliche Zähigkeit und Tapferkeit. Letztlich gelang die Einnahme der Insel jedoch und der Feind konnte niedergekämpft werden. Besonderen Ruhm erwarb sich hierbei die 5. Gebirgsdivision unter Generalmajor Julius Ringel. Insgesamt fielen 1915 deutsche Soldaten, 1759 wurden vermisst gemeldet und dürften vermutlich zum großen Teil ebenfalls gefallen sein.

Der Toten Tatenruhm lebt ewig – so wurde den Aktivisten vom Stützpunkt München / Oberbayern die Geschichte der Eroberung Kretas in einem Redebeitrag nähergebracht. In einem weiteren Vortrag wurde auf das Schicksal einer Familie eingegangen, deren drei Söhne in der Schlacht geblieben sind, einer von ihnen starb, als er seinem Bruder in verzweifelten Abwehrkämpfen beistehen wollte. Außerdem wurde das Lied „Auf Kreta bei Sturm und bei Regen“ angestimmt sowie das Lied vom guten Kameraden gesungen.

Ein weiteres Gedenken fand im Landkreis Ebersberg statt. Hierbei wurde erneut ein eindrucksvolles Grabmal geehrt, das an die Opfer eines Zugunglückes erinnert. 95 deutsche Kriegsgefangene verloren in der Nähe von Grafing ihr Leben, als ein amerikanischer Panzerzug auf einen Zug prallte, der rheinländische Kriegsgefangene in ihre Heimat bringen sollte. An dem Ehrenmal wurde ein Gedicht vorgetragen, mehrere Kerzen entzündet sowie eine Schweigeminute abgehalten.

Ostmark

Auch in der Ostmark wurde den gefallenen deutschen Soldaten gedacht und die Gefallenendenkmäler in den Gemeinden Gaweinstal, Höbersbrunn, Atzelsdorf und Pellendorf beehrt. Das Weinviertel und insbesondere die Gegend von Gaweinstal war schon seit dem Mittelalter immer wieder schwer umkämpft. Die Kriegsschauplätze des Ersten Weltkrieges waren von Gaweinstal (bis 1917 hieß die Gemeinde noch Gaunersdorf) weit entfernt, dennoch hatte der Ort 54 Gefallene zu beklagen. Zum 06. April 1945 stießen die anrückenden bolschewistischen Truppen im Endkampf um Wien auch in das Marchfeld vor, wo dann in den letzten Tagen des Zweiten Weltkrieges im Weinviertel die erbittertsten Kämpfe auf österreichischem Boden stattfanden. Das Gebiet gehörte zu den Primärzielen der Roten Armee. Am 11. April standen bolschewistische Luftlandegardisten mit Panzerunterstützung vor Gaweinstal und blockierten die Reichsstraße zwischen Wien und Brünn. Am nächsten Tag erfolgte bei Gaweinstal ein Gegenangriff der „Kampfgruppe Witte“, die mit Teilen des Panzergrenadierregiments 146 und der Panzerjägerabteilung 87 (25. Panzerdivision) den Bereich abriegelte und mit Sturmgeschützen die Rotarmisten zurückdrängen konnte. Gaweinstal wurde von der 101. Jägerdivision unter dem Kommando von Generalleutnant Walter Assmann verteidigt, die ihren Divisionsgefechtsstand in Neubau hatte. Die Verteidigungslinie ging entlang Wolfpassing – Bogenneusiedl – Gaweinstal – Pellendorf – Atzelsdorf – Höbersbrunn  und schloß beim Schricker Berg an die 25. Panzerdivision an. Am 13. April rückten aus Bad Pirawarth starke Kräfte der Bolschewisten auf Gaweinstal zu und griffen am Morgen des 14. April an. Gegen Mittag desselben Tages gelang es den Sowjets, von Osten her über die Bahnstraße einzubrechen und Gaweinstal nach kurzem Kampf zu durchstoßen. In weiterer Folge konnte Gaweinstal von der 101. Jägerdivision in schweren Kämpfen zurückerobert werden. Danach berichteten alle überlebenden Frauen, dass sie von den Bolschewisten vergewaltigt worden sind. Gaweinstal konnte jedoch nicht lange gehalten werden und am 18. April wurde es mit den  umliegenden Orten endgültig eingenommen und die Überlebenden hatten unter massiven Plünderungen und Repressalien der bolschewistischen Besatzer zu leiden.

Atzelsdorf (links), Höbertsbrunn (Mitte oben), Pellendorf (Mitte unten), Gaweinstal (rechts)

 

Kriegerdenkmal in Oberlaa

Stützpunkt Ostbayern

Ende April 1945 kam es in der Gegend um Waldmünchen zu erbitterten Kämpfen zwischen der deutschen Wehrmacht und amerikanischen Truppen. Nachdem die Amerikaner am 26. April Waldmünchen erobert hatten, kam es am 30. April bei Sophiental zu einer Schlacht. Am 28. April hatten amerikanische Truppen mit der Einnahme von Fichtenbach begonnen, wobei sie auf erbitterten Widerstand durch deutsche Infanterie und Hitlerjungen stießen. Nachdem den Amerikanern zunächst die Einnahme gelungen war, kam es am 29. April zu einem Gegenstoß. Gegen 04:30 Uhr beschoss die deutsche Artillerie Fichtenbach unter Zuhilfenahme von Nebelwerfern. Anschließend stürmten etwa 90 Mann, ausgerüstet mit lediglich leichten Waffen, Panzerfäusten und mit Unterstützung durch einen Panzer hervor. Letztlich gelang es den Amerikanern, auch diesen Angriff abzuwehren.

