Kommt das deutsche Gold wieder heim?

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Die FDP-Europapolitikerin Agnes Strack-Zimmermann hat die Rückführung der deutschen Goldreserven aus den USA gefordert. 1236 Tonnen Gold oder 36,6 Prozent der deutschen Goldreserven befinden sich in Tresoren der Federal Reserve in New York. Umgerechneter Wert: 164 Milliarden Euro. Nach dem Zweiten Weltkrieg hatten die Amerikaner das Gold der deutschen Reichsbank beschlagnahmt und geraubt. Im Zuge des Wirtschaftswunders konnten neue Goldreserven aufgebaut werden, die jedoch zu einem großen Teil in den USA und in Großbritannien deponiert wurden. Wie souverän verfügt die Bundesrepublik über ihr Gold? Wird das deutsche Gold tatsächlich wieder heimgeholt?

 

 

 

Spannende Entwicklung: Politik debattiert über Rückführung des Goldes

Das Verhältnis zwischen den USA und Europa hat sich verschlechtert. Im Zuge der Grönland-Krise scheint es, als ob Europa gegen die US-Vorherrschaft rebelliert. Vor diesem Hintergrund denken auch in Deutschland Politiker offen darüber nach, Abhängigkeiten von den USA abzubauen. Vor diesem Hintergrund sind nun auch die deutschen Goldreserven zu einem Thema geworden. FDP-Politikerin Agnes Strack-Zimmermann hat sich dafür ausgesprochen, das deutsche Gold wieder in die Heimat zu holen. Gegenüber der Zeitschrift Spiegel erklärte die 67-Jährige: „In einer Zeit wachsender globaler Unsicherheiten und unter der unberechenbaren US-Politik von Präsident Trump ist es nicht länger vertretbar, dass rund 37 Prozent der deutschen Goldreserven, mehr als 1230 Tonnen, in Tresoren der Federal Reserve in New York lagern.“

Deutschland sei zwar rechtmäßiger Eigentümer des Goldes, habe jedoch keine uneingeschränkte physische Kontrolle über diese Vermögenswerte. „Vor diesem Hintergrund fordere ich die Bundesregierung auf, schnellstmöglich einen klaren Zeitplan zur vollständigen Rückführung der deutschen Goldreserven nach Deutschland vorzulegen“, fuhr die FDP-Politikerin fort. Weiterhin sollten Bundesbank und Finanzministerium eine transparente Risikobewertung vorlegen, die politische und rechtliche Risiken der Auslandslagerung differenziert darstelle, forderte Strack-Zimmermann.

Mit ihren Forderungen steht Strack-Zimmermann nicht allein da. Auch der frühere Leiter der Forschungsabteilung der Bundesbank, Emanuel Mönch, erklärte gegenüber dem „Handelsblatt“, es scheine „aktuell riskant, so viel Gold in den USA zu lagern“. Und: Im Sinne einer „größeren strategischen Unabhängigkeit von den USA wäre die Bundesbank darum gut beraten, über eine Rückholaktion nachzudenken“. Auch die Grünen-Politikerin Katharina Beck hat sich für die Rückführung des Goldes ausgesprochen.

Wagt Deutschland also den Lackmus-Test für den Stand der Souveränität gegenüber den USA? Als Frankreich 1968 versuchte, französisches Gold aus den USA heimzuholen, ging das schief. Wenig später brachen in Paris die Mai-Unruhen aus. Ein Zusammenhang wurde schon damals als naheliegend angesehen.

Zudem kommen die Forderungen nach der Rückholung des Goldes aus der Opposition. Die herrschenden Politiker scheinen den großen transatlantischen Bruder nicht verärgern zu wollen. So erklärte der finanzpolitische Sprecher der Unionsfraktion, Fritz Güntzler (CDU), es sei „weiter sinnvoll“, einen Teil der Reserven in den USA zu lagern. Und: „In der aktuellen Lage öffentlichkeitswirksam über einen Abzug der Goldreserven zu spekulieren, ist dagegen nicht förderlich.“ Auch der Bundesbankpräsident Joachim Nagel, der eigentlich ein besonderes Interesse haben müsste, über die deutschen Goldbestände frei verfügen zu können, lehnte eine weitere Verlagerung des Goldes ab. Und die finanzpolitische Sprecherin der SPD-Fraktion, Frauke Heiligenstadt, gibt zwar an, die Sorgen um das Gold nachvollziehen zu können, rät aber von Panik ab. „Die deutschen Goldreserven sind gut diversifiziert angelegt“, so Heiligenstadt. New York sei ein sinnvoller Standort, denn „Deutschland, Europa und die USA sind finanzpolitisch eng miteinander verbunden“.

Summa summarum dürften den schönen Worten einmal mehr keine Taten folgen. Die herrschenden Politiker der Systemparteien sind zu willensschwach, um deutsche Interessen wie die Rückholung des Goldes wirklich durchzusetzen.

 

Holt das Gold nach Hause! Für ein souveränes Deutschland!

Gold hat für ein Land einen nicht zu unterschätzenden Wert. Das Weltwirtschaftssystem baut auf Vertrauen auf. Es steht auf tönernen Füßen, die eines Tages wegbrechen könnten. In dem Fall könnten Scheine und digitales Geld schlagartig wertlos werden. Gold hingegen behält seinen Wert als Tauschmittel und als sichere Grundlage für eine Währung. Es hat Gründe, warum die Amerikaner nach dem Zweiten Weltkrieg das deutsche Gold raubten. Dass Deutschland sein Gold nie zurückgeholt hat, hängt, um mit den Worten von CDU-Politiker Wolfgang Schäuble zu sprechen, damit zusammen, dass Deutschland „seit dem 8. Mai 1945 zu keinem Zeitpunkt mehr voll souverän“ gewesen ist.

Als Nationalisten streben wir die volle Souveränität für unser Land an. Wir wollen eine eigene Währung, die frei und nicht an den Dollar gebunden ist. Wir wollen keine amerikanischen Truppen auf unserem Boden haben. Und wir wollen, dass unser Gold auch in unseren Händen ist. Wir kennen dieses System zu gut, um dem naiven Glauben anzuhängen, dass mit den Herrschenden diese Ziele umgesetzt würden. Daher setzen wir uns für revolutionäre Veränderungen ein, um unserem Land nach 80 Jahren Fremdherrschaft endlich die vollständige Freiheit und Souveränität zu ermöglichen!

 

Fürs Vaterland? – Bereit!
Fürs Volk? – Bereit!
Für die Heimat? – Bereit!

1 Kommentar

  • Der eigentliche Fehler bestand schon im vornherein darin, dass Gold im Ausland zu bunkern. Insbesondere in den USA. Welcher Luftkopf kommt auf die Idee deutsche Währungsreserven im Ausland zu verschachern?
    Unfassbar.

    Nick M. 29.01.2026