Pfingstwanderung des Stützpunktes Ostbayern

Am Pfingstmontag begaben sich Aktivisten und Unterstützer vom Stützpunkt Ostbayern zur Wanderung am großen Pfahl in der Nähe des niederbayerischen Städtchens Viechtach.
Der Pfahl ist eine Erhebung aus Quarzstein, die sich über 150 km durch den nordöstlichen Bayerischen Wald zieht und stellenweise auch sichtbar aus der Oberfläche ragt. Am besten sichtbar ist dieser bei der Stadt Viechtach. Dort ragt das Gestein bis zu 30 Meter in die Höhe. Besonders hervorzuheben ist, dass der große Pfahl schon im Jahre 1939 zum Naturschutzgebiet erklärt wurde.

Großer Pfahl - Viechtach

Die Entstehung dieses eigenartigen Felsgebildes war lange Zeit ungeklärt. In den volkskundlichen Überlieferungen wird der Pfahl wegen seines bizarren Aussehens oftmals als Werk des Teufels, der unter den Felsen kristallene Schätze verbirgt, als versteinerter Kamm eines gewaltigen, in der Erde ruhenden Drachen oder als den – nach dem Untergang der alten Götter – zu Stein zerschmolzenen Rest Walhallas gesehen. Zahlreiche Sagen und Mythen umranken den Pfahl.

Idyllischer Rundwanderweg

So traf man sich früh nachmittags am Wanderparkplatz am großen Pfahl, um an dem kindergerechten Rundwanderweg von knapp 3 km gemeinsam zu wandern. Nach kurzer Begrüßung ging es auch schon los, da die ungeduldigen und fröhlichen Kinder schon nicht mehr warten wollten. Gleich zu Beginn des idyllischen Rundwanderwegs bemerkte man offensichtlich, dass hier durch den Status als Naturschutzgebiet die Flora und Fauna intakt ist.

Nach ca. 45 Minuten und halber Strecke kam man zu einen stillgelegten Steinbruch. Der Quarzabbau in diesem Steinbruch ist seit 1993 eingestellt und dieser wird seitdem völlig sich selbst überlassen, um eine Rückeroberung der Natur zu gewährleisten.

Pfahlwanderung Viechtach

Nach kurzem Innehalten ging man auch schon weiter, um einen geeigneten Platz zum gemeinschaftlichen Picknick zu suchen. Ein paar Schritte weiter entdeckte man eine gemütliche Wiese mit Bienenhäuschen.

Dort entschied man sich zu verweilen. Schnell packte man seine Decken und mitgebrachtes Essen aus und begann zum Erfreuen der Kinder mit dem Picknick. Eine halbe Stunde später entschied man sich, das gemütliche Beisammensein wieder zu beenden, um sich wieder auf den Weg zu machen. Die mitgebrachten Speisen wurden eingepackt, die Decken eingerollt und es ging wieder weiter in Richtung Parkplatz. Auf dem weiteren Weg genoss man noch die Natur und unterhielt sich mit den Kameraden über dieses und jenes.

Am Parkplatz angekommen, beschloss man, bald wieder so eine Wanderung abzuhalten und verabschiedete sich. Vor allem in Zeiten des Lockdown ist es sehr wichtig, seine sozialen Kontakte zu pflegen und raus in die Natur zu gehen. Nichts ist mehr wider die Natur des Menschen, als alleine zu Hause auf der Couch mit Fertigessen vorm Fernseher zu versauern. Die Gemeinschaft zählt!





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