
Eine wirklich nachhaltige Energiepolitik müsste genau hier ansetzen. Statt immer weiter Rotoren und Solarfelder in entlegene Regionen zu stellen und dann teure Kabelautobahnen quer durchs Land zu ziehen, sollte Strom möglichst dort produziert werden, wo er auch verbraucht wird: auf Dächern von Fabriken und Hallen, in Städten, nahen Industriegebieten oder an Standorten mit konstanter, planbarer Erzeugung. Kurze Wege bedeuten weniger Materialeinsatz, geringere Kosten und deutlich weniger Naturzerstörung.
Ohne ein stabiles Übertragungsnetz bleibt jeder zusätzliche Wind- oder Solarpark nur ein weiterer Beweis dafür, dass man das Rückgrat der Energieversorgung nicht durch grüne Parolen ersetzen kann.
Hier könnt ihr den ersten Teil nachlesen: Rückgratlos in die Zukunft – Erster Teil
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