
Wer ist Rishi Sunak?
Wenn man eine Straßenumfrage machte und nach dem Bild eines typischen Briten fragte, dann würde das Ergebnis wohl kaum auf Rishi Sunak zu treffen. Der 42-Jährige ist der erste Dunkelhäutige, der als Premierminister in der Downing Street einziehen wird. Er ist zudem der jüngste Premierminister seit 200 Jahren, als Hindu ist er der erste nicht-christliche Premier und zudem ist er der erste Premier mit asiatischen Wurzeln.
Geboren wurde er im Jahr 1980 in England, als Sohn eines Inders in der damaligen britischen Kolonie Kenia und einer Inderin, die aus der ehemaligen Kolonie Tansania stammt. Seinen Wurzeln ist Sunak stets treu geblieben. So ist er bekennender Hindu, legte seinen Amtseid bei seiner Wahl in das britische Unterhaus 2015 auf die Gita, eine zentrale Schrift des Hinduismus, ab. Als einen der Höhepunkte seiner Amtszeit als Finanzminister sieht er ein Lichterfest (Diwali) an, bei dem er auf der Schwelle seines Amtssitzes eine Öllampe entzündete. Auch bei seiner Partnerwahl blieb er seinen Ahnen treu und heiratete mit Akshata Murthy eine Inderin.
Eine Ehe, die für Sunak äußerst vorteilhaft ist. Denn seine Frau ist die Tochter von N. R. Narayana Murty, einem milliardenschweren indischen Unternehmer. Allein aus Dividenden an Unternehmensanteilen verdient das Ehepaar Millionen. Mit einem geschätzten Vermögen von 838 Millionen Euro zählt das Paar zu den Superreichen in Großbritannien. Dabei müssen die familiären Beziehungen Sunaks durchaus kritisch betrachtet werden, denn Sunaks Schwiegervater steht dem indischen Premierminister Narendra Modi nahe. Interessenkonflikte sind somit nicht ausgeschlossen. Fragwürdig ist auch das Gebaren von Akshata Murthy, immerhin profitierte sie von einer Regelung des britischen Steuerrechts. Aufgrund ihres Status als Nicht-Ansässiger musste sie keine Steuern auf im Ausland erworbene Vermögen zahlen. So zahlte sie nur 30 000 Pfund Gebühr pro Jahr und sparte sich Steuern von geschätzten 20 Milliarden Pfund, die sie als Steuerinländerin zahlen müsste. Geld, das dem britischen Sozialstaat bitter fehlen dürfte.
Doch in der Finanzwelt kennt sich Sunak ohnehin bestens aus. Nach seinem Studium arbeitete Sunak unter anderem als Finanzanalyst für die jüdische Investitionsbank Goldman Sachs. Nicht seine einzige Station in der Welt der Hochfinanz. So arbeitete Sunak auch als Investmentbanker bei der amerikanischen Bank J.P. Morgan Chase. Im Frühjahr wurde bekannt, dass der Migranten-Sohn noch immer über eine Green Card für die Arbeit in den Vereinigten Staaten verfügt. Wenig überraschend war der 42-Jährige daher auch in der Politik im Finanzsektor tätig. Wie bereits geschrieben war Sunak zuvor Finanzminister. In seine Ägide fällt eine sogenannte „Gesundheitssteuer“, hinter der sich eine drastische Erhöhung der Sozialversicherungsbeiträge verbirgt. Diese führte zu einer Reduzierung der Nettoeinkommen der Bürger Großbritanniens um 1,25 Prozent. Auch die Kosten der Arbeitgeber stiegen in gleicher Höhe. Im gleichen Zeitraum im April dieses Jahres stiegen auch die staatlich regulierten Energiepreise sowie die Steuerquote stark an.
Die Briten haben also bereits schlechte Erfahrungen mit Multimillionär Sunak gesammelt. Seine neuen Regierungspläne lassen weitere Härten für die Briten befürchten. So soll die Unternehmenssteuer erhöht werden. Dies könnte dazu führen, dass Unternehmen ihre gestiegenen Kosten auf ihre Arbeitnehmer oder auf die Verbraucher abwälzen. Weiterhin plant Sunak, Großbritannien bis 2050 „klimaneutral“ zu machen und auch dieses Vorhaben dürfte mit enormen Kosten verbunden sein. Eine Wahl hatten die Briten übrigens nicht. Sunaks Karrieresprung kam über den erzwungenen Rücktritt seiner Vorgänger Boris Johnson und Liz Truss zustande, ausgeklügelt in den Hinterzimmern des britischen Parlaments. Ein Prozess, der viele Kritiker hervorrufen dürfte. Der EU-Kritiker Nigel Farage sprach bereits von einem „Globalist Coup“, einem NWO-Putsch.
Doch nationalistische Oppositionelle in Großbritannien dürften wenig überrascht sein. Die britische Politik führt ihr Volk seit Jahrzehnten in den Untergang, der Rückzug der weißen Bevölkerung ist unübersehbar und die Lage in dem einstigen „Empire“ ist schlimmer als in vielen anderen europäischen Staaten. Wirkliche Veränderungen könnte es nur nach einem revolutionären Prozess geben. Die Partei „Der III. Weg“ steht mit dem Gedanken der europäischen Eidgenossenschaft an der Seite der nationalrevolutionären Bewegungen in ganz Europa. Und auch in Großbritannien gibt es immer noch revolutionäre nationalistische Kräfte, die den Kampf gegen den Austausch der eigenen Nation durch die dritte Welt und gegen die „auserwählten“ Herren des globalen Finanzkapitals trotzig fortsetzen:
Interview mit dem British National Socialist Movement Teil 1
Interview mit dem British National Socialist Movement Teil 2













