Bundesjustizministerin Lambrecht bewirbt Hamburger „2 G-Modell“

Hamburg hat als erstes deutsches Bundesland das sogenannte „2 G-Modell“ eingeführt. Kneipen, Kinos, Theater und Gaststätten können eine unbegrenzte Anzahl an Gästen ohne Schutzmasken empfangen, wenn diese geimpft oder genesen sind. Ungeimpfte dürfen jedoch auch dann nicht eingelassen werden, wenn sie einen negativen Covid19-Test vorweisen können. Deutschlands Bundesjustizministerium Christine Lambrecht (SPD) erklärte nun, sie halte dieses Modell für „überhaupt nicht problematisch“. Noch kurz zuvor hatte Lambrecht festgestellt, dass der Hamburger Weg schwer mit dem Infektionsschutzgesetz durchgesetzt werden könne.

 

Heuchelei mit der Impfpflicht

Herrschende Politiker betonen immer wieder, dass es in Deutschland keine Impfpflicht geben wird. Doch in der Praxis ist der Druck auf Ungeimpfte enorm, sodass eine indirekte Impfpflicht nicht mehr Verschwörungstheorie, sondern bittere Realität ist. Ein Politik-Stil, der in Deutschland nicht neu ist. Stichwort: Meinungsfreiheit. Man erinnere sich hierzu an ein Zitat der Fernsehmoderatorin Dunja Hayali: „Sie können in Deutschland eigentlich alles sagen. Man muss dann manchmal halt mit Konsequenzen rechnen“. Politische Heuchelei, die an den ehemaligen ugandischen Diktator Idi Amin erinnert, dem die Aussage „Es gibt die Freiheit, alles zu sagen. Aber danach kann ich Freiheit nicht garantieren“ zugeschrieben wird.

Die herrschenden Politiker hatten versprochen, dass ab dem Zeitpunkt, ab dem jedem Bürger „ein Impfangebot“ unterbreitet wäre, die Corona-Zwangsmaßnahmen entfallen würden. Ab diesem Punkt würde die Entmündigung der Bürger ein Ende finden und jeder könne wieder selbst entscheiden, was er für den Schutz seiner Gesundheit für nötig erachte. Die einigermaßen logische moralische Argumentation, dass „unvorsichtige“ Menschen beispielsweise alte Menschen gefährden würden, entfällt nun, da sich ja jeder „schützen“ kann. Doch nun denkt der Staat gar nicht daran, allen Menschen ihre Freiheiten zurückzugeben, denn zu viele hätten das „Impfangebot“ ausgeschlagen.

Auch das „Zuckerbrot“ in Form von gratis Bratwürsten und McDonalds-Gutscheinen hat keine neuerlichen Schlangen vor den Impfzentren erzeugt. Wohl aber hat es dem kritischen Beobachter deutlich aufgezeigt, für wie ehrlos das System die Bevölkerung in diesem Land hält. Wer gibt schon die freie Entscheidung über den eigenen Körper für ein Schnellgericht auf?

Deshalb greift man nun zu härteren Druckmitteln. Selbst das Infektionsschutzgesetz, mit dem bislang so ziemlich alles gerechtfertigt wurde, rechtfertigt jedoch bestimmte Mittel nicht. Mit den Corona-Tests können Ungeimpfte nachweisen, dass sie den Virus nicht in sich tragen. Dies gestattet ihnen, am öffentlichen Leben zu partizipieren. Diese Möglichkeit möchte man ihnen nehmen, was rechtlich jedoch kaum machbar sein dürfte.

Deswegen soll dies nun über den Umweg des „Hausrechts“ durchgesetzt werden. Ein Mittel, was sich schon beim Ausschluss unliebsamer Meinungen von den großen sozialen Medien „bewährt“ hat. Gastronomen und die Veranstaltungsfirmen können aufgrund der zahlreichen Covid19-Verordnungen kaum rentabel arbeiten. Mit dem Hamburger Modell wird ihnen ein verlockendes, jedoch gleichwohl teuflisches Angebot unterbreitet. Alle Maßnahmen entfallen, wenn Ungeimpfte pauschal an der Tür abgewiesen werden.

Diese Regelung gilt bereits in Hamburg. Christine Lambrecht hatte zunächst noch erklärt, jeder Eingriff in Freiheitsrechte müsse gut begründet und verhältnismäßig sein. Daher könne man Freiheiten ausschließlich für Geimpfte und Genesene nicht über das Infektionsschutzgesetz rechtfertigen. Würden aber Geschäfte auf dieses Modell zurückgreifen, sei dies „völlig unproblematisch“. Deswegen könne dieses Konzept nun auch bundesweit angewandt werden. Branchen-Lobbyisten freuen sich. So erklärte Jens Michow, Präsident des Bundesverbandes der Konzert- und Veranstaltungswirtschaft, „Wir hoffen, dass das Hamburger 2G-Modell eine Blaupause für alle anderen Bundesländer ist“.

 

Bürgerliche Freiheiten stärken!

„Der III. Weg“ setzt sich für die Stärkung der Bürger- und Freiheitsrechte ein. Die Partei spricht sich daher gegen jede Impfpflicht aus. Wenn deutsche Menschen schon nicht einmal mehr über ihren Körper frei entscheiden können, werden sie zu Sklaven degradiert; symptomatisch für den angeblich „freiesten Staat, den es je auf deutschem Boden gab“. Immer mehr Bürger fühlen sich daher nicht mehr frei. Einer aktuellen Allensbach-Umfrage zufolge fühlen sich gerade noch 36 Prozent der Bürger „sehr frei“. Ein Trauerspiel, das es zu beenden gilt.

 

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1 Kommentar

  • Hier sollte man schon einen vorher ansetzen: Ohne die de facto verpflichtende Massentesterei von Gesunden würde sich kein Anschein einer «Pandemie» aufrechterhalten lassen.

    RW 24.09.2021

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