Gewinner und Lösungen zum Julrätsel 2021

Unsere Gewinner des Julrätsels 2021 lauten:

Christian aus Wien
Carsten aus dem Raum Hannover
Roland aus Bad Salzuflen

Alle bekommen einen kleinen Preis aus unserem Materialvertrieb.

Im Anschluß noch die richtigen Antworten zu den 21 gestellten Fragen.

1. Frage: Aus welchem bei uns einheimischen Baum wurde früher Zucker gewonnen?
Der Bergahorn wächst in Mittel- und Südeuropa in Mischbeständen mit Buchen, Tannen und Fichten und gedeiht sowohl im Flachland, als auch in Höhenlagen bis 2000 Meter. Im Frühjahr kann es zum “Bluten” aus abgeschnittenen Ästen und verletzter Rinde kommen. Der zuckerhaltige Frühjahrssaft des Bergahorns wird von Tieren genutzt. Auch der Mensch versuchte in der Vergangenheit, den Zucker des Bergahorns zu nutzen.

2. Frage: Wie heißt der Autor weltanschaulicher Bücher, die dem „III. Weg“ als weltanschauliche Grundlage dienen und in dem 10 Punkte-Parteiprogram einbezogen wurden?
Herbert Schweiger

3. Frage: Welcher Nadelbaum verliert als einziger im Winter seine Nadeln?
Die Lärche

4. Frage: Was bedeutet der Begriff Emergenz?
Das Auftreten einer neuen Systemeigenschaft. Komplizierte Systeme zeigen Eigenschaften, die keines ihrer Einzelteile zuvor besaß. Im Prinzip: „Das Ganze ist mehr als die Summe seiner Teile“.

5. Frage: Wer bekam 1973 einen Nobelpreis und schrieb u.A. das Buch mit dem Titel: „Der Abbau des Menschlichen“?
Konrad Lorenz

6. Frage: Welches ist das offizielle Waldbrandschutzsymbol in Deutschland?
Mit Rudi Rotschopf wurde in den 1990er-Jahren versucht, das Eichhörnchen als Waldbrandschutzsymbol zu beleben.

7. Frage: Wer verfasste das Lied „Und die Morgenfrühe ist unsere Zeit”?
Der Dichter und Komponist Hans Baumann (1914-1989) schrieb das Lied “Und die Morgenfrühe das ist unsere Zeit” im Jahre 1948.

8. Frage: Warum wird man nie einen unversehrten Tannenzapfen auf dem Boden finden?
Der Grund dafür, daß man auf dem Waldboden nach Tannenzapfen vergeblich sucht, liegt an der Art, wie Tannenbäume ihre Samen verteilen.
Anders als bei anderen Nadelbäumen fallen die Zapfen der Tanne nicht zu Boden. Stattdessen segeln nur die einzelnen Samen und Schuppen von den Bäumen herunter. Dabei lösen sich die Zapfen der Tanne nach und nach komplett auf. Sind alle Samen mit dem Wind davongesegelt, bleibt von dem Zapfen bloß die verholzte Zapfenspindel bzw. das Gerippe übrig.

Da sich die reifen Zapfen der Tanne schon oben im Baum auflösen und nie herunter fallen, ist es unwahrscheinlich, überhaupt jemals einen echten Tannenzapfen in den Händen gehalten zu haben. Dennoch werden die Zapfen von Kiefer, Fichte & Co. im allgemeinen Sprachgebrauch fälschlicherweise ebenfalls als „Tannenzapfen“ bezeichnet.

9. Frage: Wer gilt als der erste deutsche König?
Heinrich I. (geboren 876, gestorben 2. Juli 936 in Memleben bei Naumburg an der Saale), auch Heinrich der Vogler genannt, war seit 912 Herzog der Sachsen und von 919 bis 936 König des Ostfrankenreichs, für das sich im Verlauf des 11. Jahrhunderts der Name Reich der Deutschen durchsetzte. Herzog Heinrich von Sachsen, zu dessen Machtbereich auch Thüringen zählte, soll von König Konrad I. als Nachfolger benannt worden sein und wurde 919 durch die Stämme der Franken und Sachsen in Fritzlar zum König des Ostfrankenreichs gewählt. Die Vereinigung der deutschen Stämme (Völker/Regna) unter seiner Herrschaft erfolgte auch unter dem Druck der Ungarn. Heinrich besiegte die Ungarn 933 in der Schlacht bei Riade an der Unstrut. Dieser Sieg mit einem Heer aus allen deutschen Stämmen konsolidierte den Zusammenhalt des gerade entstehenden Reichs der Deutschen für lange Zeit. Als Heinrich am 2. Juli 936 in seiner Pfalz Memleben verstarb, waren alle deutschen Stämme in einem Königreich vereint. Deshalb gilt König Heinrich I. heute als der erste deutsche König und Reichsgründer des späteren Heiligen Römischen Reiches.

