Schluss mit „freiwillig“: Wehrpflicht jetzt einführen!

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Bundesverteidigungsminister Boris Pistorius (SPD) hat die Debatte nach der Wiedereinführung der Wehrpflicht neu aufgeworfen. Vor dem Treffen der NATO-Verteidigungsminister in Brüssel erklärte er, dass Deutschland bis zu 60.000 Soldaten mehr in den aktiven Streitkräften bräuchte. Zuletzt war die Zahl der Soldaten trotz zaghafter Bundeswehr-Rufkampagnen rückläufig. Vollkommen zu Recht stellt Pistorius daher nun seine eigene Alibi-Wehrpflicht in Frage. Trotz vermeintlicher Einsicht plant der Verteidigungsminister dennoch weiterhin nicht die Einführung einer echten Wehrpflicht. Die Partei „Der III. Weg“ setzt sich kompromisslos für einen Volksdienst ein, in dessen Rahmen alle jungen und wehrfähigen deutschen Männer eine militärische Ausbildung erhalten sollen. Für Veränderungen jetzt und nicht erst dann, wenn es zu spät ist!

 

 

Bundeswehr braucht 60.000 zusätzliche Soldaten

Die Illusion einer friedlicheren Welt ist mit dem russischen Angriff auf die Ukraine, die stellvertretend für Europa gegen die Bedrohung aus Innerasien kämpft, geplatzt. Si vis pacem para bellum – „Wenn du Frieden willst, rüste zum Krieg“, lautet das Gebot der Stunde. Auch die Bundeswehr soll nun endlich aufgerüstet werden. Dabei bedarf es nicht nur Geld, sondern vor allem Soldaten. Im vergangenen Jahr plante die Ampelregierung die Einführung einer Art freiwilliger Wehrpflicht. Vor ziemlich genau einem Jahr glaubte der damalige und heutige Verteidigungsminister Boris Pistorius das Problem durch Fragebögen an junge Menschen beheben zu können. Heute glaubt der Sozialdemokrat selbst nicht mehr so recht an sein Geschwätz von gestern. Tatsächlich ist die Zahl der aktiven Bundeswehrsoldaten sogar zurückgegangen – von 181.500 Mann am Stichtag 31.12.2023 auf 181.150 Mann zum Jahresende 2024. Erklärtes Ziel waren zuletzt 203.000 aktive Soldaten.

Vor dem Gipfel der NATO-Verteidigungsminister in Brüssel erklärte Pistorius: „Wir gehen davon aus – das ist aber auch nur eine Daumengröße, um es klar zu sagen – dass wir rund 50.000 bis 60.000 Soldatinnen und Soldaten in den stehenden Streitkräften mehr brauchen als heute. Und gleichzeitig wird sich die Frage natürlich stellen: Reicht der neue Wehrdienst aus über die nächsten Jahre?“

Aber wer glaubt, dass nun endlich die Wehrpflicht zurückkommt, der täuscht sich. Denn statt einfach zu handeln, hat Pistorius Gründe gefunden, warum die Wehrpflicht weiterhin nicht kommen kann. Eine Wehrpflicht nütze „jetzt gar nichts, weil wir die Kapazitäten weder in den Kasernen noch in der Ausbildung haben“. Und wer das bundesrepublikanische Tempo bei Infrastrukturprojekten kennt, der weiß, dass die Wehrpflicht auf absehbare Zeit also nicht kommen wird.

 

Deutschland braucht Männer an der Waffe!

Die Aussetzung der Wehrpflicht hat naturgemäß Folgen gehabt. Immer weniger deutsche Männer haben jemals eine Waffe in der Hand gehalten. Die Armee, einst Schule der Nation, geht als Gegenpol zu Degeneration, Disziplinlosigkeit und Verweichlichung ab. Das muss sich ändern, damit Deutschland und Europa sich in einer Welt zunehmender Konflikte um immer weniger Ressourcen behaupten können. Unsere Lebensinteressen können im Zweifel nur mit der Waffe verteidigt werden.

Deshalb setzt sich unsere Partei “Der III. Weg” gemäß Punkt 8 unseres Programms für die Einführung eines Volksdienstes ein, in dem junge Männer dazu verpflichtet werden, eine militärische Ausbildung zu absolvieren und den Dienst an der Waffe zu erlernen. Junge Frauen absolvieren diesen Volksdienst ebenfalls, sollten hierbei aber bevorzugt in sozialen Einrichtungen wie Krankenhäusern, Pflegeheimen oder Kindertagesstätten eingesetzt werden. Neben der militärischen Ausbildung lernen die jungen Männer dann auch Kameradschaft, Disziplin, die Anerkennung von Autoritäten und das Gemeinschaftsgefühl kennen. Erfahrungen, die den Charakter stärken und starke Persönlichkeiten auch im späteren Alltagsleben hervorbringen werden.

Die neu zu formierende deutsche Armee dient hierbei ausschließlich zur Verteidigung der Heimat gegen äußere Feinde. Sie soll nicht länger Spielball und Söldnertruppe für in der Vergangenheit erfolgte amerikanische Eroberungsfeldzüge sein, sondern Europa als Lebensraum unserer weißen Völkerfamilie vor äußeren Feinden wie der Russischen Föderation schützen. Das Ziel ist es, in einer zu bildenden Europäischen Eidgenossenschaft unseren Heimatkontinent unabhängig von Washington, Moskau oder auch Peking zu machen, um als Lebensraum aller Europäer die Zukunft der europäischen Völker zu sichern.

1 Kommentar

  • Das große Problem in meinen Augen ist: Woher die notwendigen Rekruten nehmen? Ich bin nicht sicher, ob in der heutigen, von links-grünen Ideologien vergifteten Jugend noch genug Potential für den Aufbau einer neuen starken Armee vorhanden ist. Hier tut zuerst eine völlig neue Erziehung Not!

    Ostland 11.06.2025