Inzidenz als unzuverlässiger Indikator in der Corona-Krise

Immer mehr Bundesbürgern wird klar, dass die Zahlen, auf welchen einmal die Behauptung von der “Pandemie der Ungeimpften” beruhte, unzuverlässig sind. Die Inzidenz ist ein gutes Beispiel dafür.

 

Inzidenz verfälscht

Die Inzidenz als Indikator für eine vermeintliche Pandemie wird immer mehr zum Problem. Insbesondere Details, ob die betroffene Person zum Beispiel geimpft, genesen oder ungeimpft ist, sind oft unklar. In Bayern wurde unter anderem bekannt, dass alle Fälle, in denen der Impfstatus unbekannt war, als ungeimpft gezählt und damit die Zahlen verzerrt worden waren.

Auch in Hamburg wurden solche Praktiken nun bekannt. Aus einer Antwort des Senats auf eine Anfrage von Anna-Elisabeth von Treuenfels-Frowein (FDP) ging hervor, dass bei fast 70 Prozent der Fälle der Impfstatus nicht klar war und sie alle dennoch als Ungeimpfte gezählt wurden. Die Richtigkeit der Inzidenz der Geimpften von 24,0 und der Ungeimpften von 89,2 kann also klar in Zweifel gestellt werden. Die Inzidenz wird darüber hinaus aber auch zusätzlich dadurch verfälscht, dass Ungeimpfte sich deutlich häufiger testen lassen müssen.

 

Impfstatus oft unklar

Die Zahlen der Krankenhäuser bezüglich des Impfstatus der Patienten wäre im Normalfall deutlich aussagekräftiger. Das Problem ist aber auch hier, dass der Impfstatus bei einem großen Teil der Fälle nicht vorliegt, obwohl die Klinken bereits seit Mitte Juli verpflichtet sind, ihn zu erfassen. So liegt in Kalenderwoche 43 die Zahl der Patienten in Hamburg, deren Impfstatus „nicht erhoben“ ist, bei über 46 Prozent. Seit Woche 42 werden allerdings dort bereits mehr Kranke als geimpft anstatt als ungeimpft ausgewiesen.

Die Behauptung, dass es eine „Pandemie der Ungeimpften“ gibt, kann somit als systemische Lüge angesehen werden. Es gibt keinen Hinweis darauf, dass Ungeimpfte häufiger erkranken.

 

Eine Impfpflicht ist nach den Regeln des gesunden Menschenverstandes somit kategorisch abzulehnen!





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