Gardelegen: Deutsche gegen die Zerstörung unserer Heimat

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Ein Bürgerentscheid in Gardelegen (Sachsen-Anhalt) hat gezeigt, dass viele Menschen nicht bereit sind, heimische Wälder für den Ausbau von Windkraftanlagen aufzugeben. Fast neun von zehn Bürgern lehnten Windräder im Wald ab. Dabei geht es nicht darum, erneuerbare Energie grundsätzlich abzulehnen, sondern um die Frage, wie und wo sie erzeugt wird. Wälder sind komplexe Lebensräume, die Wasser, Boden und Artenvielfalt regulieren. Sie einfach als Flächen für Turbinen zu betrachten, greift zu kurz.

Die Erfahrungen der letzten Jahre zeigen, dass große Energiekonzerne die Kontrolle über Energie und Ressourcen zunehmend übernehmen. Entscheidungen über Natur, Landschaft und Lebensräume werden dabei häufig nach wirtschaftlichen Interessen getroffen, nicht nach dem tatsächlichen Bedarf der Bevölkerung. Energie ist aber ein Sektor der Daseinsfürsorge: Sie dient der Grundversorgung der Menschen und muss als öffentliche Aufgabe verstanden und gesteuert werden, statt von Profitinteressen dominiert zu werden.

Aus der Sicht unserer Partei „Der III. Weg“ ist es notwendig, die Energieversorgung stärker in regionale und gemeinschaftliche Strukturen zu überführen. Nur so kann sichergestellt werden, dass ökologische Standards eingehalten, Landschaften geschützt und die Bevölkerung in Entscheidungen einbezogen wird. Gleichzeitig stärkt dies die regionale Volkswirtschaft, weil Wertschöpfung, Arbeitsplätze und Ressourcen in der Region verbleiben. Eine funktionierende, unabhängige und lokal gesteuerte Wirtschaft ist entscheidend, um langfristig stabile Lebensgrundlagen zu sichern.

Der Wald um Gardelegen ist keine austauschbare Fläche. Straßenbau, Fundamentierung und technische Infrastruktur verändern Wasserhaushalt, Bodenqualität und Lebensräume von Tieren. Es sind nicht die großen Katastrophen, sondern die kumulativen Effekte, die auf Dauer spürbar werden: weniger Insekten, weniger Vögel, veränderte Böden.

Der Widerstand unseres Volkes zeigt, dass lokale Entscheidungen notwendig sind. Heimat und Natur lassen sich nicht nur nach ökonomischen Kriterien planen. Energieproduktion muss so gestaltet werden, dass die Grundversorgung gesichert, ökologische Schäden minimiert und die regionale Wirtschaft gefördert wird. Nur so lassen sich Natur, Bevölkerung und regionale Strukturen im Gleichgewicht halten.

Die Ereignisse in Gardelegen macht deutlich: Wer Verantwortung für seine Heimat übernimmt, betrachtet nicht nur kurzfristige Energiegewinne, sondern auch langfristige ökologische, soziale und wirtschaftliche Folgen. Es ist daher notwendig und richtig, den Energiesektor als Sektor der Daseinsfürsorge zu organisieren und gleichzeitig die regionale Volkswirtschaft zu stärken und auszubauen.

Dabei gilt für unsere nationalrevolutionäre Partei: Regional vor global. Entscheidungen hinsichtlich Energie, Landschaft und Wirtschaft müssen zuerst der Heimat und unserem Volk dienen. Nur durch die konsequente Orientierung an den Bedürfnissen der Region lassen sich Versorgungssicherheit, ökologische Nachhaltigkeit und wirtschaftliche Stabilität gleichzeitig gewährleisten. Nationale und lokale Interessen müssen Vorrang haben, bevor globale Märkte über Heimat, Natur und Lebensgrundlagen entscheiden.

 

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