Putin-Regime feiert antideutschen „Tag des Sieges“ – deutsche Putin-Freunde feiern mit

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Kein Tag ist für das Regime des Moskauer Blutzaren wichtiger und für die Russische Föderation identitätsstiftender als der sogenannte „Tag des Sieges“ am 9. Mai. Während russische Invasoren weiterhin Krieg und Terror nach Europa tragen, wurde auch dieses Jahr zur gleichen Zeit in Moskau wieder Stalins Sieg über Deutschland vor knapp 80 Jahren gefeiert, der für unsere Nation die totale Demütigung und für die gesamte Osthälfte Europas den Beginn von über 40 Jahren kommunistischer Tyrannei bedeutete. Ein Sieg übrigens, der ohne die Unterstützung des heute verteufelten Westens damals wohl nicht möglich gewesen wäre. Doch davon wollen die Kreml-Obrigkeiten heute nichts mehr wissen. Waffenlieferungen, die ihnen vor 80 Jahren noch recht und billig waren, um im Namen der sogenannten „kommunistischen Weltrevolution“ ihren Feldzug gegen den Kulturkontinent Europa führen zu können, werden heute in der Propaganda des Kremls und seiner nützlichen Lemminge in Europa als „Kriegstreiberei“ des Westens verschrien.

Glaubt man der Propaganda Moskaus, so würde Russland auch heute wieder einen Krieg gegen den „Nazismus“ führen, der aber nicht mehr allein durch die deutsche Regierung, sondern durch das gesamte westliche Verteidigungsbündnis verkörpert würde. Während sich das „russische Volk“ angeblich im sogenannten „Kampf gegen den Faschismus“ aufgeopfert habe, würden die undankbaren ehemals verbündeten Alliierten das russische Opfer nicht anerkennen und sich damit selbst zu „Nazis“ machen. So plump und infantil diese Narrative der putinistischen Propaganda daherkommen, sind sie dennoch der zentrale ideologische Kern des neuen neobolschewistischen Totalitarismus in der Russischen Föderation. So erscheint der „Tag des Sieges“ dem Putin-Regime vor allem auch wichtig, um Brücken zwischen der Vergangenheit und dem gegenwärtigen Krieg gegen Europas Verteidiger in der Ukraine zu schlagen, damit die Bevölkerung des eurasischen Khanats erneut für die imperialistische Kriegspropaganda des Kremls mobilisiert werden kann.

Doch die Propagandamaschinerie Moskaus arbeitet heute ähnlich perfide wie zur Zeit des Kalten Krieges, wenn es darum geht, auch politische Strömungen und Personen im Westen zu beeinflussen und sie zu Multiplikatoren moskowitischer Narrative zu machen. So kam es auch in diesem Jahr zum 9. Mai in Berlin zu einem von den BRD-Herrschenden geduldeten Schauspiel der Schande, wo sich der russische Botschafter mit der putinistischen Motorradbande „Nachtwölfe“, Altkommunisten und natürlich auch dem landesverräterischen Narrensaum selbsternannter „Patrioten“ ein feierliches Stelldichein gaben. Vor dem sowjetischen „Ehrenmal“ in Treptow sprach der rechtspopulistische „Influencer“ Björn Winter alias „Björn Banane“ in einem Live-Stream gar in glasklarer Antifa-Manier von einem „historischen Fakt“, dass „die Russen uns vom Faschismus befreit“ hätten und bedauerte es, dass es Besuchern per Auflage untersagt blieb, russische und sowjetische Fahnen zu zeigen.

Und auch bei Putins Schoßhunden in der AfD, die sich, wie unlängst bekannt wurde, dem Kreml gerne für einen Judaslohn zu Diensten stellen, rufen der 8. und 9. Mai als Tage der deutschen Niederlage nicht selten Gefühle der Erheiterung hervor. Der putinistische Hardcore-Eurasier Hans-Thomas Tillschneider forderte in dem neurechten Machwerk „freilich“ sogar die „Vollendung der Befreiung“, nachdem die Deutschen am 8. Mai 1945 bereits vom „Unrecht“ befreit worden wären. Wie sich die rechten Kreml-Freunde diese „Vollendung der Befreiung“ vorstellen, darüber können wohl all die ungezählten Schicksale ukrainischer Familien ein Zeugnis ablegen, die in den von russischen Truppen besetzten Gebieten derzeit Terror, Mord, Umerziehung und Kindesraub ausgeliefert sind – parallel zu dem historischen Schicksal der Deutschen, die in den Einflussbereich der sowjetischen Besatzungszone mit ihren Methoden zur „Entnazifizierung“ gerieten.

Das populistisch-patriotische Geschwätz von der Erlangung „echter Souveränität“ ist dabei nur als pure Heuchelei zu verbuchen. Denn weder haben die russischen Truppen Ostdeutschland wieder freigegeben, was der aktuelle Status quo des deutschen Ostpreußens beweist, noch sind die russischen Besatzer freiwillig aus Mitteldeutschland abgezogen. Und wer glaubt, dass Deutschland unter einer Regierung von Moskaus blauen Schildknappen „souverän“ wäre, der glaubt auch, dass Deutschland unter dem amerikanischen Hegemon jemals souverän gewesen ist. Denn auf nichts anderes als auf eine weitere hegemoniale Knechtschaft, diesmal vom Osten her, würde es bei der „vollendeten Befreiung“ im Sinne der Putin-Lakaien in der AfD hinauslaufen.

Deutschland kann nur allein durch eine nationalrevolutionäre Neuordnung Europas auf Basis der Europäischen Eidgenossenschaft seine Freiheit wieder erlangen und darf sich weder von Washington, noch von Moskau als Statthalter einspannen lassen. Selbstredend wird die Erlangung echter Souveränität unter nationalrevolutionärer Führung auch den niederträchtigen „Befreiungs“-Kult um den 8. und 9. Mai beenden. Sämtliche „Ehrenmale“ der alliierten und sowjetischen Unterdrücker gehören aus unserem Land entfernt und der 8. Mai zu einem staatlichen Trauertag erhoben. Diejenigen, die an diesen Tagen von einer „Befreiung“ sprechen, haben sich als Antideutsche demaskiert und damit, gleich, ob sie als Liberale der westlichen „Demokratisierung“ oder als Querfront aus Linken und Rechtskonservativen dem kontinuierlichen Zarenregime in Moskau zugetan sind, als Erbauer von Deutschlands und Europas Zukunft disqualifiziert.

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