Kassenärztliche Vereinigung (KV) fordert Zuzahlung Ungeimpfter bei Krankenhausleistungen

Die KV Berlin rechnet mit horrenden Kosten, die Ungeimpfte auf Intensivstationen verursachen könnten. Deshalb fordert sie allen ernstes eine Kostenbeteiligung Ungeimpfter an Krankenhausleistungen. “Der hohe Anteil der Menschen, die noch nicht geimpft sind, wird uns sonst in eine Katastrophe führen und unser Gesundheitssystem in einem Maße überlasten, wie wir es bisher nicht kennengelernt haben. Mit einer Impfpflicht allein kommen wir hier nicht mehr weiter”, teilte der KV-Vorstand mit.

Allerdings muß man sich bei der aktuellen Hexenverfolgung schon fragen, ob so eine Diskussion noch zeitgemäß ist, da uns sogar schon angedroht wurde, Geimpften grundsätzlich Vorrang zu gewähren. Sprich ein alkoholabhängiger Säufer, ein lungenkranker Kettenraucher oder ein coronainfizierter Geimpfter wird bevorzugt und kostenlos auf Intensivstation behandelt, während der ungeimpfte Arbeiter, bei dem zufällig auch noch ein Coronavirus festgestellt wurde, nachdem er von der Leiter gestürzt ist, im Heizungskeller des Krankenhauses wartet, bis dieses seine finanzielle Lage überprüft hat. Zugegeben, ein etwas überspitztes Beispiel, allerdings hätte auch vor einem Jahr keiner gedacht, daß wir uns mit solchen Themen überhaupt mal auseinandersetzen müssen.

Der derzeitige Notstand an Intensivbetten übrigens ist ganz und gar dem Abbau selbiger zu verdanken. Viele Pflegekräfte gingen seit dem Beginn der Pandemie verloren, teils der grottenhaft schlechten Arbeitsbedingungen und der miserablen Bezahlung wegen. Man hätte genug Zeit gehabt, durch geeignete Maßnahmen der jetzigen Lage entgegenzuwirken, stattdessen setzte man jedoch alles auf eine Karte, vertraute dem Impfstoff und steckte den Kopf in den Sand.

 

Mit einem 10-Punkte-Plan steht unsere Partei “Der III. Weg” für ein Programm zur Beendigung der Corona-Krise:

1. Covid-19 ist ausschließlich im medizinischen Notstand eine Gefahr für die Volksgesundheit
Solange ausreichend Intensivbetten und Personal vorhanden sind, bewirkt Covid-19 keine erhöhte Sterblichkeit. Wenn aber der Fall des medizinischen Notstandes eintritt und damit nicht mehr alle schwer Erkrankten auf Intensivstationen mit Beatmungsgeräten behandelt werden können, sterben auch zunehmend Menschen, die unter normalen Umstanden mit der damit einhergehenden guten medizinischen Versorgung überlebt hätten. Also nicht Covid-19 an sich ist die große Gefahr, sondern die Überlastung des Gesundheitswesens im Zuge einer Pandemie, auf die man nicht vorbereitet ist.

2. Intensivbetten und Personal aufbauen und vorhalten
Bereits nach Bekanntwerden des Ausbruchs von Covid-19 in China hätte umgehend damit begonnen werden müssen, flächendeckend Intensivbetten, Beatmungsgeräte und Corona-Tests zu beschaffen sowie geeignetes Fachpersonal anzulernen. Dies ist nach wie vor umzusetzen, so daß eine Versorgung von hunderttausenden Erkrankten sichergestellt werden kann.

3. Keine Einschränkung der Freiheitsrechte
Zur Verhinderung einer unkontrollierten Ausbreitung von Covid-19 sind gemäßigte Maßnahmen (z.B. Mundschutz auf freiwilliger Basis) sowie eine Quarantäne für Erkrankte und deren Kontaktpersonen angemessen. Die Beschneidung der bürgerlichen Freiheitsrechte in Gänze sowie des Wirtschaftslebens sind abzulehnen.

4. Volkswirtschaft und Volksgesundheit bewahren
Im Zuge der Bekämpfung einer Pandemie ist immer zwischen Beibehaltung der Volksgesundheit und Erhaltung der Wirtschaftskraft abzuwägen. Jede Krankheit fordert (Todes-)Opfer. Der Schaden für einen Volkskörper durch das Herunterfahren einer Volkswirtschaft bzw. einzelner Wirtschaftszweige ist so vehement, daß dies in keinem Verhältnis zu den aktuellen Todeszahlen durch Covid-19 steht und somit absolut unverhältnismäßig ist. Der Staat hat dafür Sorge zu tragen, daß Eigentum im privaten wie im öffentlichen Raum weiterhin geschützt wird und die ideellen Freiheiten zu wahren sind. Kultur- und Freizeiteinrichtungen werden jedem Deutschen selbstverständlich weiterhin zugänglich gemacht.