10. Frage: Welcher bekannte Arzneistoff wurde in Schimmelpilzen entdeckt?
Penicillin

11. Frage: Wie viele Jahreszeiten unterschieden unsere keltischen Vorfahren?
Die Kelten unterschieden nur zwischen zwei Jahreszeiten, nämlich Sommer und Winter.

12. Frage: Was besagt die Theorie der „Instinkt-Kultur-Verschränkung“?
Diese Theorie besagt, dass stammesgeschichtliche Verhaltensdispositionen bis in die menschliche Kultur hinein auf das engste mit Traditionen verschränkt sind.

13. Frage: Welcher Mechanismus führt dazu, dass sich Kapital in wenigen Teilen der Gesellschaft anhäuft?
Das kapitalistische Monopol der Geldschöpfung im Zins- und Zinseszins-Kapitalismus führt dazu, daß sich das Kapital in wenigen Teilen der Gesellschaft anhäuft. Dabei beziehen wenige Kapitaleigner müheloses Einkommen, das erst von dem Volk erarbeitet werden muß.

14. Frage: Wer gilt als Begründer der Wissenschaftsdisziplin, die man mit „Die Biologie des menschlichen Verhaltens“ beschreiben kann?
Der österreichische Humanethologe Irenäus Eibl-Eibesfeldt.

15. Frage: Nenne einen anderen Begriff für den Fuchs.
Rotrock oder Meister Reineke

16. Frage: Was setzen wir in den Mittelpunkt unserer Weltanschauung?
Das Volk

17. Frage: Was kann man an den Jahresringen einer Baumscheibe ablesen?
Das Alter des Baumes

18. Frage: Welche Musikgruppe wurde in der BRD erstmalig als kriminelle Vereinigung verboten?
Landser

19. Frage: Welcher friesische König stellte sich den fränkischen Missionierungs- und Christianisierungsbemühungen entgegen und eroberte sogar Köln?
Der Friesenkönig Radbod (auch Ratbod, Redbad, Herrschaftsdauer 679–719) herrschte Ende des 7. und Anfang des 8. Jahrhunderts über das zu dieser Zeit noch vollständig unabhängige Großfriesische Reich. 716 stand Radbod mit seinem Heer vor Köln. Hier besiegte er Karl Martell und fügte ihm seine erste und einzige Niederlage in seiner Amtszeit zu. Die bis dahin in diesem Raum errichteten Kirchen wurden abgerissen oder niedergebrannt, die Priester und Missionare vertrieben und die alten Götterhaine und Tempel wiederhergestellt. Köln mußte gegen Zahlung einer großen Geldsumme freigekauft werden.

20. Frage: Die Rinde von welchem einheimischen Baum hilft wirksam gegen Kopfschmerzen?
Die Rinde von der Weide.

Im Jahre 1828 wurde erstmals durch den Münchner Apotheker und Pharmazeuten Johann Andreas Buchner die seines Erachtens vermeintliche Hauptwirkungssubstanz aus der Weidenrinde isoliert, nämlich ein natürliches Phenolglykosid, dem er seinen bis heute geltenden Namen gab, nämlich „Salicin“ (abgeleitet von dem lateinischen Namen salix für Weide). Es dauerte dann aber noch einmal knapp 30 Jahre, bis es dem Marburger Chemieprofessor Hermann Kolbe 1859 gelang, aus Salicin die bis heute bekannte Salicylsäure zu gewinnen.

21. Frage: Wie lautet der Parteiruf vom „III. Weg“?
Fürs Vaterland? – Bereit!
Fürs Volk? – Bereit!
Für die Heimat? – Bereit!





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