Erde & Zukunft: Der Sandkrieg – Kapitel 1/5: Sand als Naturprodukt

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Wer kennt ihn nicht, den wunderbaren Sand, der so zärtlich rieselt durch die Hand. Der liebevoll die Küsten umringt, und uns so viel große Freude bringt. Sandburgen bauen oder sich eingraben, genüsslich darauf liegen und sich am Eis laben. Ja, das spielen im Sand ist ein Urlaubsgefühl, der Sand herrlich warm, die Brise oft kühl. Doch außerdem ist er auch ein Lebensraum, für tausende Tiere, man sieht sie kaum. Über 1600 Arten leben im Sand, wie ein unglaublich dicht bevölkertes Land. Da gibt es Spinnen, Käfer und auch Schnecken, selbst Vögel und Amphibien kann man hier entdecken. Mehr als 400 verschiedene Pflanzenarten machen den Sand zu einem wahren Wundergarten. Von mikroskopisch klein, bis groß wie ein Stein. Im Sand steckt wahrlich Leben, er kann so vieles geben. Es ist schon ein Wunder wie er entsteht, welchen Prozess er langwierig durchgeht. Am Anfang ist er ein Stein, ein Fels, ein Brocken, bis Umwelteinflüsse ihn zur Bewegung locken. Er verwittert, zerfällt und kugelt vom Berg, die Natur geht zerlegend ans Werk.

Durch Erosion wird ein Fels immer kleiner, holpernd und polternd macht ihn die Welt immer feiner. Ob vom Berg herab oder von Flüssen getragen, diese Reibung beginnt, den kantigen Stein zu plagen. Immer mehr wird er geschliffen oder zerbrochen, das geht so über viele Epochen. Schließlich und endlich landet alles im Meer, als nun feiner Sand erfreut er uns sehr. Dieser Zerfall dauert über 100te von Jahren, mancher Sand ist älter als wir es jemals waren. Doch Sand hat auch noch eine weitere Funktion, er gehört zur schützenden Fraktion. Sand dient als Barriere für das Hinterland, an ihm zerlaufen sich die Wellen unerkannt. So mancher Wellenbrecher musste verenden, an des Küsten weitläufigen Stränden. Man sieht also, Sand ist ein geschlossenes System, angepasst und funktional zudem. Er ist ein wichtiger Bestandteil dieser Erde und filtert Wasser für die Menschenherde. Sand ist ein Sieb, ein Schützer und Spielgefährte, eine Heimat worin das Leben währte.

 

Fortsetzung folgt…

1 Kommentar

  • Sehr schöner Text gefällt mir sehr. Vielen Dank für die Informationen und das Gedicht am Ende.

    Roy Günnel 23.06.2024

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