Teufelsmarsch: Von Thale bis zur Rappbode-Talsperre

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Passend zum Monat der schaurigen Geschichten und der sagenumwobenen Region in Thale, lud die NRJ Sachsen-Anhalt zu einer 45 km langen Wanderung, dem „Teufelsmarsch“, ein.

Wanderlustige Mitstreiter der nationalrevolutionären Jugend aus allen Teilen Deutschlands nahmen den weiten Weg auf sich, um für das künftig geplante Projekt „Mission Wanderkaiser“ gemeinsam den Startschuss zu setzen.

 

Der Teufelsmarsch

Als Namensgeber diente dem Marsch der mythologische Hintergrund, in dem Hexen, Teufel und Dämonen eine wichtige Rolle spielen.

In der Früh fanden sich die Wandersleute an der sogenannten „Teufelsmauer“ ein und begannen dort ihre Reise.
Über den Kontrollpunkt „Lauenburg“ ging es zum „Glockenstein“.

 

 

Dieser, so wird vermutet , diente vor hunderten von Jahren den germanischen Urahnen als Kultstätte und war ein Ort der Himmelsbeobachtung.
Im weiteren Verlauf der Geschichte entwickelte sich die Sage, dass jeweils zur Walpurgisnacht dem Stein ein Ton entspringt, welcher den Hexen den Weg zum Hexentanzplatz weist, an dem sie tanzen und im Anschluss ihre Reise zum „Blocksberg“ (Brocken) fortsetzen.

 

 

Von dort aus war als weiterer Kontrollpunkt die Rosstrappe anvisiert, an der sich in der örtlichen Gaststätte zum Mittagessen niedergelassen wurde.
Gestärkt und mit neuer Energie stieg man anschließend hinab in das Bodetal.

 

 

Vorbei am Gasthaus „Königsruh“, an dem einst der preußische König Friedrich Wilhelm der IV. zur Rast einkehrte, ragte die erste körperliche Herausforderung empor.

1,5 km Länge und 500 Höhenmeter wurden dabei zurückgelegt, um die „La Viershöhe“ zu erreichen. Übrig blieben, um das gesetzte Tagesziel abzuschließen, die beiden Kontrollpunkte „Prinzensicht“ und das „Pfeil-Denkmal“. Nach einer Nacht unter freiem Himmel brach man auf zur letzten Etappe und kam nach fünf weiteren Kontrollpunkten seinem Ziel, Stück für Stück, immer näher. Am Nachmittag erreichten die Weggefährten stolz, doch sichtlich erschöpft, die Rappbode-Talsperre und reflektierten in gemütlicher Runde das gemeinsam erlebte Abenteuer.

 

 

 

 

„Mission Wanderkaiser“

Die Idee dahinter, aus der der „Teufelsmarsch“ entstand, ist ein künftiges Wanderprojekt der NRJ Sachsen-Anhalt. Der Harz bietet auf ca. 8000 km Wanderstrecke 222 Stempelstellen. In gewissen Erfolgsabschnitten gibt es jeweils eine bestimmte „Trophäe“ in Form einer Wandernadel. Wer alle Stempelstellen nachweist, bekommt den Titel des „Harzer Wanderkaiser“.

Nach Ansicht der Organisatoren ein netter Nebeneffekt und gewisser Ansporn, um sich der Herausforderung zu stellen.

 

 

Gemeinschaft statt Isolation

Ziel der Wanderung war nie die besondere körperliche Leistung des Einzelnen. Im Fokus lag eher eine stärker werdende Gemeinschaft unter heranwachsenden Aktivisten. Es ging nicht darum, wer als erster die vom Wasser reflektierten Strahlen der Sonne erblickt oder am schnellsten eine besondere Herausforderung meistert. Es ging um Zusammenhalt, Kameradschaft und um die geistige Freiheit. Eine Welt, in der Egoismus, Faulheit, Sucht oder Degeneration keine Rolle spielt.

 

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