Oberfranken: Auf den Spuren Victor von Scheffels

Home/Regionen/Stützpunkt Oberfranken/Oberfranken: Auf den Spuren Victor von Scheffels

Aktivisten der Stützpunkte Oberfranken und Mainfranken haben einen Gemeinschaftsausflug zum Staffelberg unternommen. Ausgehend von der Basilika Vierzehnheiligen wanderten sie zu der Adelgundiskapelle auf dem Staffelberg. Hierbei wandelten sie auch auf den Spuren des bekannten patriotischen Schriftstellers und Dichters Victor von Scheffels. Dem Verfasser des Frankenliedes ist eine Gedenktafel am Hang des Staffelbergs gewidmet. Werde auch du Teil unserer Gemeinschaft!

 

Zum heiligen Veit von Staffelstein komm ich emporgestiegen

So heißt es im Frankenlied und dieses Motto kann man getrost auch dem Gemeinschaftsausflug der Stützpunkte Oberfranken und Mainfranken voran setzen. Denn jener Staffelstein, dem Victor von Scheffel ein lyrisches Denkmal setzte, war Ziel einer Wanderung.

 

 

Ausgangspunkt des Ausflugs war die Basilika Vierzehnheiligen. Der Sage nach erschien einem Schäfer des Kloster Langheim 1445 Jesus Christus. Er soll in Begleitung einer halb rot, halb weiß gekleideten Kinderschar aufgetaucht sein. Diese haben sich, so die Legende, als 14 Nothelfer vorgestellt und hätten die Errichtung einer Kapelle verlangt. Nach deren Verschwinden soll ein Wunder geschehen sein und eine schwerkranke Magd auf dem Berg gesundet sein. Diese Sage bildete Anlass für eine rege Wallfahrtstätigkeit zu dem Berg oberhalb des Mains. Nun wurde diese Kapelle tatsächlich gebaut, jedoch während des Bauernkriegs 1525 zerstört. Nach dem Wiederaufbau wurde die Kirche im Dreißigjährigen Krieg erneut dem Erdboden gleichgemacht.

 

 

Im 18. Jahrhundert wurde dann im prächtigen Barockstil die Basilika in ihrer heutigen Form errichtet. Hier starteten die Aktivisten ihren Ausflug und bewunderten den überreichen Schmuck des Kirchengebäudes. Anschließend begab man sich auf die gemeinsame Route. In froher Stimmung und mit frischem Mut zogen jung und alt anschließend los gen Staffelstein. So manche Schweißperle floss beim steilen Anstieg auf den Berg. Dafür konnten sich die Aktivisten bei einer Brotzeit vor der Adelgundiskapelle stärken.

 

 

Der Berg selbst war bereits in vorchristlichen Zeiten besiedelt. Hier wohnten keltische Stämme bereits 5000 Jahre vor Christus. Steinbeile, Geräte aus Feuerstein und kleine Gefäßscherben belegen das Ahnenerbe. Auch dieser Ort wurde jedoch später vom Christentum für sich beansprucht. Im Mittelalter wurde eine Kapelle zu Ehren der Heiligen Adelgundis errichtet. Wie auch die Kapelle der Vierzehnheiligen wurde jedoch auch dieses christliche Bauwerk im deutschen Bauernkrieg zerstört. Ein Wiederaufbau fand erst nach dem Dreißigjährigen Krieg statt. Eine traurige Begebenheit ereignete sich hier im Jahre 1938. Damals stürzte bei schlechtem Wetter eine Junkers W 34 der Wehrmacht am Staffelberg ab und vier deutsche Soldaten verloren ihr Leben. Heute befindet sich hier mit der Staffelbergklause eine urige Gaststätte.

 

 

 

Nach gemütlicher Rast ging es den Berg wieder hinab und die nationalrevolutionäre Wandergruppe erreichte das Scheffel-Denkmal. Victor von Scheffel ( https://der-dritte-weg.info/2022/02/gedenktag-viktor-von-scheffel-2/ ) erlangte nicht nur als indirekter Schöpfer des Begriffs Biedermeier nationalen Ruhm. Er setzte sich für die nationale Einheit Deutschlands ein, prägte ein positives Selbstbild und Werteverständnis der Deutschen mit und schuf bekannte Lieder und Bücher. So schwärmte von Scheffel für deutsche Art und deutsches Volkstum, verherrlichte Zuverlässigkeit und Strebsamkeit. Ebenso widersetzte er sich der artfremden Verehrung römischen Geistes. Eines seiner bekanntesten, heute jedoch kaum noch gelesenen Bücher widmete er dem Mönch Ekkehard, der als Dichter und Lehrer am Kloster Sankt Gallen und auf dem Berg Hohentwiel wirkte.

 

 

In heimattreuen Kreisen noch heute geschätzt sind jedoch auch die Lieder Victor von Scheffels. So beispielsweise die Studentenlieder „Alt-Heidelberg, du feine“ und „Als die Römer frech geworden“. In den fränkischen Gauen schätzt man jedoch besonders das Frankenlied. Selbiges wurde dann auch von den Aktivisten fröhlich und inbrünstig intoniert. Erst gegen Abend kamen die Aktivisten an ihrem Ausgangsort an, wo man noch einmal bei einer lokalen Brauerei einkehren konnte.

 

Sei dabei!

Werde auch du Teil unserer Gemeinschaft und begleite uns auf unseren Wanderungen durch unsere Heimat. Die Partei „Der III. Weg“ hat sich neben dem politischen und dem kulturellen Kampf auch den Kampf um die Gemeinschaft auf die Fahne geschrieben. Durch gemeinsame Aktivitäten wie Wanderungen durch die heimatlichen Fluren erschließen wir uns unsere Heimat. Wer sein Land kennt, der weiß es erst recht zu lieben! Wer seine Heimat liebt, der ist auch bereit, sich für sie einzusetzen.

Schließe auch du dich der nationalrevolutionären Bewegung an, nimm Kontakt auf und sei dabei!

 

Für`s Vaterland? Bereit!

Für`s Volk? Bereit!

Für die Heimat? Bereit!

×

Schneller und einfacher Kontakt über WhatsApp - Einfach auf den unteren Button klicken!

 

Kontakt über Threema unter der ID:
Y87HKB2B

×