Reinhold Elstner – in München weiterhin unvergessen: (+Video)

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Auch im Jahre 2022 fand am 25. April in München das traditionelle Gedenken für Reinhold Elstner statt. Aktivisten der Partei „Der III. Weg“ war es wiederum ein inneres Bedürfnis, die Mahnwache zu unterstützen. Reinhold Elstner, 1919 im Sudetenland geboren, war ein deutscher Diplom-Chemiker und Kriegsveteran, der während des Zweiten Weltkriegs in der Wehrmacht an der Ostfront diente und nach dem Krieg mehrere Jahre als Zwangsarbeiter in der Sowjetunion gefangen gehalten wurde.

Seine Familie wurde zusammen mit drei Millionen anderen Sudetendeutschen aus ihrer alten Heimat vertrieben. Nach seiner Rückkehr aus der Kriegsgefangenschaft führte er ein normales, geordnetes Leben, studierte in München, heiratete und zog mit seiner Frau einen Sohn groß. Reinhold Elstner war kein politischer Fanatiker oder Dummkopf, litt weder an Einsamkeit noch an einer unheilbaren Krankheit.

 

 

Der zunehmende zeitliche Abstand zum Krieg führte dazu, dass die Menschen der Erlebnisgeneration, welche die Wahrheit der Ereignisse kannten und davon berichten und bezeugen konnten, immer weniger wurden. Dafür steigerten sich jedoch der Durchsetzungseifer und die negativen Auswirkungen der von den Siegermächten betriebenen Umerziehung des deutschen Volkes. Auch das induzierte Irresein wurde weiter ausgebaut. Heute gilt es als „modern“ und wird bejubelt, sein Vaterland, seine Vorfahren und Ahnen, denen man sein heutiges Leben zu verdanken hat, zu verleumden und zu bespucken. Zudem ist eine Fernstenliebe samt Verachtung des Eigenen salonfähig geworden. Umgekehrt wird jedoch bei jedem dahergelaufenen Art- und Kulturfremden gejubelt, wenn er sich hier auf seine „Tradition“ und „Kultur“ beruft und diese hier ausleben will. Während früher Patrioten in der Regierung saßen und Kriminelle im Gefängnis waren, ist es heutzutage ganz besonders in den beiden deutschen Teilstaaten umgekehrt.

Ernst Moritz Arndt (1769-1860) hat dies schon in seinem bekannten Zitat trefflich vorhergesehen:

Wenn die Welt sich zerstört, dann fängt es so an:

Die Menschen werden zuerst treulos gegen die Heimat, treulos gegenüber den Vorfahren, treulos gegen das Vaterland.

Sie werden dann treulos gegen die guten Sitten, gegen den Nächsten, gegen Frauen und Kinder.

Man wähnt sich nur mehr in einem skurrilen, kafkaesken Theaterstück, wo die Protagonisten danach trachten, möglichst exzessiv und zum größtmöglichen Schaden ihre Volks- und Vaterlandsfeindlichkeit zur Schau zu stellen und in ihrem Wirkungsbereich auszuleben und sich dabei gegenseitig zu übertreffen. So wurden vom Hamburger Institut für Sozialforschung zwei Wehrmachtsausstellungen (die jedoch vielmehr „Anti-Wehrmachtsausstellungen“ waren) veranstaltet, die in Form eines Wanderzirkus von 1995 bis 1999 und von 2001 bis 2004 durch die deutschen Lande zogen. Stifter und Vorstand des Hamburger Instituts für Sozialforschung war der linksgerichtete Publizist und Millionenerbe aus der Tabakindustrie Jan Philipp Reemtsma, der in dem vorbestraften früheren linksextremistischen Studenten Hannes Heer einen würdigen Ausstellungsleiter gefunden hatte. So wurden in der Ausstellung der Wehrmacht angebliche Kriegsverbrechen vorgeworfen und war ein verunglimpfender Grundtenor allgegenwärtig. Der polnische Historiker Bogdan Musial sowie der in Ungarn tätige Historiker Krisztián Ungváry machten dann jedoch öffentlich, dass ein Großteil der ausgestellten Bilder gefälscht bzw. falsch zugeordnet waren.

 

Reinhold Elstner konnte und wollte diese Verunglimpfung und Verleumdung der Wehrmacht und des ganzen deutschen Volkes nicht mehr länger hinnehmen. Am 25. April 1995 um 20 Uhr übergoss er sich auf den Treppen der Feldherrnhalle in München mit Benzin und zündete sich an, um mit seinem Flammentod ein Fanal gegen die „Verleumdung und Verteufelung eines ganzen Volkes …“ fünfzig Jahre nach Ende des Zweiten Weltkrieges zu setzen. Er erlag seinen Verletzungen zwölf Stunden später in einem Münchener Krankenhaus. Elstner hinterließ einen sehr klaren und bewegenden Abschiedsbrief, für den er, – wenn er seine Selbstverbrennung überlebt hätte, – sehr wahrscheinlich verhaftet und als Verbrecher vor Gericht gestellt worden wäre, weil er darin politisch inkorrekte Ansichten zur deutschen Geschichte geäußert hatte. Daher kann hier nicht der vollständige Abschiedsbrief, sondern nur eine zentrale und im „freiesten Staat, den es auf deutschem Boden jemals gegeben hat“ öffentlich zitierfähige Kernaussage wiedergegeben werden:

50 Jahre der ungeheuerlichen Beleidigung deutscher Soldaten, einer dauernden Milliardenerpressung und abartiger demokratischer Haßbeteiligung sind genug! […] Was nun im „Jubiläumsjahr“ als Niagara-Lügenflut über unser Volk herniederstürzen wird, kann man nur ahnen. Mit meinen 75 Jahren kann ich nicht mehr viel tun, aber doch soviel, daß ich mit meinem Flammentode als Fanal ein sichtbares Zeichen der Besinnung setzen will. 

Und wenn auch nur ein Deutscher zur Besinnung kommt und den Weg zur Wahrheit findet, dann war mein Opfer nicht vergebens. 

Es blieb mir kein anderer Weg, nachdem in 50 Jahren alle Hoffnung zuschanden wurde, daß die menschliche Vernunft die Oberhand gewinnen wird. […]

 

 Sein Opfer – Unser Auftrag!
Reinhold Elstner – Hier!

 

 

  • Grossartiger Freiheitskämpfer und Patriot

    Artjom 04.05.2022
  • Reinhold Elstner – dein Opfer wird NIEMALS vergebens sein!!
    Ruhe in Frieden!!

    Gabriel_HH 03.05.2022
  • Ein wahrlich ehrenvoller und vor allem vaterlandstreuer Mann! Sowas ist heute rar geworden.
    Wie er verunglimpft wird von den offiziellen Medien und Informationsportalen, zeigt einmal mehr, wessen Geistes Kind dieses System und dieser Staat ist…

    Willi Westland 03.05.2022
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