Ehrwürdige Heldenfeier für die Revolutionäre des 9. November 1923

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Der 9. November wird gerne als ein Schicksalstag der Deutschen bezeichnet und dies kommt nicht von Ungefähr. Auffällig viele Ereignisse geschahen in der Vergangenheit an diesem Tag. So z. B. die Ausrufung der Republik 1918, nachdem Kaiser Wilhelm II. abgedankt hatte oder der Fall der Berliner Mauer 1989. Nach dem jahrzehntelang Deutsche mit Gewalt voneinander getrennt waren, Familien zerrissen und Unschuldige erschossen wurden, zerbrach in jenen Tagen das alte DDR-Regime.

Der 9. November ist ein Tag in der deutschen Geschichte, an dem in den letzten 120 Jahren viele Deutsche ihr Leben lassen mussten, der aber dennoch auch für den Freiheitskampf steht. Für jeden Nationalrevolutionär ist jedoch auch ein anderes Ereignis denkwürdig. Im Jahre 1923 fand in München der sogenannte Marsch auf die Feldherrnhalle statt.

Wenn wir heute der Revolutionäre des 9. November 1923 feierlich gedenken, so geschieht dies nicht einfach nur, weil damals 16 Männer gestorben sind. Es sterben heute täglich Deutsche auf Grund von Ausländergewalt und die beiden Weltkriege verbrauchten in einer Stunde viel mehr junges Blut.

Es geschieht deshalb, weil diese 16 Männer mit einem wahrhaft gläubigen Herzen einen Tod erlitten, der mithalf, das deutsche Volk wieder aufzurichten.

Deshalb heben wir sie heraus aus dem Dunkel des Vergessens und stellen sie hinein in die große Aufmerksamkeit unserer Bewegung. Für uns sind sie nicht tot, unser Gedenken soll eine ewige Wache sein.

In uns leben sie für Deutschland und wachen für unser Volk. Sie wachen als treue Zeugen unserer Bewegung und stehen exemplarisch für alle Männer und Frauen, die heldenhaft ihr Leben für die Zukunft unseres Volkes gaben.

Im Zuge einer Wanderung mit anschließender Heldenfeier gedachten Aktivisten unserer Partei und Bewegung Der III. Weg der 16 Blutzeugen der Bewegung im Siegerland/Westerwald. Auf dem Hinweg zum Ehrenmal legte man an einem Aussichtsturm eine längere Pause ein. Dort war schon ein Grill aufgebaut und alsbald konnte man zwischen Bratwurst und Steak wählen. Während sich die Kameraden stärkten, berichtet ein Redner von den geschichtlichen Geschehnissen rund um den 9. November 1923, welche wir hier für unsere Leser nochmal zusammengefasst haben.

 

Der Marsch auf die Feldherrnhalle

Die Vorgeschichte begann am 09. November 1918 in Berlin. An jenem Tag riefen Sozialdemokraten die Republik aus und beerdigten das alte, deutsche Kaiserreich. Deutschland legte seine Waffen nieder gegenüber seinen äußeren Feinden. Viele Deutsche hofften damals auf eine gerechte Behandlung, insbesondere die Versprechungen des amerikanischen Präsidenten Woodrow Wilson hatten Hoffnungen auf eine anständige Verständigung der ehemaligen Kriegsgegner geweckt. Doch stattdessen sah sich Deutschland scharfen Repressionen ausgesetzt, die das Land in eine tiefe Krise stürzten. Man hatte vor der Welt das „Selbstbestimmungsrecht der Völker“ verkündet, doch als sich auch die Deutschen darauf stützen wollten, sahen sie sich bitter enttäuscht. Deutschland hatte große Gebietsverluste zu beklagen. In Westpreußen und in Oberschlesien gerieten Millionen Deutsche unter Fremdherrschaft. Österreich wurde der Anschluss an das Deutsche Reich verwehrt. Die deutschen Kolonien wurden unter ein Mandat gestellt und damit de facto geraubt. Damit verschlechterte sich nicht nur die wirtschaftliche Lage des Volkes, das Hans Grimm in seinem gleichnamigen Roman nicht ohne Grund „Volk ohne Raum“ nannte. Im Westen marschierten französische und belgische Truppen ein, unterstützt von italienischen Ingenieuren. Mit ihnen kamen afrikanische Kolonialsoldaten als Herren in das Land, was von der Bevölkerung als „schwarze Schande“ aufgefasst wurde. Die Besatzer begannen mit der systematischen Ausplünderung Deutschlands und pressten und forderten unerhörte Wiedergutmachungszahlungen und Rohstoffe. So kam es, dass viele Deutschen ins Elend gestürzt wurden, Hunger, Kälte und Verzweiflung sich breitmachten.