5. Herdenimmunität und freiwillige Impfung
Im Anfangsstadium einer zu erwartenden Pandemie sind durch geeignete Maßnahmen so viele Infektionen zu vermeiden wie möglich. Wenn dies aber nicht in ausreichendem Maße gelingt, dann ist eine „Herdenimmunität“ anzustreben. Dies kann durch eine durchgemachte Infektion oder auf Basis einer freiwilligen Impfung (Kein Impfzwang) erreicht werden. Es kann davon ausgegangen werden, dass zwischen 50 bis 70 Prozent der Bevölkerung immun sein müssen, um die unkontrollierte Ausbreitung des Corona-Virus zu stoppen.

6. Einheitliche Regeln für Bund und Länder
Bundesweit haben einheitliche Regeln zur Bekämpfung und Eindämmung einer Pandemie zu erfolgen, welche stufenweise und anhand von Kennzahlen in allen Gemeinden und Landkreisen gleichermaßen anzuwenden sind. Der Bevölkerung sind diese Regeln transparent und nachvollziehbar bekannt zu geben. Gleichzeitig muß gegenüber der Bevölkerung eine staatliche Strategie und ein zeitlicher Horizont kommuniziert werden.

7. Mediale und politische Hysterie beenden
Mit einer klar erkennbaren Strategie und Vorgehensweise seitens der Behörden wird einer medialen wie politischen Hysterie vorgebeugt, so daß eine sachliche und rational gelenkte Diskussion möglich ist. Medienunternehmen, die bewusst Falschmeldungen und Hysterie betreiben, sind staatlich zu sanktionieren.

8. Gesundheitswesen verstaatlichen
Die Privatisierung des Gesundheitswesens ist vollständig rückgängig zu machen und der Staat mit der Gesunderhaltung seiner Bürger zu beauftragen; lediglich die haus- und fachärztlichen Praxen bleiben in privater Hand. Die Gesundheit der Menschen darf nicht als Bereich der Profiterwirtschaftung betrachtet werden. Eine Unterscheidung nach sozialem Stand darf im Gesundheitswesen nicht stattfinden. Eine angemessene Bezahlung und gleichzeitiger Aufbau von Fachpersonal im Gesundheitswesen, gerade auch für den Krisenfall, ist zwingend notwendig.

9. Seuchenschutzbehörde aufbauen
Umgehender Aufbau einer Seuchenschutzbehörde, welche Konzepte zur frühzeitigen Bekämpfungen möglicher Pandemieszenarien erarbeitet und im Ernstfall die Umsetzung dieser koordiniert und durchsetzt. Ziel hierbei ist der optimale Schutz der Bevölkerung. Die Seuchenschutzbehörde hat die Anschaffung/Bereitstellung von ausreichend medizinischen Materialien für den Ernstfall sicherzustellen.

10. Wirtschaftliche und medizinische Unabhängigkeit
Zur zeitnahen Bereitstellung von lebensnotwendigen medizinischen Materialien im Ernstfall ist eine wirtschaftliche wie medizinische Unabhängigkeit von Drittstaaten von Nöten. Hierzu sind sämtliche marktbeherrschenden Pharmaunternehmen zu verstaatlichen, um das Volk mit qualitativ hochwertiger Medizin zu bezahlbaren Preisen versorgen zu können. Auch im Bereich der Versorgung der Bevölkerung mit Grundnahrungsmitteln ist eine völlige Autarkie Deutschlands unter Beibehaltung der privaten Landwirtschaft anzustreben.





  • Das ist ja eine Frechheit. Drogensüchtige u. Säufer werden auf Kassenkosten therapiert wo das meistens eh nichts bringt u. Ungimpfte sollen zuzahlen. Und die Impfung hilft ja auch nicht richtig !

    Viola kuenzel 13.01.2022
    • Das ist eine von vielen Ideen aus Amerika, wie man nicht gegen COVID geimpfte Menschen zusätzlich unter Druck setzen kann. Eine Frechheit ist das vor allem deswegen, weil die Summe der Behandlungskosten von COVID-Kranken garantiert kleiner ist, als das, was für das Massenimpfprogramm bereits ausgegeben wurde und noch ausgegeben werden wird.

      RW 13.01.2022
  • Ist nicht dagegen zu sagen: Die KV möge bitte alle Beiträge, die sie von Ungeimpften unter falscher Vorspiegelung, im Gegenzug zu einer Leistung bereit zu sein, erschlichen hat, umgehend zurückzahlen. Mit Zinsen, versteht sich. Hier wird sich ein anderer Anbieter finden lassen.

    RW 13.01.2022
  • Neulich im Krankenhaus Hof ist mir aufgefallen, wie viele gut gekleidete, afrikanische junge Männer dort in den Gängen herumsitzen und mit ihren Smartphones spielen. Warum spart man nicht lieber deren Gesundheitskosten, indem man diese in ihre Heimatländer zurück schickt? Denn diese Leute dürften hier Deutschland noch keine nennenswerten Krankenkassenbeiträge einbezahlt haben, wenn überhaupt.

    Anton 13.01.2022

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