Strukturaufbau im Saarland: Keltenwanderung und interaktiver Vortragsabend

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Am vergangen Samstag begaben sich Aktivisten unserer Bewegung mit einigen Interessenten und Sympathisanten auf die Spuren der keltischen Treverer und wanderten rund um den keltischen Ringwall von Otzenhausen. Durch einen leichten Nieselregen bahnte sich die Gruppe ihren Weg, über Stock und Stein, Pfützen und Matsch, immer weiter in Richtung Gipfel des Dollberges, dem höchsten Berg des Saarlandes. Am Südwestausläufer des Berges überquerten die Nationalrevolutionäre die Überreste des berühmten keltischen Ringwalls, der einst eine Fliehburg, auch Oppidium genannt, umschloss. Eine Fliehburg oder Oppidium bezeichnet eine nicht dauerhaft bewohnte Befestigungsanlage aus der Keltenzeit, konkret in Otzenhausen war wohl ein befestigter Handelsposten gemeint. Nachdem der Ringwall überquert und geraume Zeit später der Gipfel erstürmt wurde, machte man sich erneut auf Richtung Westen und tätigte einen Abstecher an die Talsperre von Nonnweiler, einem gewaltigen Stausee, welcher die Trinkwasserversorgung der Region sicherstellt und zugleich einen atemberaubenden Ausblick bietet.

Völlig durchnässt, im mittlerweile einsetzenden Starkregen, erreichten die Aktivisten schließlich die zuvor geparkten Autos. Nach einer etwas holprigen Autofahrt durch einen für den Hochwald charakteristischen Sturm, wurde das letzte Ziel des Tages erreicht, ein von einem Sympathisanten zur Verfügung gestellter Konferenzsaal.

Kameraden aus dem Saargebiet luden dort zum Vortragsabend und versorgten die Wanderer mit Heißgetränken sowie einer warmen Mahlzeit. Reichlich gestärkt und aufgewärmt nahm die Gemeinschaft Platz und lauschte den Ausführungen des Redners, welcher die frühzeitliche Geschichte des Saarlandes, getreu dem Titel „Von den Kelten bis zu den Ostfranken“ behandelte. Eine Besonderheit war die aktive Teilnahme der Zuhörer, die auf einer zuvor heruntergeladenen Präsentation auf ihren „Smartphones“ interaktiv dem roten Faden des Redners, zeitgeschichtlich mit Bildern und Anmerkungen untermalt, folgen konnten.

Anschließend saßen die Teilnehmer noch eine Weile am Lagerfeuer, bevor sich die Reihen nach und nach lichteten und auf einen gelungenen Tag der „lebendigen Vergangenheit“ zurück geblickt werden konnte. Der mit Spannung erwartete zweite Teil des Vortrages wird von den Teilnehmern schon herbeigesehnt und voraussichtlich mindestens so zahlreich besucht werden, wie der erste Teil.

 

Währenddessen schreitet der Strukturaufbau im Saarland stetig voran und ein erstes Fazit kann gezogen werden: Wir sind gekommen, um zu bleiben!