Die Regierung um Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) hat Polens dreisten Reparationsforderungen zum Teil nachgegeben und uralte deutsche Kulturgüter aus dem Deutschordensland an Warschau verschenkt. Im Zuge der 17. deutsch-polnischen Regierungskonsultationen lieferte der umstrittene Kulturstaatsminister Wolfram Weimer (parteilos) 73 historische Pergamentrollen des Deutschen Ordens an Polen aus. Zusätzlich übergab Weimer den steinernen Kopf einer Skulptur des Heiligen Jakobus des Älteren aus dem Bestand des Germanischen Nationalmuseums Nürnberg. Die teils 800 Jahre alten Dokumente betreffen Beziehungen des Ordensstaates zu Polen.
Deutsches Kulturgut – Von den Herrschenden einfach weggeworfen!
Der Deutsche Orden, heute eine römisch-katholische Ordensgemeinde mit Sitz in Wien, ist vielen vor allem für seine Kreuzzüge in das „Heilige Land“ der Christen bekannt. Doch während auf den Kreuzzügen in den Orient Ströme deutschen Blutes fruchtlos in fremder Erde verronnen, waren andere Missionen der Deutschritter von historischer Bedeutung für unsere Nation. So waren es auch die Deutschritter, die Deutschlands Ostkolonisation vorantrieben und damit eine der größten Errungenschaften in der deutschen Geschichte möglich machten. Doch dem langsamen Aufstieg des Deutschen Ordens folgte auch ein Niedergang, der letztlich in der Umwandlung des Deutschordensstaates in ein weltliches Fürstentum mündete, das eine polnische Oberhoheit anerkennen musste.
Mit dieser Niederlage mussten im Jahr 1525 74 Dokumente aus den Jahren 1215 bis 1455 an Polen übergeben werden. Die Dokumente, von denen eins im Laufe der Jahre verloren ging, wurden zunächst in Krakau, dann in Warschau gelagert. Doch die polnische Oberhoheit war nicht von Dauer. Mit den Verträgen von Wehlau und Bromberg 1657 sowie dem Vertrag von Oliva von 1660 beendete der Große Kurfürst Friedrich Wilhelm von Brandenburg die Lehensabhängigkeit von Polen. Eigentlich hätten die Polen die Unterlagen daher zurückgeben müssen. Sie taten es jedoch nicht. Im Jahre 1941 konnten deutsche Historiker die Unterlagen aus dem polnischen Kronarchiv in Warschau abholen und nach Königsberg bringen. Von dort gelangten die Unterlagen nach Göttingen in Niedersachsen, wo bis 1979 intensiv an ihnen geforscht wurde. Anschließend gelangten die Dokumente in das Geheime Staatsarchiv „Stiftung Preußischer Kulturbesitz“ (SPK), von wo die Schriftstücke nun an Polen verschenkt wurden.
Der polnische Rundfunk „Polskiradio“ spricht von einer „Rückgabe geraubter Kulturgüter“ und unterschlägt dabei, dass Dokumente und Skulpturen-Kopf ursprünglich von Polen im 16. Jahrhundert geraubt wurden. Der Kopf des Heiligen Jakobus des Älteren stammt aus der Kapelle der Marienburg, dem Sitz des Deutschritterordens. Er war in den 1950er Jahren vom Germanischen Nationalmuseum in Nürnberg auf dem Kunstmarkt eingekauft worden.
Der eigentliche Skandal liegt jedoch nicht einmal darin, dass Polen dreiste Ansprüche auf deutsches Kulturgut erhebt. Der wahre Skandal ist der schändliche Verrat am deutschen Volk durch die Preisgabe deutschen Ahnenerbes durch die Herrschenden. Bundeskanzler Friedrich Merz hatte bekundet, dass „kein Blatt“ zwischen Polen und Deutsche passen dürfe und Deutschland und Polen „unverzichtbare Partner“ seien. Kulturstaatsminister Wolfram Weimer erklärte, dass die Geschenke „nicht nur symbolisch, sondern Ausdruck einer intensiven Auseinandersetzung mit der Vergangenheit“ seien und zudem ein neues „Kapitel gemeinsamer Erinnerungskultur“ aufschlagen würden. Auch Ulrike Höroldt, Direktorin des Geheimen Staatsarchivs Preußischer Kulturbesitz, ärgerte sich nicht über die Preisgabe des unersetzbaren deutschen Kulturgutes, sondern jubelte gar noch, dass „die Urkunden wieder an ihren angestammten Platz im Warschauer Hauptarchiv Alter Akten zurückkehren“.
Offenbar sind diese Geschenke auch als eine Form von sogenannten „Reparationen“ zu betrachten. Denn auch darum ging es dem polnischen Präsidenten Donald Tusk bei den Gesprächen. Polen hatte wiederholt versucht, Gelder vom deutschen Volk mittels moralischer Schuldvorwürfe abzupressen. Bislang ergebnislos, daher hetzte Tusk mit Blick auf die Zahlungen: „Beeilt euch, wenn ihr wirklich diese Geste machen wollt.“
Die nationalrevolutionäre Partei und Bewegung Der III. Weg setzt sich kompromisslos für deutsche Interessen ein. Polen hat kein Recht, von Deutschland irgendwelche Entschädigungen zu fordern. Deutsches Kulturgut gehört dem deutschen Volk und darf nicht an Ausländer verschenkt werden, erst Recht nicht, wenn es unersetzliche Güter aus den Ostlanden sind, die die deutsche Identität unserer alten Heimat im Osten dokumentieren. Unsere Parteibewegung setzt sich daher mit Punkt 10 unseres Parteiprogramms dafür ein, dass das kulturelle Erbe Ostdeutschlands in unseren Händen verbleibt und die Erinnerung an die geraubten deutschen Gebiete nicht verblasst. So wie unser kulturelles Erbe einst wieder in deutsche Hände kommen wird, so wird auch deutsches Land wieder von Deutschen bewohnt werden.
Setz‘ auch Du Dich dafür ein, dass wir uns unser Land zurückholen, denn Deutschland ist größer als die BRD!