Heute werden insbesondere die Gefallenen jener letzten Wochen und Monate des Krieges oftmals verhöhnt, ihr Opfermut sei sinnlos gewesen. Doch für uns sind auch jene teils nicht einmal volljährigen Krieger Helden, die aus heißer Vaterlandsliebe gehandelt haben. Sie kannten keine Kapitulation, für sie musste die Heimat verteidigt werden, weil deutscher Boden niemals in fremde Hand fallen darf. Diese tapfere Geisteshaltung ermutigt uns, weiter für das Land unserer Väter zu kämpfen. So versammelten sich Aktivisten vom Stützpunkt Ostbayern an einem Birkenkreuz im Wald, das an zwei der Gefallenen Kameraden erinnert. 17 und 24 Jahre waren die Soldaten alt, die hier ihr Leben ließen. Es wurde der Brief eines gefallenen Soldaten an seine Mutter vorgetragen sowie Kerzen und ein Schild aufgestellt.

Stützpunkt Oberfranken

In Oberfranken wurden verschiedene Ehrenmäler besucht, um Kerzen und Blumen niederzulegen. Tot sind nur jene, die Vergessen werden. Solange Blumen auf den Ehrenmälern der gefallenen Helden liegen, lebt ihr Andenken, ihr Geist fort. Daher wurden die Soldatenehrenmäler in Oberschleichach, Trabelsdorf, Eltmann, Lichtenfels, Hirschaid und Thonberg bei Weißenbrunn geehrt. Hierbei wurde auch das Gedicht „Trost“ von Joseph Eichendorff aus dem Jahre 1837 vorgetragen.

Es haben viel` Dichter gesungen,

im schönen deutschen Land,

Nun sind ihre Lieder verklungen,

die Sänger ruhen im Sand.

 

Aber so lange noch kreisen

Die Stern`um die Erde rund,

thun Herzen in neuen Weisen

die alte Schönheit kund.

 

Im Walde da liegt verfallen,

der alte Helden Haus,

Doch aus den Thoren und Hallen

bricht jährlich der Frühling aus.

 

Und wo immer müde Fechter

sinken im mutigen Strauss,

es kommen frische Geschlechter

und fechten es ehrlich aus.

 

Stützpunkt Nürnberg / Fürth

In Mittelfranken fanden sich am traditionellen Heldengedenktag mehrere Aktivisten zusammen, um zu einem kleinen verstecken Gedenkstein im Wald zu wandern. Nachdem es sprichwörtlich über Stock und Stein und durch tiefen Morast durch die schöne fränkische Landschaft ging, war schließlich das Ziel erreicht. Der Gedenkstein wurde von den Eltern eines hier gefallenen Soldaten errichtet, in Dankbarkeit denjenigen gegenüber, die dem Sohne einst die letzte Ehre erwiesen. An dem kleinen Denkmal wurde in einer Ansprache der Kampf der Ahnen gewürdigt und der gefallenen Helden gedacht.

Baden-Württemberg

In Baden-Württemberg wurden zahlreiche Ehrenmäler von lokalen Aktivisten der nationalrevolutionären Bewegung besucht. So fand ein Gedenken in Radolfzell am Bodensee statt. Hierbei wurden Kerzen entzündet und ein Gedicht verlesen. Zudem wurde den Gefallenen unseres Volkes mit einer Schweigeminute würdig gedacht.

In Biberach an der Riß wurde ein Soldatenfriedhof besucht. Hier wurde ein Ehrendienst geleistet, und die Grabmäler wurden von Laub und Ästen befreit. Anschließend wurden Kerzen aufgestellt und eine Schweigeminute abgehalten.

Auch in Blaustein bei Ulm und im Raum Reutlingen gedachten Aktivisten der Partei „Der III. Weg“ den gefallenen und vermissten Söhnen des deutschen Volkes. Es wurden jeweils Kerzen aufgestellt und Schweigeminuten abgehalten.

 

Ohne den Mut, den Opfergeist, der Treue und Vaterlandsliebe und dem bedingungslosen Willen, für das eigene Volk eine sichere und lebenswerte Zukunft zu erstreiten und diese auch zu verteidigen, hätte deutsches Leben auf diesem Erdenball nie Bestand gehabt. Neigen wir also unsere Häupter voller Dankbarkeit vor den deutschen Ahnen, die heldenhaft als Wegbereiter für unsere Zukunft gekämpft haben und streben danach, es ihnen gleichzutun, um für unsere Heimat, für unser Volk und für unsere Weltanschauung diesem zutiefst widrigen Zeitgeist etwas entgegenzustellen.





  • Sie sollen nie vergessen werden!
    Danke an Euch alle die Ihr SIE immer noch ehrt durch Gedenktage. Nie vergesse ich meine Mutter deren “Liebster Bruder, Reinhold Lenk” geboren in SCHNEEBERG im Erzgebirge, gefallen in den Bergen oberhalb Rom’, dessen Grab nie gefunden wurde, an dem sie so gerne um ihn getauert hätte.

    Waltraud Falter-Kerschgens 09.04.2021
  • Gratuliere, sehr verdienstvoll ! Wir ehren seit immer im Latium unsere Vaeter der Org. Todt und Freiwillige der 4′ Fallschirmj. Div.
    in den Deutschen Soldatenfriedhoefen Pomezia und Montecassino. Gedaechtnis bewahren !

    Attilio Vannini 01.04.2021
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