Trotz Verbot: München marschiert gegen Corona-Diktatur

Per Allgemeinverfügung hat die Stadt München „Corona-Spaziergänge“ verboten. Mit riesigem Polizeiaufgebot soll diese Verfügung durchgesetzt werden. Tausende Polizisten also, deren Auftrag einzig die Verhinderung von Spaziergängen ist. Doch der Widerstand lebt und so marschierten auch am 05. Januar 2022 widerspenstige Flaneure durch Münchens Innenstadt. Auch nationalrevolutionäre Aktivisten waren vor Ort und berichteten von dem Geschehen. Hier ein weiterer Erlebnisbericht. Seit Wochen schlagen rebellische Herzen in München höher.

Im “Krisengebiet München” sind überall sind Polizeieinheiten stationiert, um Spaziergänge mündiger Bürger zu zerschlagen

Massives Polizeiaufgebot soll Spaziergänge verhindern

Kurz vor Weihnachten hatten Münchner Impfpflicht-Gegner bundesweit für Schlagzeilen gesorgt. Etwa 5000 Bürger waren durch Schwabing gezogen, hatten unter anderem die Prachtmeile Leopoldstraße lahmgelegt. Im Nachgang sorgte die Grünen-Politikerin Saskia Weishaupt für Aufsehen, weil sie den Einsatz von Schlagstöcken und Pfefferspray gegen Demonstranten forderte. Auch Münchens Oberbürgermeister Dieter Reiter (SPD) und Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) wollten nicht, dass sich diese Bilder wiederholen. Der Freistaat Bayern hat die Kontrolle über das Demonstrationsgeschehen, so die Botschaft. Aus diesem Grund wurden eine Woche später etwa 1000 Polizisten aus ihren Kasernen geholt und auf die Münchner Straßen befohlen. Die Innenstadt glich einer Festung. Zwar waren überall Demonstranten zusehen, denn erneut hatten sich tausende Protestler aufgemacht, doch die Bildung von Protestzügen gelang nur in kleineren Einzelfällen.

Somit war die Ausgangslage vor dem Mittwoch, 05. Januar 2022, spannend. Würde die Polizei erneut ein Großaufgebot aufrufen? Würden sich erneut tausende Widerständler sammeln? Die Antwort auf beide Fragen lautete, so viel kann bereits jetzt verraten werden, Ja. Diesmal war eine Kundgebung auf der Theresienwiese für fünf Personen angemeldet worden, Ideen wie die Bildung von Schlangen vor Läden machten im Vorfeld die Runde. Aktivisten der Partei „Der III. Weg“ treffen sich in der Nähe der U-Bahn-Station Theresienstraße. Bereits jetzt ist das hohe Polizeiaufgebot augenscheinlich. An jedem neuralgischen Punkt sind Mannschaftswagen der Polizei sichtbar und drohende Posten aufgestellt. Demonstranten sind zunächst kaum ersichtlich, dafür stehen mutmaßlich „Geimpfte“ vor einzelnen Restaurants Schlange, um die erimpfte „Freiheit“ zu genießen.

Wissen Sie überhaupt, was „spazieren gehen“ bedeutet?“

Im ehemaligen NSDAP-Parteiviertel reiht sich Polizeiwagen an Polizeiwagen. Es erfolgen Lautsprecherdurchsagen: „Hier spricht ihre Polizei München. Die Stadt München hat illegale Ansammlungen und Corona-Spaziergänge verboten.“ Dennoch sind zahlreiche mutmaßliche Maßnahmengegner in kleineren Grüppchen unterwegs. Auf einer Straße, die zum „Geschwister-Scholl-Platz“ führt, sind Absperrungen aufgebaut. Polizisten halten uns an. „Halt, wo wollen Sie hin?“ „Da lang.“ „Was wollen Sie da?“ „Spazieren.“ „Das ist genau die falsche Antwort. Wissen Sie überhaupt, was spazieren gehen heutzutage bedeutet?“ „Äh, ja…“ „Die Stadt München hat Spaziergänge verboten, Gruppen ab zehn Personen…“ „Wir sind zu zweit!“ „Gruppen ab zehn Personen…verboten…Sie können hier nicht lang, sie können woanders lang gehen!“ Eine kuriose Anekdote, wie man sie vielleicht eines Tages seinen Kindern berichten wird.

