Fall Epstein: Liste mit Namen veröffentlicht

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Es gibt neues im Jeffrey-Epstein-Komplex: Der jüdische Investmentbanker hat über Jahrzehnte einen Ring zur sexuellen Ausbeutung von Minderjährigen unterhalten. Zahlreiche Prominente zählten zu seinen Beziehungen. Nach dem mysteriösen Tod des verurteilten Sexualstraftäters drangen nur spärlich Informationen an die Öffentlichkeit. Nun wurde eine Liste mit rund 170 Personen veröffentlicht, deren Name im Zuge des Prozesses gefallen ist. Darunter befinden sich Prominente wie Michael Jackson, Stephen Hawking, Prinz Andrew oder Bill Clinton. Brisanz gewinnt der Fall, weil er die moralische Verkommenheit zahlreicher „Eliten“ aufzeigt.

 

Perverser koscherer Investmentbanker

Der Fall Jeffrey Epstein wird in weiten Teilen der amerikanischen, aber auch der deutschen Gesellschaft nur mit einem Achselzucken aufgenommen. Für viele Menschen gilt es gemeinhin als normal, dass sogenannte „Eliten“ korrupt sind, ihre Macht missbrauchen und Schwache und Schutzlose ausbeuten. Als Nationalrevolutionäre legen wir jedoch den Finger in die Wunde, weil wir an eine bessere und gerechtere Ordnung glauben. Über den Fall Jeffrey Epstein darf daher nicht geschwiegen werden. Der Investmentbanker aus New York hat über viele Jahre hinweg Minderjährige sexuell ausgebeutet und sie Prominenten zum Sex angeboten.

Erstmalig in das Visier amerikanischer Ermittlungsbehörden geriet der Fall 2005, als sich die Eltern eines gerade 14-Jährigen Mädchens bei der Polizei meldeten und den sexuellen Missbrauch ihrer Tochter anzeigten. Daraufhin kam es zu aufwendigen Ermittlungen, in deren Verlauf sich mehr als 50 mutmaßliche Opfer meldeten. Ein erster Prozess gegen Epstein endete mit einer außergerichtlichen Einigung. Ermittlungen wurden daraufhin eingestellt und trotz der Schwere der im Raum stehenden Delikte bekam Epstein nur eine 18-monatige Haftstrafe mit günstigen Haftbedingungen. Davon saß der Jude 13 Monate ab, ehe er aufgrund von „guter Führung“ entlassen wurde. Wieder in Freiheit machte Epstein offenbar da weiter, wo er aufgehört hatte und so geriet er erneut ins Visier der Ermittler. Auf der Privatinsel des Juden, die inoffiziell als „Orgien-Insel“ bezeichnet wurde, soll es zu zahlreichen Verbrechen gekommen sein. 2019 wurde Epstein erneut verhaftet und diesmal sah es so aus, als sollte es ernst werden. Doch kurze Zeit später starb Epstein in seiner Zelle unter mysteriösen Umständen. Offiziellen Angaben zufolge soll es sich um einen Selbstmord gehandelt haben. Experten ziehen diese Darstellung jedoch in Zweifel.

Der Fall Epstein geriet nur schleppend an die Öffentlichkeit. Systemmedien hielten den Fall unter Verschluss. So sprach man beim Fernsehsender ABC von einem „blöden“ Fall, den man nicht veröffentlichen werde. Doch natürlich ließ sich der Fall nicht vor der Bevölkerung geheim halten. So dringen nun nach und nach Informationen an die Öffentlichkeit. Nun wurde eine brisante Namensliste veröffentlicht. Darauf stehen Namen von Personen aus einer Geheimakte. Nicht alle Personen, die darauf stehen, sind Verdächtige. So tauchen beispielsweise die Namen der Angehörigen von Opfern auf. Auch Donald Trump taucht auf der Liste auf, weil eine Zeugin angab, nie sexuellen Kontakt mit dem ehemaligen US-Präsidenten gehabt zu haben.

Andere Nennungen sind jedoch durchaus heikel. Gleich mehrfach genannt wurde der ehemalige US-Präsident Bill Clinton, der bereits aufgrund der Lewinsky-Affäre einen einschlägigen Ruf hat. Der Ehemann der ehemaligen Präsidentschaftskandidatin Hillary Clinton hatte während seiner Präsidentschaft eine sexuelle Beziehung mit einer Praktikantin unterhalten. Nun wurde er offenbar dutzende Male von Zeuginnen im Zusammenhang mit dem Epstein-Komplex genannt. Gegen eine Nennung seines Namens erhob er keinen Einspruch.

Auch der britische Prinz Andrew, der Bruder des amtierenden britischen Königs Charles III., wurde mehrfach genannt. Er soll nach Angaben eines Zeugen gleich mehrere Wochen in dem Haus seines Freundes Epstein verbracht haben und dort „tägliche Massagen“ erhalten haben. Dies geht aus einer eidesstattlichen Erklärung aus dem Jahr 2009 hervor. Neu ist die Nennung des als „King of Pop“ bekannten Musikers Michael Jackson und des körperbehinderten Physikers Stephen Hawking. Beide sollen zumindest einmal auf einer Veranstaltung Epsteins zu Gast gewesen sein.

Auch der ebenfalls jüdische „Magier“ David Copperfield hatte Kontakt zu Epstein und führte laut einem mutmaßlichen Opfer Zaubertricks auf einer Veranstaltung vor. Mit dem Halbjuden Glenn Russell Dubin taucht auch ein prominenter Hedgefonds-Manager auf der Liste auf. Der 66-Jährige Unterstützer von Bill Gates “Giving Pledge“ gilt als jahrelanger Freund Epsteins. Erneut zeigt sich, dass die sogenannten „Eliten“ und die Prominenz des Unterhaltungsgeschäftes weit entfernt davon sind, auch nur ansatzweise als Vorbilder für unsere Jugend zu taugen!

  • Sex mit 14-jährigen ist in Dtl ausnahmsweise strafbar, wenn ein Erziehungsberechtigter Strafantrag stellt und Gutachter zu dem Schluß kommen, der Teenager sei tatsächlich noch nicht reif genug, diesbezüglich seine eigenen Entscheidungen zu treffen. Das die Amis das anders sehen, ist ihre Angelegentheit.

    RW 10.01.2024
  • dabei weiß man noch nicht einmal, ob Epstein wirklich tot ist. Hat irgend jemand die Leiche gesehen? Schein-Beerdigungen sind vermutlich an der Tagesordnung in diesen Kreisen.

    Druide 10.01.2024

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