Kommunistische Aufstände erschütterten das Land. Insbesondere im Norden und in Mitteldeutschland, aber auch im Ruhrgebiet und in München kam es zu Putschversuchen. Der sozialdemokratischen Regierung gelang es nur unter Zuhilfenahme freiwilliger junger Idealisten, den sogenannten Freikorps, die Ordnung wieder herzustellen. Dabei war der nationale Gedanke nicht tot. Im Gegenteil: Millionen Deutsche wollten eine bessere Zukunft für ihr Land erkämpfen. Während in Berlin Sozialdemokraten und Kommunisten an der Macht waren, hielten insbesondere in Franken und Bayern viele Nationalisten das Banner hoch. An der Macht waren damals konservative Kreise. Zwischen Berlin und München gab es stetige Zwistigkeiten. In München herrschte Gustav Ritter von Kahr, der sein eigenes Süppchen kochte. Er war zwar gegen den Bolschewismus, stand aber revolutionären Bewegungen ablehnend gegenüber.

Aussichtsturm

Repräsentativ für die Verhältnisse in Bayern war der „Deutsche Tag“ in Nürnberg am 01. und 02. September 1923, als 100.000 Männer der vaterländischen und völkischen Verbände durch die alte, fränkische Stadt zogen. Die Hakenkreuzfahne war neben der schwarz-weiß-roten Fahne das verbreitetste Symbol und zeigte schon damals die Stärke der Bewegung an. Vertreter der fränkischen Behörden richteten damals Grußworte an die Teilnehmer, mahnten insbesondere die Förderung des Wehrkraftgedankens in Deutschland an. Ein Gedanke, der natürlich der Bewegung Adolf Hitlers nicht fremd war. Schon am 01. Mai 1923 hatten Angehörige der NSDAP, des Bundes Oberland und der Brigade Ehrhard auf dem Münchner Oberwiesenfeld mit scharfen Waffen trainiert, die ihnen von der Reichswehr ausgehändigt worden waren. Anschließend waren die Waffen ordnungsgemäß wieder zurückgegeben worden. Dennoch hatte dieser Vorgang für große Empörung unter den bolschewistischen Kräften und ihren zwielichtigen Anführern gesorgt.

Die Herrschenden in Bayern, namentlich von Kahr, aber auch der bayerische Landeskommandant der Reichswehr Otto Hermann von Lossow und der Chef der Bayerischen Landespolizei Hans von Seißer spielten ein doppeltes Spiel mit der NSDAP. Einerseits erklärten sie sich zum Widerstand gegen das Berliner Regime, von seinen Gegnern „Regierung der Novemberverbrecher“ genannt, andererseits wollten sie ihre Macht nicht verlieren. Am 08. November 1923 wollte Adolf Hitler mit seinen Getreuen die Herrschenden zwingen, klar Stellung zu beziehen. Von Kahr wollte sich an diesem Tag im Münchner Bürgerbräukeller zu seinen Zielen äußern. Auch von Lossow, von Seißer und andere Prominente waren an jenem Abend anwesend. Nach etwa 30 Minuten betrat Adolf Hitler mit Hermann Göring und weiteren Nationalsozialisten den Saal und erklärte den Raum für umstellt. Mit einem Revolverschuss in die Decke verschaffte er sich Aufmerksamkeit und erklärte die „nationale Revolution“ für ausgerufen. Das Lokal sei von der SA umstellt. Die hohen Herren bat er für eine Aussprache in einen Hinterraum.

