Oberbayern: Gemeinschaftsausflug ins Klausbachtal

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Aktivisten vom Stützpunkt München/Oberbayern haben einen Gemeinschaftsausflug ins Klausbachtal unternommen. Das Klausbachtal befindet sich im Landkreis Berchtesgadener Land und war früher eine bekannte Verkehrsverbindung, über die Salz in den Pinzgau transportiert wurde. Die „bayerischen Dolomiten“, Adler, eine umkämpfte Grenzstation und eine berühmte Hängebrücke machten den Ausflug zu einem wahren Erlebnis. Sei auch du bei der nächsten Wanderung dabei und werde aktiv!

 

Das Klausbachtal

Bei regnerischem Wetter machten sich Aktivisten vom Stützpunkt München/Oberbayern auf den Weg in den Süden Bayerns. Das Berchtesgadener Land hat viel zu bieten und neben Königssee, Obersalzberg und Reichenhaller Saline lockt auch das Klausbachtal. Das Glück ist mit dem Tüchtigen und so klarte der Himmel für die nationalrevolutionäre Wandertruppe auf. Frohgemut ging es durch die malerische Landschaft. Das zerklüftete Gebirgsmassiv erinnert an eine bekannte, weiter südliche gelegene Gebirgskette und wird daher auch die „Bayerischen Dolomiten“ genannt.

Der Wanderweg, der von den Nationalrevolutionären beschritten wurde, ist früher als Route für den Transport von Salz genutzt worden. Ziel der Wandergruppe war die deutsch-deutsche Grenze zwischen Bayern und Österreich. Hier steht der Gasthof Hirschbichl, ein ehemaliges Zollwachhaus. Das Haus kann auf eine lange und spannende Geschichte zurückblicken. Hier fanden schon Anfang des 19. Jahrhunderts erbitterte Kämpfe zwischen Bayern und Franzosen statt. Doch auch gegen Ende des Zweiten Weltkriegs wurde hier gekämpft. In Auflösung befindliche deutsche Truppen hatten sich in den letzten Kriegstagen immer weiter in die Berge zurückgezogen. Um den Panzern im Saalachtal auszuweichen, blieb einzig der Weg über den Hirschbichlpass. Trotz einer Lawine kämpften sich viele Fahrzeuge von Wehrmacht und SS bis hierhin, auf 1183 Meter Höhe, durch.

 

 

An der Grenzstation ließen viele Soldaten Waffen und Fahrzeuge zurück. SS-Männer vom Obersalzberg sowie des Führerbegleitkommandos nahmen jedoch im Gasthaus Mooswacht Quartier und begannen mit der Vernichtung von Akten. Nun nahten jedoch Marokkaner, die Teil der französischen Armee waren. Die Nordafrikaner besetzten den Gasthof Hirschbichl. Es entwickelten sich schwere Kämpfe zwischen Marokkanern und Deutschen. Die Eroberer nahmen auf der nahen Kallbrunnenalm zwölf Generäle fest. Bei letzten Kämpfen an der Mooswacht fielen ein junger deutscher Soldat und ein Franzose.

 

 

Heute ist das Klausbachtal Teil des Nationalparks Berchtesgadener Land. Hier gibt es auch Steinadler, deren steinerne Nachbildungen auch als Reichsadler verwendet wurden. Der Steinadler lebt in den Felswänden und kann in einer Beobachtungsstation mit etwas Glück gesichtet werden. 1999 ist der komplette Gipfelaufbau des Kleinen Mühlsturzhornes abgebrochen und hat Wanderwege, eine Straße und alte Brücken mit sich in die Tiefe gerissen. Aus diesem Grund wurde hier 2010 eine 55 Meter lange und 11 Meter hohe Hängebrücke errichtet. Ein Provisorium, das bis dahin den Klausbach überquert hatte, konnte aufgrund von ständigen Schäden nicht mehr genutzt werden.

Wenn auch du künftig mit dabei und Teil unserer Gemeinschaft werden willst, nehme Kontakt auf!

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