Der Ernte zum Dank – Zweiter Teil (Teil 2/3)

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Im heutigen Turbokapitalismus einer Wegwerfgesellschaft, die täglich Tonnen an Lebensmitteln für die Mülltonne, ja für ganze Mülldeponien produziert, ist von dieser heimatlichen Romantik eines Lebens und der Ernährung aus dem eigenen Boden so gut wie nichts mehr zu spüren. Die Discounter und Konsumtempel speien im Sekundentakt ihre glyphosat – getränkte Gülle aus den Regalen und der genmodifizierte Dreck, den die sogenannte Mehrheitsgesellschaft „Essen“ nennt, quillt im Saft von hektoliterweise Pestiziden schmorend aus den völlig ausgelaugten und denaturierten Äckern unseres Landes.

Obst und Gemüse ist längst nicht mehr auf jene Saison beschränkt, in der es wächst, sondern stapelt sich in den globalen Gewächshäusern dieser Erde, um dann wochenlang über die Straßen und Weltmeere in die wohlstandsversifften Städte der wurzel – und identitätslosen Menschenherde gekarrt zu werden, die im Geiste so internationalisiert ist, wie der Billigfraß, der jede Minute verfügbar sein muss, um die woke Lifestyle – Obsession zu bedienen.

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Fortsetzung folgt…

 

Zum Nachlesen: Teil 1