Feldherrnhalle

Nach längeren Verhandlungen erklärten sich die Herrschaften mit den Zielen der Bewegung einverstanden. Der Weg schien somit frei für einen Marsch auf Berlin nach dem Vorbild des Marsches auf Rom der faschistischen Bewegung unter Benito Mussolini in Italien. Doch was Hitler nicht wusste, war, dass von Kahr noch in der gleichen Nacht seine Einwilligung widerrief. Er sei „überrumpelt“ worden. Er verriet somit die revolutionäre Bewegung in Bayern und wurde in den Augen der Nationalsozialisten dadurch zum „meistgehassten Mann in Bayern“. Am folgenden Tag setzten sich die Nationalsozialisten in Bewegung. Vom Bürgerbräukeller aus ging ihr Zug, angeführt von Adolf Hitler und dem altehrwürdigen General Erich Ludendorff durch die Straßen Münchens.
Über den Marienplatz ging der Zug in Richtung Odeonsplatz. Die Marschierenden sangen die alten Lieder deutschen Freiheitskampfes wie „Die Wacht am Rhein“ und „O Deutschland Hoch in Ehren“. Mehrere Absperrketten der Polizei wurden durchbrochen. Um 12:45 Uhr fielen die Schüsse. Was genau geschah, wer die ersten Schüsse abgegeben hatte, darüber gibt es unterschiedliche Darstellungen. Einer Aussage aus der Polizeiführung zufolge hätten schwerbewaffnete Nationalsozialisten aus dem Demonstrationszug heraus das Feuer auf Polizeibeamte eröffnet. In der Folge hätten die Polizisten in den Zug geschossen. Fakt ist jedoch: 16 Männer fielen vor der Feldherrnhalle. Der Marsch auf Berlin war gescheitert.

Die Märtyrer der Bewegung:
• Felix Allfarth
• Andreas Bauriedl
• Theodor Casella
• Wilhelm Ehrlich
• Martin Faust
• Anton Hechenberger
• Oskar Körner
• Karl Kuhn
• Karl Laforce
• Kurt Neubauer
• Klaus von Pape
• Theodor von der Pfordten
• Johann Rickmers
• Max Erwin von Scheubner-Richter
• Lorenz Ritter von Stransky
• Wilhelm Wolf

Für die volkstreue Bewegung war das ein großer Rückschlag. Zahlreiche Repressionen gegen die Bewegung folgten, Adolf Hitler wurde in Landsberg inhaftiert. Doch wenn die Gegner der nationalen Auferstehung glaubten, dass die Bewegung damit am Ende sei, so hatten sie sich getäuscht, denn die Idee war am 09. November 1923 nicht gestorben. Im Gegenteil: Die Gefallenen vom 09. November wurden zu Märtyrern, zu Blutzeugen und bekamen eine sakrale Bedeutung für die Bewegung.

 

Ehrwürdige Heldenfeier im Siegerland/Westerwald

Nach rund 6 km war die Wandergruppe am Ehrenmal angekommen und traf alle Vorbereitungen, um ein ehrwürdiges und ansprechendes Gedenken zu begehen. Im Fackelschein gedachten Aktivisten der nationalrevolutionären Bewegung der ersten Märtyrer der Bewegung, die am 9. November 1923, vor der Feldherrnhalle sowie im Hofe des ehemaligen Kriegsministeriums in München im treuen Glauben an die Wiederauferstehung des Volkes fielen.

