Winterseminar 2024 der AG Feder & Schwert

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Nur wer seine Kultur und Geschichte kennt, kann sie auch verteidigen. Dieser Grundhaltung getreu hat unsere Arbeitsgemeinschaft Feder & Schwert Anfang Januar ihr viertes Seminar in einem unserer Parteibüros abgehalten. Die sehr gut besuchte Veranstaltung bot mit fünf kurzweiligen Vorträgen aus den Themenbereichen Literatur, Weltanschauung, Erlebnisbericht und Einzelbiografie ein reichhaltiges Wissensportfolio, und nicht zuletzt die während den Vorträgen entstandenen Diskussionen zwischen Rednern und Publikum rundeten den Tag inhaltlich ergiebig ab.


Eröffnet wurde das diesjährige Seminar mit einem detailgetreuen Vortrag über die Quellen und Inspirationen zu den Werken des britischen Schriftstellers und Philologen J.R.R. Tolkien. Tolkien war sicherlich kein deutscher Nationalist – er war englischer Patriot, warum sich also mit ihm beschäftigen? Unter anderem, weil die Ideale, die er in seinen Büchern transportiert, auch unsere Ideale sind: Heimat, Familie, Tradition. Überzeugte Leute muss man nicht mehr überzeugen, wichtig ist es, unsere Gedanken außerhalb unserer Kreise zu transportierten, dafür ist Tolkien ein guter Einstieg. Wenn man „stinknormalen“ Leuten von Kurt Eggers oder Walter Flex erzählt, können sie damit entweder nichts anfangen oder laufen verschreckt davon. Die „Herr der Ringe“-Filme hat aber fast jeder gesehen und sogut wie jeder kann etwas damit anfangen. Und tief im Inneren spüren viele, auch ohne darüber nachzudenken, dass Heimat, Familie und Tradition die wahren Ideale sind, auch wenn diese in den Mainstreammedien gerade nicht gefeiert werden.

Nachdem sich der Vortrag vor einem Jahr mit Tolkiens Lebensgeschichte beschäftigte, spannte der diesjährige Vortrag einen weiten Bogen über die Quellen und Inspirationen, aus denen der Autor des Herrn der Ringe für sein Werk schöpfte. Wo findet sich Tolkiens privates Leben, wo seine Erlebnisse im ersten Weltkrieg, wo finden sich Kelten, Germanen und Römer? Seiner Frau Edith mit ihrer hellen Haut, hellen Augen und dunklen Haaren hat Tolkien im elbischen Schönheitsideal ein Denkmal gesetzt. Vor dem Hintergrund des ersten Weltkriegs ist es kein Zufall, dass die Ringgeister von Kavallerie auf Luftwaffe umsteigen, in der Kombination von jungem, strahlendem Helden und altem, weisen Berater (Aragorn und Gandalf) kann ein Engländer vielleicht König Artus und Merlin erkennen, während ein Deutscher dann eher an König Gunther und Hagen von Tronje denkt. Und ob man in Gandalf jetzt eher Odin oder doch eher Teutates erkennt, liegt vor allem daran, ob man eher durch nordische oder durch keltische Augen darauf schaut.

Abschließend: Politik, Glaube, Wissenschaft oder einfach nur ein Leitfaden dazu, was es braucht, um ein guter Mensch sowie brauchbarer Kamerad zu sein: Alles, was man wirklich wissen muss, lernt man, indem man Tolkien liest.

Für den Vortrag wurde wie folgt zusammengefasst:
• Vergiss nie, dass Du Glied in einer Kette bist, die von Deinen Ahnen über Dich zu Deinen Kindern und Kindeskindern reicht.
• Denke immer daran, dass Menschentum heißt, Herr seiner selbst und Meister seines Schicksals zu sein.
• Triff weise Entscheidungen, suche Dir gute Ratgeber und vertraue auf Deine Eingebung.
• Sei dazu bereit, das, was Du in Weisheit als gerecht erkannt hast, auch tapfer zu verteidigen.
• Sei auch dann gerecht, wenn es jemand nicht zu verdienen scheint.
• Halte Geist und Körper rein.
• Sei treu – Deinen Freunden, Deinen Anführern, Deinem Land.

