Die Inflation steigt genauso wie die Kosten für die tägliche Grundversorgung. Jeder, der das Knacken im Gebälk des kapitalistischen Systems in den letzten Jahren nicht hören wollte, wird nun schlagartig beim Blick in den eigenen Geldbeutel mit der Wahrheit konfrontiert. Konnte die Politik in den letzten Jahrzehnten noch die katastrophalen Folgen ihres verbrecherischen Handelns mit allerhand Tricks und Vertuschungen verschleiern, lassen sich die Probleme nun nicht mehr durch gefälschte Statistiken und Propaganda in den Massenmedien verdecken. Eher verzweifelt als von den eigenen Behauptungen überzeugt, versuchen verschiedene Verantwortliche bereits, die derzeitige Krise einzig auf den Ukrainekrieg zu schieben.
Nicht Putin hat Schuld, sondern der Kapitalismus!
Es ist jedoch keine Folge des Ukrainekrieges gewesen, dass Deutschland bereits im Januar eine Inflation von fünf Prozent hatte. Es ist keine Folge des Ukrainekrieges, dass die Reallohnentwicklung seit Jahrzehnten stagniert. Es ist keine Folge des Ukrainekrieges, dass jedes Jahr Arbeitsplätze abwandern und man gleichzeitig Millionen von Fremden als Lohndrücker und Reservearmee des Kapitals importiert. Es ist keine Folge des Ukrainekrieges, dass Großunternehmen über Lobbyisten und korrupte Politiker Gesetze schreiben. Es ist keine Folge des Ukrainekrieges, dass Gesundheit, Lebensmittel, Wohnraum und Energieversorgung zu Spekulationsobjekten raffgieriger Finanzheuschrecken degradiert wurden. Es ist keine Folge des Ukrainekrieges, dass viele Deutsche mit einer Arbeitstelle nicht mehr über die Runden kommen und Rentner Pfandflaschen sammeln müssen. Und es ist auch keine Folge des Ukrainekrieges, dass wir über Nacht abhängig von russischem Gas wurden, sondern wie alles andere auch ein Ergebnis der falschen Politik.
Während das Volk immer mehr ausgepresst wird und sozialschwache Deutsche schon jetzt kaum über die Runden kommen, reiben sich die Profiteure dieses Systems einmal wieder die Hände. Ob es gigantische Wohnkonzerne, Energiemonopolisten oder die Ölwirtschaft ist, überall sprudeln die Gewinne, nicht trotz, sondern wegen der Krise. Es ist eines der Kernelemente dieses asozialen Systems, das einige Wenige gigantische Profite auf den Kosten aller anderen erwirtschaften.
Die Linke ist volksfeindlich!
Noch immer gilt die Linke traditionell als Vertreter der sozialen Interessen. Diese Stellung hat sie aber bereits vor Jahrzehnten aufgegeben, sie ist schon lange ein treuer Verbündeter des Kapitalismus. Es waren SPD und Grüne, die Hartz-IV eingeführt haben und es war die Linkspartei, die dem Verkauf sozialen Wohnungsraums zustimmte und genauso neoliberale Wohnraumpolitik wie alle anderen betreibt. Es sind Vertreter linker Parteien, die die Wochenarbeitszeit verlängern wollen und die der arbeitenden Bevölkerung eine Abgabe nach der anderen aufzwingen. Es sind linke Parteien, die regieren und die all die Ungerechtigkeiten – von einer fehlenden Digitalsteuer über die Rettung von Banken auf Kosten des Volkes hin zum jüngsten Fiasko des Tankrabatts – zu verantworten haben und sie vor allem ändern könnten, wenn sie es nur wollten. Es sind linke Gewerkschaftsbonzen, die sich mit Lohnerhöhungen weit unter der Inflationsrate zufrieden geben, weil ihre fetten Diäten nicht davon betroffen sind. Und es ist eine linke Regierung, die nur an die Erhöhung der eigenen Diäten und nicht an Hilfe für das eigene Volk denkt.