Ewig lebt der Toten Tatenruhm!

Mut, Überzeugung, Pflichtbewusstsein und ein unbrechbarer Wille sind Charakterzüge, die mit Blick auf die besseren Tage Deutschlands so selbstverständlich erschienen, egal wie hoch das Opfer dafür auch sein vermochte.

Seien es die Blutzeugen vom 9. November, die vor der Feldherrnhalle im Kugelhagel eines wankenden Systems ihr Leben ließen, selbst mit dem Tod ihren Verrätern trotzten und ein ewiges Fanal hinterließen.

Seien es Männer der großen Kriege, die an der Heimatfront oder mit unseren europäischen Verbündeten fern der Heimat, teils in verzweifelten Lagen entschlossen kämpften, ihr kostbares Leben ließen, und sei es nur für ein Fleckchen Erde, grade groß genug, damit die Wiege eines deutschen Kindes darauf Platz findet. Nicht ohne Grund sagt man: Sie waren die besten Soldaten der Welt!

Seien es die deutschen Frauen, die in den Wirren des Krieges, in Not und Schmach ihren Kindern das Möglichste boten.

Schaut sie alle an und dann fragt euch, ob es uns zusteht, auch nur einen Grund zu finden, der uns davon abhält, zu kämpfen.

Ihr seid Nationalrevolutionäre! Ihr alle habt die Pflicht, dem Ungeist dieser Zeit zu trotzen! Lethargie, Unzuverlässigkeit, Resignation, das sind Worte, die uns fremd sein müssen! Unsere Partei und Bewegung Der Dritte Weg bietet allen Deutschen die Möglichkeit, Teil einer Gemeinschaft zu werden, die kämpft und stützt.

Die BRD-Politiker nennen uns dabei Fanatiker, da sie vergessen haben, was es bedeutet, eine Überzeugung zu besitzen. Es gibt sonst niemanden mehr, der so ehrlich ist wie wir. Unsere Weltanschauung, unser Bekenntnis und unser Versprechen zu unserer Heimat sind nicht verhandelbar. Wir sind keine Populisten, die immer wieder neu maßgeschneidert ihre Fahne in den Wind der Zeit halten. Nein, wir sind Nationalrevolutionäre!

Deshalb verlasst dieses Ehrenmal mit dem Bewusstsein: Es liegt an euch, dass die nächste Aktion stattfindet. Es liegt an euch, dass unsere Bewegung an Einfluss gewinnt. Es liegt an euch, Veränderung herbeizuführen!

 

 

Zum Abschluß noch die Gedanken eines Teilnehmers des Marsches auf die Feldherrnhalle in München. Im Jahre 2008 im Alter von 102 Jahren sprach Emil Klein (Mitglied des Deutschen Reichstages 1936-1945)

Am Marsch zur Feldherrnhalle in München am 9.11.1923 habe ich teilgenommen. Ich war damals 17 Jahre alt.
Ich gehörte der Hitlerbewegung an und war SA-Mann in der 1. Kompanie des SA-Regiments München. Wir marschierten damals ab Bürgerbräukeller Richtung Isarbrücke zum Marienplatz, deutsche Marschlieder singend. Hier zweigten wir ab zur Maximilianstraße und zur Feldherrnhalle. Unbewaffnet, wie wir waren, kamen wir dort an, und plötzlich erlebten wir einen Feuerüberfall der Bayerischen Landespolizei, die ohne Warnung die Spitze des Zuges mit Adolf Hitler, Ulrich Graf und Erich Ludendorff beschoss, hinter der meine Kompanie marschierte.
Durch den plötzlichen Überfall brachen die Marschkolonnen auseinander. Die Männer suchten Deckung am Straßenrand und in den Häusern.

Die Schüsse verhallten – es trat Ruhe ein – was war geschehen?

16 Männer waren erschossen – tot.

… Sie fielen für Deutschland.