Ein weiterer Vortrag beschäftigte sich mit unserem weltanschaulichen Kernelement, dem „Deutschen Sozialismus“, und dessen ideologischen Gegenvorstellungen. Unser „Deutscher Sozialismus“ ist nicht auf eine Wirtschaftsordnung zu reduzieren, sondern zielt auf eine systematische Neuordnung aller Bereiche des politischen, kulturellen und wirtschaftlichen Lebens. Der „Deutsche Sozialismus“ ist die Lehre des Zusammenlebens und der Solidarität mit und für unser Volk. Er ist ein wichtiger Aspekt innerhalb unserer Lebensordnung und ganzheitlichen Weltanschauung, welche sich an den Naturgesetzen und wissenschaftlichen Erkenntnissen orientiert und als Sinn die Sicherung der natürlichen Ordnung erkennt. Der Deutsche Sozialismus ist die natürliche Alternative zu Kapitalismus und Kommunismus!

Matthias Fischer auf dem F&S-Winterseminar 2024

In einem auflockernden Vortrag konnte anschließend die Zuhörerschaft lehrreiches und heiteres aus dem Gefängnis in Deutschösterreich erfahren. In diesem berichtete der Redner über seine Erfahrungen und Erlebnisse aus seiner mehrjährigen Haftzeit, welche er in verschiedenen Haftanstalten im Alpenstaat verbringen musste. Dabei wurden einige Anekdoten aus dem österreichischen Haftalltag eingestreut und der Justizapparat näher beschrieben. Stärker denn je ist in Österreich die nationale Opposition der politischen Verfolgung und Repression ausgesetzt.

Nach einer Pause, in der es an Getränken und Verpflegung nicht fehlen sollte, folgte ein Lebensabriss von Alfred Rosenberg, welcher zu den bedeutendsten Vordenkern und Vorkämpfern der nationalsozialistischen Bewegung gehörte. Der am 12. Januar 1893 in Reval (Estland) geborene Rosenberg betätigte sich als Architekt, Philosoph, Schriftsteller, Lehrer, Maler, Graphiker sowie NSDAP-Politiker – seit 1930 Mitglied des Reichstages, Reichsleiter und Chef des Außenpolitischen Amtes der NSDAP, Reichsminister für die besetzten Ostgebiete. Das 1930 erschienene Buch „Der Mythus des zwanzigsten Jahrhunderts“ war als Fortsetzung von Houston Stewart Chamberlains Werk „Die Grundlagen des 19. Jahrhunderts“ gedacht. Eine neue „Religion des Blutes“ sollte laut Rosenberg das Christentum ersetzen, indem eine neue „Metaphysik“ der Rasse und des ihr innewohnenden „kollektiven Willens“ dieses abzulösen in der Lage sei. Das Buch, als Hauptwerk Rosenbergs, ist bis heute Standardwerk der nationalsozialistischen Weltanschauung. Außerdem unterstand Alfred Rosenberg die neu zu schaffende Universität „Die Hohe Schule der NSDAP“, welche als zentrale Stelle im Bereich Forschung, Lehre und Erziehung fungieren sollte. Dabei wurde erstmals ein interdisziplinärer Ansatz gewählt, so daß eine übergreifende Zusammenarbeit über alle Fachgrenzen hinweg etabliert werden sollte.

Der letzte Beitrag des Tages war ein Impulsvortrag zum Thema „Deutscher Sozialismus und die ökologische Frage“, in welchem eine notwendige Thematisierung der ökologischen Frage durch den modernen Nationalismus und die Bereitschaft zur Erkennung der Lage und der Selbstkritik bei den bisherigen Versäumnissen herausgearbeitet wurde. Die ökologische Frage hat sich zunehmend zur dritten entscheidenden Herausforderung neben der sozialen und ethnischen Frage für die europäischen nationalistischen Bewegungen herauskristallisiert. Unsere nationalrevolutionäre Bewegung hat, so muss man selbstkritisch bilanzieren, bislang noch keine tiefgreifende politische Analyse, etwa in Form eines Buches, zur ökologischen Frage veröffentlicht. Die radikale nationale Bewegung bietet bis heute keine wirkliche Beschäftigung mit diesen Thematiken, die über Aufkleber und Wahlplakate hinausgingen. Es gibt bisher kein „ökologisches Manifest von rechts“, das auf völkischer und sozialistischer Grundlage beruht, auch keine nationalistischen Tierschutz- oder Umweltschutzgruppen. An den Vortrag schloss sich eine ausgedehnte Diskussion zur ökologischen Frage mit vielen interessanten Denkansätzen an.
Mit diesem fünften Vortrag endete ein gelungenes Seminar, welches für jeden Teilnehmer wertvolle Impulse bereithielt.

Bücherstand beim Winterseminar

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