Vollgas in die Corona-Diktatur – droht bei Testverweigerern künftig Kindesentzug?

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Im Zuge der Corona-Maßnahmen kommt es nach über einem Jahr Regierungsversagen zu Verordnungen, die zuvor allenfalls hartgesottene Verschwörungstheoretiker für möglich gehalten hätten. Deren Voraussagen haben sich im Übrigen als weit zuverlässiger erwiesen, als die offiziellen Regierungserklärungen – noch Anfang 2020 galt als „Rechtspopulist“ und „Hetzer“, wer auf die mögliche Gefährlichkeit des neuen Virus hinwies und Befürchtungen, es könnten Beschneidungen grundlegender Freiheitsrechte drohen, wurden als unverantwortliche Panikmache verunglimpft.

 

Mit der Salami-Taktik zum gewünschten Ergebnis

Ein Jahr später sind wir klüger: kritiklos werden staatliche Maßnahmen verhängt und medial beklatscht, die in dieser Form höchstens in Weißrussland oder Nordkorea zur Tagesordnung gehören. Maskenzwang total, natürlich FFP2, nachdem wir den vergangenen Sommer ganz gut mit Stoffmasken zurecht kamen – bevorzugt geliefert von Firmen, an denen Abgeordnete und Funktionsträger direkt oder indirekt beteiligt sind. Niemand hat die Absicht, eine Impflicht einzuführen – nur müssen sich die Impfverweigerer halt mit der Beschlagnahmung ihrer Grundrechte und dem Status als Bürger zweiter Klasse begnügen. Und natürlich darf jeder den Corona-Murks der Regierung kritisieren – aber dann ist er halt Extremist und wird vom Regierungsschutz mit dem anmaßenden Namen „Verfassungsschutz“ beobachtet.

So weit, so absurd. Es wäre allerdings naiv zu glauben, damit wäre das Ende der Fahnenstange bereits erreicht. In Hessen machen Behörden vor, was Eltern drohen könnte, die ihre Kinder nicht ohne weiteres als Versuchskaninchen der Virusbekämpfung zur Verfügung stellen wollen.
Konkret heißt es in einem Brief an die Schulleiter des Main-Kinzig-Kreises:

„Kommen die Erziehungsberechtigten den ihnen hier obliegenden Pflichten nicht nach oder verweigern sie diese, sind sie darauf hinzuweisen, dass in diesem Fall das Jugendamt zwecks Inobhutnahme des Kindes bzw. der/des Jugendlichen verständigt werden muss.“

 

Zuckerbrot und Peitsche

Unterzeichnet wurde der Brief von der Leiterin des Staatlichen Schulamtes in Hanau, doch die schiebt die Verantwortung nach Protesten besorgter Eltern nach oben ab. Sie bedauere die „skurrile Formulierung“. Sie stamme nicht von ihr selbst, sondern aus dem Kultusministerium. Wer genau die Verantwortung trägt, bleibt wie so oft unbekannt.

Mittlerweile ruderte der Kreis zurück. Die Eltern sollen lieber von der Notwendigkeit der Tests überzeugt statt dazu gezwungen werden. Es handele sich bei dem umstrittenen Brief um eine Antwort des Ministeriums darauf, wie Schulen reagieren sollen, wenn Eltern sich über Stunden weigern, ungetestete Kinder abzuholen, um „die Beschulung zu erzwingen“. Dies sei der absolute „Härtefall“ und etwaige Sorgen um Inobhutnahmen unbegründet.

Angesichts der übrigen Corona-Maßnahmen, die am Ende stets das Gegenteil verfügten, was ursprünglich erklärt wurde, dürfen wir gespannt sein, wer bald alles zu den Härtefällen gezählt werden wird. Eltern über ihre Kinder zu erpressen, wenn nur indirekt, ist im Übrigen an Schäbigkeit nicht zu überbieten. Wer auch immer in der BRD das Sagen hat – das Volk ist es jedenfalls nicht.

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