„Black Lives Matter“ Gründerin soll Spendengelder veruntreut haben

Patrice Cullors, Mitbegründerin der Black-Lives-Matter-Bewegung (BLM), sieht sich derzeit dem Vorwurf ausgesetzt, Spendengelder veruntreut zu haben. Die 39-Jährige musste im April 2021 als Vorsitzende der Black-Lives-Matter-Bewegung zurücktreten, da sie Stiftungsgelder an Familienmitglieder überwiesen haben soll. Mehr als 1,8 Millionen Dollar sollen an den Vater ihres Kindes und an ihren Bruder geflossen sein. Die Black-Lives-Matter-Bewegung hatte nach dem Tod des Schwarzen George Floyd große Spendensummen erhalten. Etwa 90 Millionen Dollar sollen an die Stiftung geflossen sein. Im vergangenen Jahr gab die Stiftung ein Nettovermögen von 42 Millionen Dollar bei der Steuer an.

 

Money matters

Die Black-Lives-Matter-Bewegung (BLM) war der angesagte Trend nach dem Tod des Schwarzen George Floyd. Nachdem der drogenabhängige Kriminelle von einem Polizisten ermordet wurde, war das Thema „Rassismus“ in aller Munde. In der moralisch aufgeladenen Debatte stand die Schwarzenorganisation auf der Seite der „Guten“. Wer zu diesem Zeitpunkt angesehen sein wollte, musste es mit „Black Lives Matter“ halten. Zahlreiche Konzerne versuchten daher, sich mit großzügigen Spenden zu positionieren. Unternehmen wie Apple, Microsoft, Amazon, Facebook, Airbnb, Uber, Nike und Coca-Cola spendeten daher an die BLM-Bewegung. Was mit den Geldern passieren sollte und wer hinter der Organisation stand, das war offenbar nebensächlich.

Patrice Cullors war eine der drei Frauen, die „BLM“ 2013 gegründet hatten. Die heute 39-Jährige bezeichnet sich selbst als Marxistin und nennt Mao Zedong und Wladimir Lenin als Inspirationen. Das hat sie jedoch offenbar nicht daran gehindert, ihre Stellung für persönliche Bereicherungen auszunutzen. So profitierte sie selbst, aber auch Angehörige, von ihrer „ehrenamtlichen“ Tätigkeit. So hatte Cullors ihrem ehemaligen Partner rund 970.000 Dollar für die Organisation von Veranstaltungen und „kreativen Dienstleistungen“ gezahlt. Ihr Bruder wiederum durfte den Sicherheitsdienst von „BLM“ leiten und erhielt hierfür großzügige 840.000 Dollar.

Auch die Organisation „Black Lives Matter“ selbst musste sich dank der ergiebigen Großspenden nicht auf Ghetto-Hinterhöfen vor rauchenden Tonnen und ausgebrannten Autowracks treffen. Die Organisation erwarb mehrere Immobilien, darunter eine Sechs-Millionen-Dollar-Villa in Los Angeles. Cullors behauptet, diese Immobilien nicht für private Zwecke genutzt zu haben. Dennoch musste sie einräumen, in der Villa zwei Feste gefeiert zu haben. Hierbei hätte es sich um ein Geburtstagsfest für ihren Sohn und um eine Feier anlässlich des Amtsantritts von Joe Biden gehandelt. Cullors selbst will kein Gehalt von „BLM“ bezogen haben, jedoch 120 000 Dollar für „Beratungsleistungen“ erhalten haben. Unabhängig davon besitzt Cullors vier Immobilien im Wert von 3,2 Millionen Dollar.

Bei einer dieser Villen handelt es sich um ein 1,4-Millionen-Dollar-Anwesen in einem exklusiven Viertel von Los Angeles. Das „Haus“ verfügt über drei Schlaf- und Badezimmer und liegt in einem Stadtteil, dessen Einwohner zu 88 Prozent weiß sind. Wir haben bereits im vergangenen Jahr über diese Vorwürfe gegen Cullors berichtet.

Offenbar zählen für die Organisation tatsächlich weniger „Black Lives“, als „Money“. In der Generierung von Geldern ist die Organisation zumindest professionell. Das zeigt nicht nur der Blick auf die prominenten Unterstützer, sondern auch auf die Netzseite der Gruppe. Dort können bis heute beispielsweise T-Shirts für 30 Dollar erworben werden. Unklar ist jedoch, wofür das Vermögen eingesetzt wird. Denn offensichtlich ist „BLM“ praktisch mehr eine antiweiße Haltung, denn eine konkret-karitative Organisation. Dies scheint jedoch für die Spender keine Rolle gespielt zu haben, wenngleich die Empörung über Cullors nun groß ist.





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