Kundgebung am Karl-Stützel-Platz

Spontaner Protestzug formiert sich

Am „Karl-Stützel-Platz“ ist eine Kundgebung angemeldet. Hier stehen bereits etwa 150 bis 200 Personen. Man demonstriert offenbar für wollige Vierbeiner. „Freiheit für die Schafe!“ rufen Versammlungsteilnehmer. Die Szenerie ist friedlich, wie es im Polizeijargon wohl heißen würde. Plötzlich verlassen die Menschen den Platz, es geht in Richtung des nahe gelegenen Stachus. Hier verschwindet die Gruppe unverhofft, zerstreut sich scheinbar in alle Winde. Wir ziehen durch die Kaufinger-Straße, urplötzlich formiert sich etwas in der Nähe des Viktualienmarkts. Menschen rufen „Frieden“, „Freiheit“ und „Widerstand“ aus den bislang vereinzelten Passanten wird ein Zug. Am Sendlinger-Tor-Platz hat sich vollends ein Zug aus sich bislang fremden Menschen gebildet. Es werden Trillerpfeifen herumgereicht, lautstark wird Alarm gemacht.



Der Zug zieht durch das Hauptbahnhof-Viertel. Eine Gegend, die bereits stark durch Migranten geprägt ist, Shisha-Bars neben Dönerläden, Geschäfte sind teils ausschließlich auf Arabisch beschriftet. Die Masse zieht direkt auf die Straße, von der Polizei ist nichts zu sehen, offenbar ist man anderswo gebunden. Es gibt viel Zuspruch, geäußert durch Winken, Klatschen oder Hupen. Etwa 100 bis 150 Personen sind hier unterwegs, der Schalk blitzt in den Augen. Die Straße gehört uns! Es geht kreuz und quer durch die Stadt, wie lange? Das kann niemand sagen, vielleicht eine Stunde, vielleicht neunzig Minuten. Ein Mann verschenkt spontan Bierflaschen aus seinem Auto heraus, es geht mitunter lustig und gut gelaunt über große Straßen.

Spaziergänger am Stachus

Behelmte Polizisten auf Spaziergängerjagd

Doch in der Nähe des St. Jakob-Platzes, Standort der „Israelitischen Kultusgemeinde“ tauchen plötzlich vermummte Polizisten auf. „Auflösen, Feierabend“ hallt schnell der Ruf durch die Reihen der Demonstranten. So schnell wie er entstanden ist, löst sich der Demonstrationszug auch wieder auf. Ratlose behelmte Bundespolizisten halten nach Spaziergängern Ausschau. Es kommt zu einzelnen, willkürlichen Verhaftungen. Anderen Menschen gelingt es jedoch, unerkannt zu entkommen.

Überforderte Polizei will Stärke demonstrieren

Am Marienplatz wird gerade eine „Versammlung“ aufgelöst. Eine gespenstische Szenerie. In Dauerschleife ertönt eine Durchsage der Polizei. Die Personen würden sich auf einer illegalen Versammlung befinden und daher die Personalien nun aufgenommen würden, man solle keinen Widerstand leisten. Hier ertönen keine Rufe, und einzeln werden Personen, begleitet von mehreren schwer uniformierten Beamten, abgeführt. Ein erschreckendes Bild, denn die Personen, die hier abgeführt werden, sind offensichtlich keine „Gewalttäter“, „Randalierer“, „Chaoten“. Es handelt sich um Menschen, die so sehr „normale Leute“ sind, dass eine Beschreibung einfach schwerfällt. Ein Sinnbild für den Wahnsinn der Corona-Diktatur. Ein Polizeisprecher gibt eine Pressekonferenz. Ja, man habe die Lage unter Kontrolle gehabt und würde das auch kommende Woche wieder so machen. Die Situation ist für die Polizei nicht ganz einfach, sondern belastend, Beamten mussten aus dem Urlaub zurückgeholt werden.

Und während am Himmel der Polizeihubschrauber kreist, Antifa-Fotografen ihre Kameras einpacken und eine ganze Stadt vom gespenstischen Blaulicht der Polizeiwagen beleuchtet ist, ziehen wir heim. Und der Widerstand geht weiter. Was lange währt, wird endlich gut.





1 Kommentar

  • Alles gut und richtig, nur sollen die Verantwortlichen es endlich unterlassen, die Polizei als Covstapo zu betiteln. Jeder volkstreue Deutsche weiß, wer mit dieser Bezeichnung in Wirklichkeit unzulässig negativ herabgesetzt und beleidigt wird.

    Kai 10.01.2022

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