Wanderung in der Steiermark zum Jahreswechsel

Die Sektion Sport der Gruppe für Sport und Technik hat zum Jahreswechsel eine Wanderung in der Steiermark durchgeführt. Während sich die Bürger hinter den Ofen verdrücken und die winterlichen Verhältnisse durch das Fenster beobachten, treibt es die Aktivisten in die Natur hinaus. Die Weihnachtsfeiertage wollen genutzt sein. Was gibt es da besseres, als die Heimat und geschichtsträchtigen Boden zu erwandern?

Ausgangspunkt und Endpunkt der Wanderung war das Denkmal an der Absturzstelle des Generaloberst Eduard Dietl, des Helden von Narvik. Dietl wurde für den 23. Juni 1944 zu einer Besprechung mit Adolf Hitler auf den Berghof befohlen. Auf dem Rückflug zerschellte sein Flugzeug vom Typ Junkers 52 auf der steirischen Seite des Hochwechsels, in Waldbach-Breitenbrunn. Mit Dietl starben unter anderem die Generale Karl Eglseer, Franz Rossi und Thomas-Emil von Wickede. Nach einer kurzen Minute des Gedenkens ging es auf den Gipfel des Niederwechsel. Das Gebiet wurde im April/Mai 1945 zum Kampfgebiet, die harten Kämpfe mit der Sowjetarmee forderten unzählige Opfer. Am Niederwechsel befindet sich ein Soldatenfriedhof, der die Körper von rund 20 Soldaten birgt. Die Grabstelle wurde von Heimkehrern 1948 errichtet. Durch Dauer- und Tiefschnee und einen an Stärke zunehmendem Schneesturm kämpften sich die Wanderer weiter auf den den Gipfel des Hochwechsel vor. Am höchsten Punkt der Wanderung (1743 m) tobte inzwischen ein Schneesturm mit guten 100 km/h Windgeschwindigkeit. Gefrorene Gesichter und Sichtverhältnisse, die zeitweise nicht mehr als fünf Meter betrugen, waren körperlich fordernd. Der Gipfelsieg war daher eine sehr gute Leistung.

Auch der Hochwechsel war früher Kampfgebiet. Das Wetterkogelhaus am Hochwechsel wechselte bei den Kämpfen mehrmals die Besitzer, gleich daneben befindet sich eine Gedenkkapelle und ebenfalls ein Soldatenfriedhof. Auch dort gedachten die Wanderer dem Opfer unserer Soldaten und setzten im Anschluss den Marsch zum Ausgangspunkt der Wanderung fort.

Die Wanderung im Kreise von politischen Aktivisten war der Start in das Kampfjahr 2022!





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