Die deutsche Linke kann diese Krise auch gar nicht lösen, weil sie sie mit verursacht hat. Man kann nicht über den Mangel an bezahlbarem Wohnraum reden, ohne die Masseneinwanderung und die durch sie belegten Wohnungen zu thematisieren. Man kann nicht über Energiekosten reden, ohne über Privatisierungen und über die fragwürdige Energiepolitik zu sprechen. Man kann nicht über den Mangel an Geldern für sozial schwache Familien reden, ohne zu behandeln, wie viele Milliarden in linke politische Stiftungen, autonome Zentren, den „Kampf gegen Rechts“ und in zahlreiche andere Steckenpferde neulinker Politik fließen. Die deutsche Linke ist keine Lösung für dieses falschen System, weil sie Teil des Problems ist!
Wir sind die antikapitalistische Alternative!
Auf der anderen Seite der politischen Medaille steht die Alternative für Deutschland, die von vielen Deutschen als Hoffnung für einen wirklichen Politikwechsel gesehen wird. Neben manchen sozialen Patrioten gibt es dort aber noch immer zahlreiche Vertreter eines noch ungezügelteren Kapitalismus, die am liebsten zahlreiche soziale Errungenschaften wie den Mindestlohn wieder abschaffen wollen. Und selbst bei den sozial eingestellten Parteimitgliedern handelt es sich nicht um antikapitalistische Politiker, sondern um die vernunftbegabten Kräfte des Kapitals. Sie haben erkannt, dass mit der derzeitigen Politik das System noch schneller kollabiert als ohnehin schon. Sie sehen, wie der ungebremste Kapitalismus unsere Heimat, unser Volk, unsere wirtschaftliche Substanz und unsere Nation immer schneller zerstört, und damit auch die Grundlage, auf dem das System überhaupt aufbaut. Sie wollen den Prozess daher verlangsamen und abfedern, aber hauptsächlich deshalb, damit sie selber noch einige vermeintlich gute Jahre haben können, in denen sich die Rouletttische an der Börse weiter drehen und die Profite auf den Bankkonten der Aktionäre weiter wachsen können. Manche glauben auch tatsächlich an eine Lösung innerhalb des Systems, aber man kann nicht über Masseneinwanderung, Familienzerstörung und Entfremdung reden, ohne über den Kapitalismus zu reden. Denn ob sozialpatriotisch oder wirtschaftsliberal, sie alle wollen nicht am System Kapitalismus rütteln, das unser Volk immer weiter verarmen lässt und unsere Nation zerstört. Sie sind daher keine Alternative zum System, sondern nur eine andere Facette des selben – wir dagegen sind die antikapitalistische Alternative!
Das System ist am Ende – wir sind die Wende!
Es reicht aber nicht einfach nur, vom Antikapitalismus zu reden. Seit Beginn unserer Bewegung setzen wir uns auf zahlreiche politische Weise für unsere Vorstellung eines Deutschen Sozialismus ein. Seit Jahren beweisen wir in unseren Parteibüros und in verschiedensten sozialen Aktionen, dass wir nicht nur von antikapitalistischer Theorie reden, sondern auch Sozialisten der Tat sind. Auch in den kommenden Monaten werden wir vielfach beweisen, dass wir nicht nur reden, sondern handeln. Es gilt dem Volk zu zeigen, wer die wirklich Verantwortlichen dieser Krise sind und wer wirklich eine Alternative zu Ausbeutung, Masseneinwanderung und Sozialabbau darstellt – und wer nicht.
Seit Jahrzehnten reden unzählige Patrioten, Nationalisten, Konservative und „Rechte“ davon, dass es dem Volk erst noch schlechter gehen muss. Für viele war und ist es eine bequeme Ausrede, die Hände in den Schoß zu legen, für andere war und ist es ein Grund der Resignation. Genau das, wovon jahrzehntelang gesprochen wurde, tritt nun ein. Die Wende folgt aber nicht einfach über Nacht, sie muss erkämpft werden. Alle Argumente liegen auf unserer Seite, aber sie müssen auch ins Volk getragen werden. Einer der Bausteine dafür wird unsere zentrale Demonstration am 02.10. im sächsischen Plauen sein. Dort werden wir erneut den Protest auf die Straße tragen und für unsere Vorstellung eines Deutschen Sozialismus einstehen. Denn die wahre Krise ist nicht ein Gasmangel und auch nicht die Inflation, die wahre Krise ist dieses System, das schon lange moralisch und nun auch zunehmend wirtschaftlich bankrott ist. Unsere Parole ist daher unmissverständlich: Das System ist am Ende – wir sind die Wende!














