
Polen: Neuer Präsident
Bei der Präsidentschaftswahl in Polen hat das rechte Lager über das linke Lager gesiegt. Der Rechtsruck in Europa hält an; so könnte eine oberflächliche Einschätzung der Wahl in Polen lauten. Doch als Nationalrevolutionäre sind wir bereit für eine genauere Analyse. Wer ist dieser Karol Tadeusz Nawrocki, der nun Polens Staatsoberhaupt wird und was will er? Nawrocki ist am 03. März 1983 in Danzig geboren worden und ist der Sohn eines anti-kommunistischen Gewerkschafters. Schon in seiner Studienzeit hat sich Nawrocki mit der kommunistischen Diktatur beschäftigt und so ist er auch in seiner politischen Laufzeit für einen Bruch mit dem kommunistischen Erbe eingetreten. Als Leiter des Instituts für Nationales Gedenken hat er den Abriss des Denkmals für die Dankbarkeit der Roten Armee in Leobschütz (Oberschlesien) veranlasst und ist dafür von Russland auf eine Fahndungsliste gesetzt worden. Dennoch steht er nicht auf der Seite der NATO: Einen Beitritt der Ukraine zu dem Militärbündnis lehnt er ab.
Doch Nawrocki ist auch ein klassischer Vertreter des polnischen Rechtspopulismus. Er ist daher Anhänger eines orthodoxen Katholizismus und befürwortet die engen Beziehungen zwischen katholischer Kirche und dem Staat in Polen. Der parteilose Nawrocki wird von der Partei Recht und Wahrheit (PiS) gestützt. Die rechtskonservative Partei provoziert seit langem mit antideutschen Reparationsforderungen. Mehr als 1,3 Billionen Euro soll Deutschland an das Land des Autodiebstahls und minderqualifizierter Lohndrücker zahlen, wenn es nach der populistischen Partei geht. Das vertritt auch Nawrocki. So erklärte er gegenüber der Boulevardzeitung „Super Express“: „Die Reparationen haben mit historischer Gerechtigkeit zu tun, aber auch mit unserer Zukunft, und ich werde vom ersten Tag meiner Präsidentschaft an für sie kämpfen.“
Das Mitte-Links-Bündnis unter Donald Tusk hatte die Reparationsforderungen zwar nicht ad acta gelegt, aber zuletzt nicht mehr thematisiert. Das stört Nawrocki: „Die Frage der Reparationen ist nicht erledigt – im Gegensatz zu den Behauptungen von Donald Tusk, dem Kammerdiener des deutschen Staates“. Eine groteske Verdrehung der Tatsachen, denn bei genauer Betrachtung könnte man den „deutschen Staat“ aktuell auch als Kammerdiener Polens einstufen. Denn aus Deutschland rutscht man auch nach dem vor Landräubern knienden Kanzler Willy Brandt kontinuierlich weiter auf polnisch-besetztem Boden herum. So hat der amtierende Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) bei seinem Amtsantritt Bereitschaft gezeigt, über die Einrichtung eines Dokumentationszentrums für polnische Opfer in Berlin und über Renten für Franktireurs aus dem Warschauer Aufstand zu reden. Sein Vorgänger Olaf Scholz (SPD) hatte ebenfalls über „schwere deutsche Schuld“ fabuliert und Entschädigungen angekündigt.
Schluss mit antideutschem Schuldkult!
Die polnischen Forderungen sind aus mehreren Gründen unverschämt. Zunächst einmal sind die Reparationsansprüche selbst dann haltlos, wenn man das polnische Narrativ von „deutschen Verbrechen“ anerkennt. Polen hat bereits 1991 über eine Stiftung 500 Millionen DM „Entschädigung“ von der um die ehemaligen DDR-Gebiete vergrößerten Bundesrepublik erhalten und später sind noch weitere Zahlungen um die zwei Milliarden DM an bis dato noch lebende polnische Zwangsarbeiter geflossen.
Doch als Nationalrevolutionäre erkennen wir den antideutschen Schuldkult ohnehin nicht an. Die im September 1939 erfolgte militärische Eskalation ging in erster Linie auf den Unwillen der damaligen polnischen Regierung zur friedlichen Verhandlung mit Deutschland zurück, als sich Polen britischer Unterstützung sicher wähnte und sämtliche Vorschläge der deutschen Führung zur Lösung der Danzig- und Korridorfrage sowie zum Schutz der unterdrückten volksdeutschen Minderheit in Polen ausschlug. Nach der deutschen Niederlage vom 8. Mai 1945 wurden 114.296 km² deutschen Bodens unter polnische Verwaltung gestellt. Würde man für jeden Quadratkilometer, der von den Polen besetzt wurde, nur 5 € pro Quadratmeter veranschlagen, so beliefe sich der Wert der von Polen verwalteten deutschen Ostgebiete allein, ohne jeglicher Infrastruktur und Immobilien, bei über 570 Milliarden €. Nicht berücksichtigt ist dabei das Leid, das 17 Millionen vertriebenen Deutschen aus Ostbrandenburg, Schlesien, Pommern, West- und Ostpreußen, dem Warthegau sowie dem Generalgouvernement angetan wurde, die man vergewaltigt, ermordet, ausgeraubt und vertrieben hat.
„Der III. Weg“ setzt sich für ein Ende der antideutschen Geschichtsverfälschung und Opfer-Täter-Umkehr ein und steht konsequent für historische Gerechtigkeit, die das Unrecht an den ostdeutschen Heimatvertriebenen unter Bruch jegllicher völkerrechtlicher Normen beim Namen nennt und weitere dreiste Anmaßungen polnischer Chauvinisten zurückweist. Unsere nationalrevolutionäre Partei und Bewegung strebt in Punkt 10 ihres Parteiprogramms als einzige Partei in Deutschland eine friedliche Wiederherstellung Gesamtdeutschlands in seinen völkerrechtlichen Grenzen an.














Da kommt mir ein L. Lied in Erinnerung…..
WENN ICH DAS SEH,
WERD ICH ECHT SAUER
😊